Dokumentarfilm im Filmstudio Glückauf im Rahmen der Sonderausstellung „Glückauf – Film ab! Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets“
Kinossal im Filmstudio Glückauf
Begleitend zur großen Sonderausstellung „Glückauf – Film ab! Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets“ wurde am Dienstag, 10. Dezember 2024, der Dokumentarfilm „Göttliche Lage. Eine Stadt erfindet sich neu“ (2013/14) von Ulrike Franke und Michael Loeken im Filmstudio Glückauf gezeigt. Der Film thematisiert den Wandel einer Industrie- zur Freizeitgesellschaft am Beispiel eines ehemaligen Stahlwerksgeländes in Dortmund-Hörde, das für eine luxuriöse Wohnsiedlung rund um einen künstlich angelegten See, den Phönix-See, abgebaut wird. Ulrike Franke und Michael Loeken dokumentieren diesen gigantischen Umbau des alten Arbeiterstadtteils über fünf Jahre hinweg. Beleuchtet werden dabei die Möglichkeiten und Probleme, die sich für die Protagonisten der Freizeit- und Dienstleistungsgesellschaft, aber vor allem für die Anwohner durch die Transformationen ergeben.
historischer Kino-Filmprojektor
Als Moderator führte Paul Hofmann von der Kinemathek im Ruhrgebiet fachkundig durch den Abend. Die Filmemacher Ulrike Franke und Michael Loeken standen im anschließenden Filmgespräch Rede und Antwort.
Phoenix-See in Dortmund-Hörde (Mai 2016)
Das ebenfalls auf der Kulturinsel am Phoenix-See befindliche Mahnmal für Dortmunder Zwangsarbeitende – der Entwurf unter dem Titel „Zwischen Licht und Schatten“ stammt von Pia Emde – habe ich noch gar nicht gesehen und wird im Film auch nicht thematisiert. Es wurde erst 2020 fertiggestellt.
Phoenix-See in Dortmund-Hörde (Mai 2016)
Thomas-Konverter der Hörder Kesselschmiede von 1954, der bis 1964 im Thomas-Stahlwerk Phoenix-Ost im Einsatz gewesen ist. Der Konverter hat eine Höhe von 7 Metern und ein Gewicht von 64 Tonnen
am Phoenix-See in Dortmund-Hörde (Mai 2016)
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