Montag, 30. September 2013

Bochum: Sehenswertes und Kurioses in der Innenstadt


„Terminal“ von Richard Serra, COR-TEN-Stahl

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „PUBLIC ART RUHR – NEUENTHÜLLUNGEN“ wurde die Skupltur „Terminal“ von Richard Serra in der Nähe des Park Inn by Radisson Bochum von der Projektgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“ der RuhrKunstMuseen ausgewählt, um sie wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Die Neuenthüllung soll am 11. Oktober 2013 stattfinden, ob die Sanierung bereits abgeschlossen ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

„Terminal“ von Richard Serra

„Terminal“ von Richard Serra

„Terminal“ von Richard Serra

„Terminal“ von Richard Serra

Altes Brauhaus Rietkötter

Das Alte Brauhaus Rietkötter ist das älteste erhaltene Wohngebäude in der Bochumer Innenstadt. Das verputzte Fachwerkhaus wird augenblicklich saniert. Um zu gewähr­leisten, dass das freigelegte Fachwerk überschüssige Feuchte abgeben kann, werden die sanierten Bereiche erst im kommenden Jahr wieder verputzt.

Altes Brauhaus Rietkötter

Kortumhaus

Das ehemalige Kaufhaus Alsberg der Gebr. Alsberg AG wurde 1935 aufgrund der Enteignung der Familie Alsberg in die Kaufhaus Kortum AG umgewandelt. Nachdem auch das Kaufhaus Kortum in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war und geschlossen wurde, wurde das Gebäude von 1996 bis 2000 gesamtsaniert.

Kortumhaus, Steinrelief von Johannes Knubel über dem ehemaligen Haupteingang des Kaufhauses Alsberg

Der Kortum-Brunnen auf dem Husemannplatz greift die Prüfungsszene aus dem literarischen Werk „Die Jobsiade. Ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen“ von Carl Arnold Kortum (* 5. Juli 1745 in Mülheim an der Ruhr, † 15. August 1824 in Bochum) auf.

Kortum-Brunnen

Das Bofimax Bochum wurde 1949 unter dem Namen Capitol eröffnet, 1957 um ein Studiokino erweitert und 1980 in ein Kinocenter mit 6 Sälen umgebaut. Seinen heutigen Namen Bofimax erhielt das Kino 1986.

Bofimax Bochum in der Kortumstraße

Propstei St. Peter und Paul, Strahlenkranz-Madonna – „Maria, Königin des Friedens“, Replik der gotischen Doppelmadonna im Erzbischöflichen Diözesanmuseum in Paderborn, 1983

Glocke für die Weltausstellung 1867 vor dem Rathaus

Die Glocke vor dem Rathaus wurde 1867 vom Bochumer Verein für die Weltausstellung in Paris gegossen und hat ein Gewicht von 15.000 Kilogramm.

„Platz des europäischen Versprechens“ mit dem Turm der Christuskirche

Auf dem „Platz des europäischen Versprechens“ sollten sich nach einer Vision des Konzeptkünstlers Jochen Gerz 25 Basaltbodenplatten aus Armenien (5,40 × 3,80 m²) über den Vorplatz ausbreiten, auf denen die Namen der Autoren zu lesen sein sollen, die Europa ein persönliches Versprechen gegeben haben, das jedoch unveröffentlicht bleibt. Eine einzige Namensplatte liegt in der „Heldengedenkhalle“, von den 24 Basaltbodenplatten auf dem Platz vor der Kirche fehlt jede Spur. Findige Autofahrer interpretieren die durch steinmarkierte Felder für die Namensplatten vorgesehenen Flächen inzwischen als Parkplätze.

ehemalige Schlegel-Brauerei AG, Sudhaus (1906) und Malzsilo (1927)

Von der 1854 vom fränkischen Brauermeister Johann Joachim Schlegel (* 27. September 1821 in Gutenstetten-Bergtheim, † 13. April 1880 in Bochum) gegründeten Bierbrauerei Schlegel sind heute nur noch der Malzsilo („Schlegelturm“), das Sudhaus und das Verwaltungsgebäude mit Gaststätte an der Alleestraße erhalten. Am „Schlegelturm“ war bis zum Verkauf das Firmenzeichen der Brauerei – die drei aneinander stoßenden Küferhämmer – angebracht, danach wurde es vom Stadtwappen abgelöst, das der Bildhauer Carlernst Kürten (* 17. April 1921 in Waltrop, † 29. Dezember 2000 in Unna) gestaltet hat.

Exzenterhaus

Das Exzenterhaus an der Universitätsstraße 60 befindet sich bereits nicht mehr in der Innenstadt, sondern im Stadtteil Wimmelshausen. Der massive Rundbunker aus Stahlbeton wurde ab Januar 2009 nach Plänen des Architekten Gerhard Spangenberg (* 1940 in Hamburg) zu einem Hybridbaukörper umgebaut, auf dem Hochbunker als Fundament wurden weitere 15 Büroetagen in drei gegeneinander verdrehten Abschnitten zu je fünf Etagen mit ovalem Grundriss errichtet, so dass das Gebäude nunmehr eine Höhe von 89 Metern über Grund besitzt.

Exzenterhaus

Exzenterhaus

Exzenterhaus

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