Vorschau: „Arbeitswelt und Industrialisierung“

Das Leben nach der Schule während der Humboldt-Kulturnacht

„Arbeitswelt und Industrialisierung Anatoliens aus der Sicht junger Künstler“ – so lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung (8. September 2017 bis 25. März 2018) im LVR-Industriemuseum in der Gesenkschmiede Hendrichs. Diese Ausstellung hat das Humboldtgymnasium als Quelle der Inspiration für das Motto der 7. Humboldt-Kulturnacht genommen, die am Freitag, 2. Februar 2018 zwischen 18 und 22 Uhr ihre Türen öffnet.

Banner der Humboldt-Kulturnacht. © LVR-Industriemuseum

An diesem Abend präsentieren die Schülerinnen und Schüler des Humboldtgymnasiums ihre Ergebnisse aus über dreißig sehr unterschiedlichen Projekten, die sie in der zurückliegenden Projektwoche erarbeitet haben. Alle Gruppen haben Aspekte der Arbeitswelt, also das vielfältige Leben nach der Schule in den Blick genommen. Dabei geht es einerseits um auf die lokale Tradition ausgerichtete Projekte wie „Solinger „Zöppken“, „Mit Wasserkraft und Hightech“, „Herstellung einer Schere“ als ein MINT-Projekt für Mädchen sowie „Industriebrachen in Solingen – neues Leben in alten Gemäuern“. Auf der anderen Seite gibt es Themen, die die Arbeitswelt über den Solinger Tellerrand hinaus betrachten: „CSI & Co – Die Arbeitswelt der Kriminalisten“, „Automatisierung mit Mikrocontrollern“, „Kaufst du noch, oder baust du schon?! – Individuelle Möbelgestaltung statt industrielle Massenproduktion“ oder „Von Industrialisierung zu Individualisierung – von Massenproduktion zu Selfmade“. Auf den Bühnen des Museums wird dem Thema Arbeitswelt angemessene Live-Musik, Tanz und Theater geboten.

„Arbeitswelt und Industrialisierung Anatoliens aus der Sicht junger Künstler“, Mahmut Kemal Arslan: „Soma“, 2014, Wasserfarbe auf Papier, 63 × 52 cm. Foto: Deniz Tokgüz. © Mahmut Kemeal Arslan

Zu diesen und vielen anderen Projekten stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse nun der Öffentlichkeit vor. Am besten überzeugen sich die Besucher der Humboldtkulturnacht selbst von den tollen Ergebnissen der Projekte. Sie können die Gemeinsamkeiten und Kontraste sehen zwischen den Perspektiven türkischer Künstler auf die „Arbeitswelt und Industrialisierung in Anatolien“ und dem Blick der Schülerinnen und Schüler auf die heimische „Arbeitswelt und Industrialisierung“.

„Arbeitswelt und Industrialisierung Anatoliens aus der Sicht junger Künstler“, Füruzan Şimşek: „Ohne Titel“, 2014, Öl auf Leinwand, 100 × 110 cm. Foto: Hilal Gürdal. © Füruzan Şimşek

Am Freitag, 2. Februar 2018 können sich die Besucher in der Gesenkschmiede Hendrichs durch die Arbeit und Kreativität der Schülerinnen und Schüler künstlerisch-musikalisch inspirieren lassen und bei kleinen kulinarischen Kostbarkeiten mit anderen interessierten Menschen diesen ganz besonderen Abend in einem ganz besonderen Ambiente genießen. Alle Mitwirkenden freuen sich auf neugierige und aufgeschlossene Besucher nach einer außergewöhnlichen Projektwoche in der Schule. Der Eintritt in die Gesenkschmiede Hendrichs, Merscheider Straße 297 in Solingen, ist an diesem Abend frei. Der Eintritt in die Dauerausstellung ist am ersten Freitag im Monat bereits während der regulären Öffnungszeit frei.

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