„Erleuchtet“ – ein partizipatives, ökumenisches Projekt

500 Jahre Reformation

Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, † 18. Februar 1546 in Eisleben) seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. Der Tag gilt bis heute als der Beginn der Reformation. Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag zum 500. Mal, weshalb der Reformationstag heute einmalig ein bundeseinheitlicher Feiertag ist.

Evangelische Erlöserkirche im Essener Südviertel, „Glauben ist Freiheit“

Mit dem Projekt „Erleuchtet“ möchte die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe dazu beitragen, Fragen und Themen der Reformation zu diskutieren und weiterzudenken. Dazu sollten sich 47 Kirchen in NRW in „einzigartige Lichtkunstobjekte“ verwandeln. Das konnte ja nur schiefgehen, „eine Nummer kleiner“ gab’s wohl nicht: Wer derartig hohe Erwartungen weckt, darf sich nicht wundern, wenn die Besucher enttäuscht sind und mit den Worten „Das soll alles sein?“ den Heimweg antreten. So oder mit ähnlichen Worten am „Bergmannsdom“ mehrfach geschehen. Da haben der Essener Dom und die Marktkirche augenblicklich im Rahmen des „Essen Light Festival“ bedeutend mehr Lichtkunst zu bieten, unabhängig vom heutigen Reformationstag. Weiterhin konnte jede an dem Projekt beteiligte Kirchengemeinde ein Programm erstellen, wie sie das Innere ihrer Kirche für diesen besonderen Abend gestalten wollte. Sowohl an der Erlöserkirche als auch am „Bergmannsdom“ hatte man sich für eine „geschlossene Veranstaltung“ entschieden, soll heißen, beide Kirche waren an diesem Abend geschlossen.

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“, „Miteinander Vielfalt leben:“)

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Kommentare