Wesel

Kreisstadt am Niederrhein

Im September 1241 bekam Wesel durch den Klever Junggrafen Dietrich primogenitus, ältester Sohn des Klever Grafen Dietrich IV./VI., die Stadtrechte verliehen. 1407 wurde Wesel in die Hanse aufgenommen und damit Vorort des kölnischen Hanseviertels. Der Rat der Stadt führte Ostern 1540 die Reformation ein, von diesem Tag an galt Wesel als Stadt des Protestantismus, die viele Glaubensflüchtlinge, insbesondere aus den spanischen Niederlanden, anzog. 1609 fiel das Herzogtum Kleve samt Wesel an die Kurfürsten von Brandenburg. 1681 baute Kurfürst Friedrich Wilhelm Wesel schließlich zu einer Festung aus, der Bau der Zitadelle begann. Am 16., 18. und 19. Februar 1945 wurde Wesel durch alliierte Bombenangriffe und Granatbeschuss fast vollständig zerstört. Die Bedeutung Wesels im MIttelalter sowie während der brandenburgisch-preußischen Zeitepoche spiegelt sich in einigen erhaltenen Bauwerken eindrucksvoll wider.

Willibrordi-Dom

2010/2011 rekonstruierte flämisch-gotische Fassade des historischen Weseler Rathauses am Großen Markt, im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört

2010/2011 rekonstruierte flämisch-gotische Fassade des historischen Weseler Rathauses am Großen Markt, im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört

Berliner Tor von Jean de Bodt, 1718 – 1722

Das Klever-Tor-Fries von 1700 stammt ursprünglich vom Clever Tor und befindet sich heute in der Passage des Rathauses am Klever-Tor-Platz

Lutherhaus

Wasserturm

Zitadelle Wesel

Zitadelle Wesel

Auf dem Kornmarkt befindet sich der Brunnen mit den Bronzeskulpturen „Langer Heinrich“ und „Bienenkönig“

zum 500. Geburtstag des Humanisten Konrad Heresbach (* 28. August 1496 auf Gut Heresbach bei Mettmannm † 14. Oktober 1576 auf Gut Lohrwardt in Rees-Mehr) auf dem Großen Markt errichtetes Denkmal

Peter-Minuit-Denkmal von Hermann Kunkler, 1963. Peter Minuit war der vermeintliche Begründer von Nieuw Amsterdam (New York).

Fußgängerparkplatz an der Stettiner Straße

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