Ankündigung: „Essen Light Festival“ 2017

Das Highlight zum Auftakt der 68. Essener Lichtwochen

Nachdem das erste „Essen Light Festival“ vom 30. Oktober bis 5. November 2016 m. E. so erfolgreich eingeschlagen ist wie eine Bombe und die traditionellen Essener Lichtwochen immer mehr an Strahlkraft verloren haben, im wörtlichen Sinn durch die Verwendung stromsparender LED-Technik und auch im übertragenen Sinn, versucht die Essen Marketing GmbH 2017 eine Symbiose der 68. Essener Lichtwochen (29. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018) mit dem 2. Essen Light Festival (29. Oktober bis 11. November 2017). Am auffälligsten dürfte dies am Willy-Brandt-Platz werden, wo bisher ein Themenbild der Essener Lichtwochen auf das jeweilige Motto – im vergangenen Jahr „Europa in Essen – Gastland Dänemark“ – eingestimmt hat. Hier wird in diesem Jahr ein 16 × 6 Meter großer LED-Vorhang mit grafischen Animationen zu sehen sein. Wie beeindruckend das Ganze ausfällt, wird aber im Wesentlichen durch die Anzahl der verwendeten LEDs und der daraus resultierenden Flächendichte bestimmt. Um es am Beispiel eines Monitors mit einer Auflösung von 1.280 × 1.024 Pixeln zu veranschaulichen, der mit immerhin 1.310.720 einzeln ansteuerbaren Pixeln daherkommt: Der LED-Vorhang soll lt. einer Zeitungsmeldung lediglich mit 30.000 LEDs bestückt sein, was bedeutet, dass besagter Monitor etwa die 44-fache Auflösung des LED-Vorhangs besitzt. Warten wir also einfach ab und schauen uns ab dem 29. Oktober 2017 auf dem Willy-Brandt-Platz an, wie die animierten Bilder in der niedrigen Auflöung wirken.

„Essen Light Festival“ 2016, Kastanienhöfe, neue Allbau-Hauptverwaltung

Entlang eines 2,5 Kilometer langen Lichtkunst-Rundwegs durch die Innenstadt sollen markante Gebäude mit aufwendigen Lichtshows und Videomappings in Szene gesetzt werden, weitere Lichtinstallationen kommen hinzu: Highlights sind das 3D-Videomapping „Dome To Heaven“ auf der Fassade des Essener Doms, die Licht-Inszenierung an den Kastanienhöfen, die drei „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan aus Israel am Berliner Platz oder der „Baum der Wünsche“ am Waldthausenpark. Weitere Spielorte sind der Limbecker Platz mit der Lichtinstallation „Hikarinoki“, der „Blumengarten“ am Salzmarkt, die „Lumi Seeds“ in der Kastanienallee, „Wolkenklang“ in der Marktkirche oder die „Schattenspiele“ im Universitätsviertel.

Burgplatz, Riesenrad

Wie gehabt wird auf dem Burgplatz vom 29. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 das Riesenrad seine Runden drehen, und vor dem Grillo-Theater soll wieder ein „Lichtbaum“ aufgestellt werden, wie sie auch schon in den Vorjahren an mehreren Stellen in der Innenstadt zu sehen waren. Hinzu kommt die Wieder-Inbetriebnahme der Beleuchtung des Brunnens an der Fontänengasse und das neue, dauerhafte Lichtkunstwerk „Lichtwendel“ von Licht- und Objektkünstler Lars Meeß-Olsohn auf dem Kopstadtplatz. Die leuchtende Spirale soll den „Eingang“ in das Kreativquartier City Nord.Essen noch strahlender machen.

„Lichtbaum“ vor dem Grillo-Theater

Die Inszenierungem des „Essen Light Festival“ werden vom 29. Oktober bis 11. November 2017 jeweils um 18 Uhr beginnen und bis 22 Uhr in Endlosschleifen wiederholt. Der Eintritt zu allen Spielorten ist frei.

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