Samstag, 1. Juli 2017

Zeche Bonifacius

Wenig beachtetes Industriedenkmal in Essen-Kray

Im Jahr 1857 wurde mit dem Abteufen des ersten Schachtes des Steinkohlenbergwerks in Kray begonnen. Am 1. November 1899 geht die Bergwerksgesellschaft „Vereinigter Bonifacius“ in den Besitz der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft über. In der Folge wurden die gesamten Zechengebäude nach den Plänen des Zechenbaumeisters Bongard in moderner Form nach einem „einheitlichem Ordnungsprinzip“ ausgebaut. 1967 erfolgte die Vereinigung mit Zeche Holland in Bochum-Wattenscheid, die 1974 stillgelegt wurde. Die ehemalige Zeche Bonifacius wurde im Februar 1985 unter Denkmalschutz gestellt, das 1906 über Schacht 1 errichtete „deutsche Strebengerüst“ in Fachwerk-Bauweise 1992/93 aufwendig saniert. In dem ehemaligen Verwaltungs- und Kauengebäude im neugotischen Stil befindet sich seit September 2004 das Kultur- und Tagungshotel „Alte Lohnhalle“, in der ehemaligen Turbinenhalle befindet sich seit 1997 die „Weinzeche“. Auf dem Innenhof der Übertageanlagen gegenüber der Lohnhalle befindet sich ein Biergarten, der vom Restaurant im freistehenden Haus der ehemaligen Elektrowerkstatt bewirtschaftet wird.

Zeche Bonifacius, Schacht 1

Zeche Bonifacius

Zeche Bonifacius, Umformerhalle, Illgner Umformer, Siemens-Schuckert

Zeche Bonifacius, Fördermaschinenhalle Schacht 1, Zwillings-Dampffördermaschine, Gutehoffnungshütte Oberhausen-Sterkrade, 1913, mit Seiltrommel

Zeche Bonifacius, Fördermaschinenhalle Schacht 1, Zwillings-Dampffördermaschine, Gutehoffnungshütte Oberhausen-Sterkrade, 1913, mit Seiltrommel

Zeche Bonifacius, Fördermaschinenhalle Schacht 1, Seiltrommel

Zeche Bonifacius, Fördermaschinenhalle Schacht 1, Elektrofördermaschine, Siemens-Schuckert, 1914, mit Koepe-Treibscheibe

Zeche Bonifacius, Fördermaschinenhalle Schacht 1, Elektrofördermaschine, Siemens-Schuckert, 1914, mit Koepe-Treibscheibe

Zeche Bonifacius, ehemaliges Verwaltungs- und Kauengebäude

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