World Press Photo Exhibition 2018

Ausstellung der weltbesten Pressefotografien im Kulturort Depot in Dortmund


Kulturort Depot in Dortmund

Jedes Jahr zeichnet die 1955 in den Niederlanden gegründete, gemeinnützige Organisation World Press Photo Foundation im weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie neben dem Pressefoto des Jahres die besten Pressefotografien in den Kategorien

  • Zeitgenössische Themen
  • Umwelt
  • Allgemeine Nachrichten
  • Langfristige Projekte
  • Natur
  • People
  • Sport
  • Spot News
aus, die von einer internationalen Jury aus allen Einsendungen ausgewählt werden. In jeder Kategorie werden jeweils drei Preise für die besten Einzelbilder und drei Preise für die besten Fotoserien/Fotostorys vergeben. Bis zum 9. Januar 2018 waren 73.044 Fotografien von 4.548 Fotografen aus 125 Ländern weltweit zum 61. World Press Photo Contest eingereicht worden. Von den 4.548 Teilnehmern waren lediglich 16 % Fotografinnen. Beim diesjährigen Wettbewerb wurden insgesamt 41 Fotograf*innen aus 21 Ländern ausgezeichnet.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot

Als Pressefoto des Jahres 2018 wurde das Foto mit dem Titel „Venezuela Crisis“ von Ronaldo Schemidt (* 1971 in Caracas, Venezuela), Agence France Presse ausgezeichnet, das während heftiger Proteste gegen Präsident Nicolás Maduro am 3. Mai 2017 in Caracas aufgenommen wurde und den 28-jährigen José Víctor Salazar Balza zeigt, der von Flammen erfasst wurde, als der Tank eines Motorrades explodierte. Balza überlebte den Unfall mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, erster Preis (Fotoserie „Wasteland“ von Kadir van Lohuizen für NOOR Images) und zweiter Preis (Fotoserie „Hunger Solutions“ von Luca Locatelli für National Geographic) in der Kategorie Umwelt

Der gebürtige Hamburger Thomas P. Peschak hat mit seinen Einzelbildern „Attack of the Zombie Mouse“ und „Back in Time“ den zweiten und dritten Preis in der Kategorie Umwelt sowie mit dem Einzelbild „Jump“ und der Fotoserie „Galapagos: Rocking the Cradle“ für National Geographic den zweiten und dritten Preis in der Kategorie Natur gewonnen.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, dritter Preis Fotoserien („Galapagos: Rocking the Cradle“ von Thomas P. Peschak für National Geographic) in der Kategorie Natur

Die ausgezeichneten Fotografien werden vom 14. April bis 22. Juli 2018 in der Nieuwe Kerk in Amsterdam und in einer Wanderausstellung in 100 Städten in 45 Ländern auf der ganzen Welt gezeigt, die jedes Jahr von mehreren Millionen Besuchern gesehen wird. Vom 9. Juni bis 1. Juli 2018 ist die Wanderausstellung im Kulturort Depot in Dortmund zu sehen, parallel vom 8. Juni bis 1. Juli 2018 im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Im kommenden Jahr ist sie nochmals vom 16. Februar bis 10. März 2017 im Schloss Oldenburg zu sehen.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, World Press Photo of the Year, gleichzeitig erster Preis Einzelbild („Venezuela Crisis“ von Ronaldo Schemidt für Agence France-Presse) und dritter Preis Fotoserie („Demonstrator Catches Fire“ von Juan Barreto für Agence France-Presse) in der Kategorie Spot News

Die Wanderausstellung umfasst 152 Fotografien, spektakuläre Aufnahmen aus dem Sport wie beispielsweise „Steaming Scrum“ von Stephen McCarthy, Sportsfile, stille, poetische Naturbilder und Fotoreportagen, die ganz intime Einblicke in persönliche Geschichten gewähren wie beispielsweise „Ich bin Waldviertel“ von Carla Kogelman. Da die ausgezeichneten Fotos alle wichtigen nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres umfassen, bietet die Ausstellung außerdem ein Resümee des aktuellen Weltgeschehens des vergangenen Jahres.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, „Omo Change“ von Fausto Podavini, zweiter Preis in der Kategorie Langfristige Projekte

Das Hauptziel der World Press Photo Foundation ist die internationale Unterstützung und Förderung professioneller Pressefotograf*innen. Der World Press Photo Award ist international der wichtigeste Preis für Pressefotografie und weltweit der größte Wettbewerb seiner Art. Er wurde dieses Jahr zum 61. Mal vergeben. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich World Press Photo zu einer international anerkannten Plattform für Fotojournalismus entwickelt und verfolgt das Hauptziel, hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, „Ich bin Waldviertel“ von Carla Kogelman, erster Preis in der Kategorie Langfristige Projekte

Bereits seit 2011 ist die alljährliche World Press Photo Exhibition im Kulturot Depot – eine ehemalige Straßenbahnwerkstatt der Dortmunder Stadtwerke – zu sehen, auch für die beiden kommenden Jahre ist dies bereits vereinbart.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, erster Preis (Fotoserie „Kid Jockeys“ von Alain Schroeders für Reporters) in der Kategorie Sport

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, erster Preis (Fotoserie „Boko Haram Strapped Suicide Bombs to Them. Somehow These Teenage Girls Survived.“ von Adam Ferguson für The New York Times) in der Kategorie People

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm (Führungen, Podiumsdiskussion, Film, Vorträge) begleitet. Nähere Informationen unter www.depotdortmund.de.

World Press Photo Exhibition 2018 im Kulturort Depot, zweiter Preis (Fotoserie „Finding Freedom in the Water“ von Anna Boyiazis) in der Kategorie People

Die Ausstellung in der Mittelhalle im Kulturort Depot ist vom 9. Juni bis 1. Juli 2018 Sonntag bis Mittwoch von 11 bis 19 Uhr geöffnet, Donnerstag von 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Die World Press Photo Foundation empfiehlt den Besuch der Ausstellung ab 14 Jahren.

Kommentare