Sonntag, 28. Mai 2017

Inhaltsverzeichnis 2017

Da sich das Inhaltsverzeichnis als Startseite in den vergangenen Jahren bewährt hat, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Index. Never touch a running system!


Oldtimertreffen auf dem Alten Markt in Essen-Borbeck

5. Oldtimertreffen der Interessengemeinschaft Oldtimerfreunde Borbeck

Alpine A110 Berlinette

Am 28. Mai 2017 veranstaltete die Interessengemeinschaft Oldtimerfreunde Borbeck auch in diesem Jahr ein Oldtimertreffen der besonderen Art mitten im Zentrum von Essen-Borbeck. Teilnahmeberechtigt waren Kraftfahrzeuge bis Baujahr 1987, auch Zweiräder und Trecker. Die Teilnehmerzahl war auf 50 Fahrzeuge begrenzt. In diesem Jahr wurde erstmals „das schönste Fahrzeug in der Publikumsgunst“ mit einem Pokal und einem Einkaufsgutschein prämiert, die Prämie ging an den Vorsitzenden der Carl F. W. BORGWARD IG e. V., Hartmut Loges für seinen Borgward Isabella Coupé, Baujahr 1959.

BMW 502, Achtzylinder-V-Motor, 2.584 cm³, 74 kW/100 PS, 160 km/h, Baujahr 1955

BMW E9 Coupé, 3.0 CS, 2.985 cm³, 132 kW/180 PS, Produktionszeitraum 1971 – 1975

„Das schönste Fahrzeug in der Publikumsgunst“: Borgward Isabella Coupé, 1,5 Liter, 75 PS, Baujahr 1959

Fiat 500 C „Topolino“, 569 cm³, 16,5 PS, Baujahr 1951

Ford Modell A, 3.236 cm³, 29 kW/39 PS, 75 km/h, Erstzulassung 1928

Mercedes-Benz 190 b (W 120), 1.897 cm³, 68 PS, 135 km/h, Baujahr 1963

Mercedes-Benz 190 SL Cabriolet (W 121 B II), 1.897 cm³, 77 kW/105 PS, Produktionszeitraum 1955 – 1963

Opel Ascona

Volvo P1800 S, 1.780 cm³, 71 kW/96 PS, 175 km/h, Baujhar 1966

Wanderer Fahrrad mit Sachs-Hilfsmotor, 98 cm³, 2,5 PS Baujahr ca. 1931

Außerdem war die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V. mit dem Triebwagen 1753 auf der „Borbecker Runde“ unterwegs.

BMW 502, Achtzylinder-V-Motor, 2.584 cm³, 74 kW/100 PS, 160 km/h, Baujahr 1955, und Triebwagen 1753 der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V., Hersteller DÜWAG, Baujahr 1962

Triebwagen 1753 der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V., Hersteller DÜWAG, Baujahr 1962

Samstag, 27. Mai 2017

„Warten auf den Fluss“ kehrt nach Essen zurück

… und wartet noch immer auf die Blaue Emscher

Im Rahmen des Themenbereichs „Meine Flüsse“ der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 kehrt die „schlafende“ Brücke „Warten auf den Fluss“ nach Essen zurück, die zur EMSCHERKUNST.2010 von der Künstlergruppe Observatorium (Geert van de Camp, Andre Dekker, Lieven Poutsma und Ruud Reutelingsperger) aus Rotterdam realisiert wurde. Hintergrund ist die Renaturierung der Emscher. Die 38 Meter lange, überdachte Brücke, die in einer Wiese inmitten der Industrienatur zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark auf der Emscherinsel errichtet wurde, wartet darauf, dass die versprochene Blaue Emscher unter ihr hindurch gegraben wird.

„Warten auf den Fluss“ von der niederländischen Gruppe Observatorium

Vom 4. Juni bis 3. September 2017 kann die Skulptur „Warten auf den Fluss“ wieder von Gruppen bis zu 8 Personen angemietet werden, die dort auch die Möglichkeit haben, zu übernachten. Jedoch können sie dabei zeitweise vom Publikum beobachtet werden. 2017 wird die Künstlergruppe Observatorium Gastgeber ihres eigenen Kunstwerks sein. Neben der gewohnten Gastfreundschaft mit Übernachtungen, Bewirtung und Künstlergesprächen wird es ein künstlerisches Programm über die Zukunft der Emscherinsel auf Essener Stadtgebiet geben. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 4. Juni 2017 statt. Weitere Informationen unter wartenaufdenfluss.de.

„Warten auf den Fluss“ von der niederländischen Gruppe Observatorium

Wer nicht nur untätig warten möchte, kann auch auf die nahegelegene, im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park als Landmarke gestaltete Schurenbachhalde steigen, am schnellsten erreicht man das Plateau von der Skulptur „Warten auf den Fluss“ über den Treppenaufgang im Osten der Halde.

Schurenbachhalde mit der stählernen „Bramme für das Ruhrgebiet“ des amerikanischen Künstlers Richard Serra

Auf dem höchsten Punkt der Bergehalde wurde am 10. November 1998 die stählerne Skulptur „Bramme für das Ruhrgebiet“ des amerikanischen Künstlers Richard Serra aufgestellt, ein 14,5 m hoher, 4,2 m breiter und 13,5 cm dicker Stahlblock.

Richard Serras Landmarke „Bramme für das Ruhrgebiet“ auf der Schurenbachhalde

Da das Plateau der Schurenbachhalde lediglich aus Abraummaterial aus dem Steinkohlenbergbau besteht, hat es beinahe den Charakter einer Mondlandschaft mit extrem spärlichem Bewuchs.

spärlicher Bewuchs auf der Schurenbachhalde

Lenkdrachen über dem Plateau der Schurenbachhalde

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Westfälisches Landes­museum für Handwerk und Technik

Schwungrad der ersten Kolbendampfmaschine des Wasserwerkes Hagen-Hengstey am Weg zum LWL-Freilichtmuseum Hagen

Brückentag und strahlender Sonnenschein, wie gemacht, um den eintrittsfreien Freitag im LWL-Freilichtmuseum Hagen auszunutzen. Das Westfälische Landes­museum für Handwerk und Technik ist ein Freilicht­museum im Mäckingerbachtal in Hagen-Selbecke und als eines der ältesten technik­historischen Museen Deutschlands einzigartig in Europa. Herausragend ist neben der Sammlung historischer Objekte die große Anzahl von „Werkstätten in Betrieb“, in denen historische Arbeitstechniken gezeigt werden. In mehr als zwanzig der etwa sechzig wiederaufgebauten oder rekonstruierten Fachwerkhäuser und Werkstätten wird weiterhin gearbeitet und produziert. Die Besucher erleben historisches Handwerk und Gewerbe und den Werdegang der industriellen Produktion vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Beginn der Hochindustrialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht und bei den Mitmachaktionen dürfen die kleinen und großen Besucher auch mit anpacken. Es wird geschmiedet, gebacken, gedruckt, gebraut und vieles mehr, und vor den Augen der Besucher entstehen so Nägel, Seile, Papier, Zigarren, Brot, Kaffee und noch so manches andere Produkt.

alter Traktor am Weg zum LWL-Freilichtmuseum Hagen

In den 60 historischen Werkstätten und Betrieben sind historische Werkstatteinrichtungen sowie bedeutende Denkmale der vor- und frühindustriellen Technikgeschichte ausgestellt, sie stellen eine Auswahl aus unterschiedlichen Branchen des produzierenden Gewerbes („Eisen und Stahl“, „Nichteisenmetalle“, „Druck und Papier“, „Holzverabeitung“, „Stein/Keramik/Glas“ und „Fasern/Leder/Felle“) sowie dem Bereich „Nahrung und Genussmittel“ dar. Den Schwerpunkt bildet die Metallverarbeitung, die seit der Frühen Neuzeit vor allem im märkischen Raum ein wichtiger Wirtschaftsfaktor war. Im Bereich „öffentliche Einrichtungen“ werden ergänzende historische Aspekte des Transportwesens, des Verkehrs- und Nachrichtenwesens sowie der kommunalen und staatlichen Verwaltung präsentiert.

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Getreidemühle, Galerieholländer aus Westrup im Kreis Minden-Lübbeke

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Lohmühle aus Plettenberg, um 1820

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Rekonstruktion des Rathauses Neunkirchen, Originalbau von 1754

Im ehemaligen Rathaus von Neunkirchen, das im Freilichtmuseum angelehnt an den Originalbau von 1754 wieder errichtet wurde, befindet sich seit 1983 die Sammlung des Deutschen Schmiedemuseums. Die Ausstellung stellt nicht nur die verschiedenen Schmideberufe vor, sondern auch die „eisernen Schätze“ der Sammlung des Deutschen Schmiedemuseums.

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Deutsches Schmiedemuseum, Vorhängeschloss, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Sensenhammer

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Kohlenmeiler

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Druckerei

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Sägemühle

LWL-Freilichtmuseum Hagen, „Zink – Das achte Metall“

LWL-Freilichtmuseum Hagen, „Zink – Das achte Metall“

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Kühlmaschine, Gesellschaft für Linde’s Eismaschinen AG, Wiesbaden, № 628, 1888

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Obstbrennerei

Wer die Bäcker bei der Arbeit erleben möchte, sollte sich möglichst frühzeitig auf den Weg zum oberen Bereich des Museumsgeländes machen. Bäcker sind bekanntlich Frühaufsteher…

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Bäckerei

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Kaffeeröstrei

Unter dem Titel „Läuft wieder!“ präsentiert das LWL-Frei­licht­museum Hagen vom 21. Mai bis 31. Oktober 2017 eine Sonderausstellung zur Autowerkstatt in den 1960er-Jahren. Über 200 Objekte wie Werkzeuge, Kassenbücher und Rechnungen sollen die Besucher durch die Ausstellung wie durch eine KFZ-Werkstatt der 1960er-Jahre gehen lassen. Wenn ich ehrlich bin, that don’t impress me much.

LWL-Freilichtmuseum Hagen, „Läuft wieder!“, Keramikbild „Opel Sicherheit – Ordnung – Sauberkeit 1902 – 1962“

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Kolonialwarenladen

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Stellmacherei

LWL-Freilichtmuseum Hagen, „Dorfplatz“: Brauerei, Obstbrennerei, Brückenwaage, Bürgermeisteramt, Kolonialwarenladen und Fleischerei, Kaffeerösterei, Tabakfabrik

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist nur saisonal vom 1. April bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags und an allen Feiertagen (auch montags) ab 9 Uhr geöffnet, Einlass bis 17 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, für Kinder von sechs bis 18 Jahren 2 Euro (unter sechs Jahren ist der Eintritt frei) und für Familien 15 Euro. Am 28. April, 26. Mai, 30. Juni, 28. Juli, 25. August, 29. September und 27. Oktober 2017 ist der Eintritt frei.

LWL-Freilichtmuseum Hagen im Mäckingerbachtal, ein Tal voller Entdeckungen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Freilichtbühne Coesfeld; „Im weißen Rössl“

„Im weißen Rössl“ – nach dem Alt-Berliner Lustspiel „Im weißen Rößl“ von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg; Musik: Ralph Benatzky; Libretto: Hans Müller-Einigen, Erik Charell; Liedtexte: Robert Gilbert; Inszenierung: Harald Kratochwil; Choreografie: Kati Heidebrecht; Bühne: Harry Behlau; Kostüme: Martina Toeberg; Musikalischer Leiter: Oliver Haug. Darsteller: Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber), Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler), Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant), Lisa Schmohl (Ottilie, seine Tochter), Denys Kappel (Sigismund Sülzheimer, Sohn des Konkurrenten), Thomas Renners (Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber), Debbie Rave (Klärchen, seine Tochter), Phillip Brockhoff (Piccolo), Christoph Krappe (Kaiser Franz Joseph I./Bademeister), Annette Demmer (Reiseführerin/Kapitänin), Susanne Zühlke (Kathi, Briefträgerin), Andrea Stog (Oberförsterin Waltraud Vogel), Milena Schilasky (Zenzi, Ziegenhirtin), Mona Gensch (Braut), Denys Kappel (Bräutigam), Anna Hansen (Souvenierverkäuferin/Rettungsschwimmerin), Cynthia Achteresch, Sophia Baumgarten, Johanna Frenk, Eva Hallekamp, Julia Nolte, Lena Reuter, Barbara Schlichtmann, Leonie Wieling, Tabea Wies. Uraufführung: 8. November 1930, Großes Schauspielhaus, Berlin. Premiere: 27. Mai 2017, Freilichtbühne Coesfeld.



„Im weißen Rössl“


Probenbesuch beim diesjährigen Abendmusical auf der Freilichtbühne Coesfeld


Viele werden bei dem Singspiel „Im weißen Rössl“ sofort an die Verfilmung mit Peter Alexander, Gunther Philipp und Waltraut Haas aus dem Jahr 1960 denken, doch das Stück hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich: Mit zum Hotel verkleideter Fassade und dem Versprechen „Tritt ein und vergiss deine Sorgen“ lockte das Große Schauspielhaus zur Uraufführung des „Weißen Rößls“ am 8. November 1930 das Berliner Publikum auf eine Sehnsuchtsreise ins fiktive Salzkammergut. Fast genau ein Jahr, nachdem die Welt durch den Zusammenbruch der New Yorker Börse mit einem Schlag in eine globale Wirtschaftskrise gerissen wurde, spiegelten Ralph Benatzky (* 5. Juni 1884 in Mährisch-Budwitz, † 16. Oktober 1957 in Zürich) und sein Autor Robert Gilbert (Liedtexte) mit ihrem Auftragswerk für den welterfahrenen Revuekönig Erik Charell (* 8. April 1894 in Breslau, † 15. Juli 1974 in München, eigentlich Erich Karl Löwenberg) die überschäumende Lebenslust der Berliner Vergnügungskultur zwischen den Weltkriegen. Aus manch melodienseligem Ohrwurm lugte auch immer wieder ein Stück jazziger Broadway-Sound hervor. Die Nationalsozialisten diffamierten die jazzigen amerikanischen Tanzrhythmen als „entartete Negermusik“, die amerikanischen Musikeinflüsse wurden gestrichen und durch streichergetragene Walzermelodien ersetzt. An der „bereinigten Fassung“ wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg festgehalten, erst 1994 belebte die „Bar jeder Vernunft“ in Berlin den ursprünglichen Revuecharakter des Stückes neu. Schließlich fand der Verlag Felix Bloch Erben Anfang 2009 in Zagreb das längst verschollen geglaubte, vollständige historische Orchestermaterial, welches von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner „bühnentechnisch eingerichtet“ wurde, am 19. Juni 2009 nach über 60 Jahren an der Staatsoperette Dresden zum ersten Mal wieder erklang und damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 als Revueoperette aufgeführten Urfassung des „Weißen Rößl“ ist. Für die so ganannte Rekonstruktionsfassung kann der Verlag Felix Bloch Erben keine Aufführungsrechte an Amateurtheater vergeben.

„Im weißen Rössl“

Die Freilichtbühne Coesfeld e. V. wurde bereits 1951 gegründet, und seit 1986 werden aufgrund des Publikumsinteresses nur noch Musicals gezeigt. Neben bekannten Stücken wie der „West Side Story“ von Leonard Bernstein (Musik) und Stephen Sondheim (Lyrics) oder „Der kleine Horrorladen“ von Alan Menken (Musik) und Howard Ashman (Lyrics, Buch) werden auch Uraufführungen wie „Studio 54“ oder „Vanity Fair“ vom Autor und Musicalkomponisten Claus Martin gezeigt, für „Vanity Fair“ wurde die Freilichtbühne Coesfeld 2010 mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“ als bestes Amateurtheater in der Kategorie „Freilichttheater“ ausgezeichnet. 2017 wird erstmals wieder das Singspiel „Im weißen Rössl“ aufgeführt, nach 1952, 1958 und 1970 zum vierten Mal seit der Gründung.

„Im weißen Rössl“, Annette Demmer (Reiseführerin), Ensemble

Auch 2016 war die Freilichtbühne Coesfeld für „The Addams Family“ für den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“ in der Sparte „Musik-/Tanz- oder Bewegungstheater“ nominiert. (Der „amarena 2016“ ging für „Ich bin. Aber ich habe mich noch nicht.“ an die Juniorcompany der Älteren des Leipziger Tanztheaters.) Dies ist sicherlich auch ein Verdienst der Profis, die für die Einstudierung der Stücke engagiert werden. Auf der Bühne stehen aber ausschließlich Amateure, der Verein hat mehr als 200 Mitglieder, die auf und hinter der Bühne für den reibungslosen Ablauf sorgen. Als Kreativteam wurden für „Im weißen Rössl“ Harald Kratochwil (Regie), Kati Heidebrecht (Choreografie) und Oliver Haug als Musikalischer Leiter verpflichtet, alle drei haben bereits bei früheren Produktionen der Freilichtbühne Coesfeld bei der Einstudierung mitgewirkt.

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Ensemble

Zum Inhalt:
Im Hotel „Zum weißen Rössl“ hat Zahlkellner Leopold Brandmeyer sein Herz an die handfeste Wirtin Josepha Vogelhuber verloren. Doch die will dieses Jahr endlich den alljährlichen Sommergast Dr. Erich Siedler für sich erobern, den sie noch heute erwartet und in den sie heimlich verliebt ist. Auch der Berliner Trikotagenfabrikant Wilhelm Giesecke, Erfinder der vorne geknöpften Hemdhose „Apollo“, mit seiner Tochter Ottilie zählen zu den neuen Hotelgästen. Erst kürzlich hat er einen Patent-Streit gegen seinen Konkurrenten Sülzheimer verloren, dieser hatte die Hemdhose „Attila“, hinten geknöpft, ebenfalls zum Patent angemeldet. Zu allem Übel ist Dr. Siedler Sülzheimers Anwalt. Ottilie erliegt jedoch schon bald den Avancen des Rechtsanwalts. Als weitere Gäste treffen Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten und von allen nur „der schöne Sigismund“ genannt, sowie der verarmte Professor Hinzelmann mit seiner Tochter Klärchen ein. Sigismund soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen Giesecke und Sülzheimer ein Ende zu bereiten. Doch der hat seinerseits ein Auge auf das reizende Klärchen geworfen. Um dieses Intrigengewirr mitten in der Hochsaison zu lichten, bedarf es schon eines Auftritts von Kaiser Franz Joseph I. persönlich. Auf sein Anraten entlässt Josepha Zahlkellner Leopold mit dem überraschenden Zeugnis: „Entlassen als Zahlkellner, aber engagiert auf Lebensdauer als Ehemann“. Auch die beiden anderen Liebespaare finden sich, und am Ende wird sogar der Patent-Streit beigelegt.

„Im weißen Rössl“, Susanne Zühlke (Kathi, Briefträgerin), Andrea Stog (Oberförsterin Waltraut Vogel) und Milena Schilasky (Zenzi, Ziegenhirtin)

Da Theateraufführungen vor der Premiere nicht besprochen werden, bis zur Premiere kann man schließlich alles noch komplett „auf den Kopf stellen“, gibt es jetzt und hier lediglich einen kleinen „Appetizer“, der Lust machen soll, eine der Vorstellungen zu besuchen und sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer) und Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber)

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer) und Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber)

„Im weißen Rössl“, Phillip Brockhoff (Piccolo), Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter) und Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant)

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer) und Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant)

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer) und Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler)

„Im weißen Rössl“, Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant)

„Im weißen Rössl“, Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer)

„Im weißen Rössl“, Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter)

„Im weißen Rössl“, Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler) und Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter), Ensemble

„Im weißen Rössl“, Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler), Anna Hansen (Souvenierverkäuferin) und Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter)

„Im weißen Rössl“, Phillip Brockhoff (Piccolo) und Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer)

„Im weißen Rössl“, Annette Demmer (Kapitänin), Andrea Stog (Oberförsterin Waltraut Vogel), Susanne Zühlke (Kathi, Briefträgerin) und Milena Schilasky (Zenzi, Ziegenhirtin)

„Im weißen Rössl“, Ensemble

„Im weißen Rössl“, Denys Kappel (Sigismund Sülzheimer) und Debbie Rave (Klärchen, Prof. Dr. Hinzelmanns Tochter)

„Im weißen Rössl“, Anna Hansen (Souvenierverkäuferin)

„Im weißen Rössl“, Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant), Susanne Zühlke (Kathi, Briefträgerin) und Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler)

„Im weißen Rössl“, Susanne Zühlke (Kathi, Briefträgerin) und Annette Demmer (Kapitänin)

„Im weißen Rössl“, Ensemble

„Im weißen Rössl“, Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber) und Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer)

„Im weißen Rössl“, Christoph Krappe (Kaiser Franz Joseph I.) und Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Ensemble

„Im weißen Rössl“, Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler), Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber), Christoph Krappe (Kaiser Franz Joseph I.) und Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Ensemble

„Im weißen Rössl“, Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber) und Christoph Krappe (Kaiser Franz Joseph I.)

„Im weißen Rössl“, Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber)

„Im weißen Rössl“, Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant) und Thomas Renners (Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber), Ensemble

„Im weißen Rössl“, Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler) und Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter), Ensemble

„Im weißen Rössl“, Denys Kappel (Sigismund Sülzheimer) und Debbie Rave (Klärchen, Prof. Dr. Hinzelmanns Tochter)

„Im weißen Rössl“, Christoph Meerkamp (Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler), Lisa Schmohl (Ottilie, Wilhelm Gieseckes Tochter), Sascha Kappel (Wilhelm Giesecke, Berliner Fabrikant), Heike Hansen (Wirtin Josepha Vogelhuber), Jörg Middendorf (Zahlkellner Leopold Brandmeyer), Thomas Renners (Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber), Denys Kappel (Sigismund Sülzheimer) und Debbie Rave (Klärchen, Prof. Dr. Hinzelmanns Tochter), Ensemble

„Im weißen Rössl“ hat am Samstag, 27. Mai 2017 um 20.30 Uhr auf der Freilichtbühne Coesfeld Premiere, Folgevorstellungen stehen bis 2. September 2017 auf dem Spielplan. Tickets und weitere Informationen unter www.freilichtbuehne-coesfeld.de. Als Familienmusical steht in Coesfeld in diesem Sommer „Peter Pan“ von Konstantin Wecker (Musik, Songtexte), Christian Berg und Melanie Herzig (Buch) auf dem Spielplan, Premiere ist am 10. Juni 2017 um 15 Uhr.

„Im weißen Rössl“