Sonntag, 1. April 2012

Ankündigung: Aufschlag am Halbachhammer

Schmiedevorführungen im Nachtigallental

Der Halbachhammer im Nachtigallental

Der am Kesselbach im Essener Stadtteil Margarethenhöhe gelegene Halbachhammer (51°25’43,05” N, 6°58’12,17” E) wurde erstmals 1417 als „Fickynhütte“ urkundlich erwähnt. Er befand sich ursprünglich in Weidenau an der Sieg. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach hat das Hammergebäude 1914 erworben und 1935/36 im Nachtigallental betriebsfertig wiederaufbauen lassen. Am 9. November 1936 wurde der Hammer der Stadt Essen feierlich übergeben und dem damaligen Ruhrlandmuseum (heute Ruhr Museum) als Freilichtanlage angegliedert. Bis zum Ausbruch des Krieges fanden an jedem ersten Sonntag im Monat Schmiede­vor­führungen statt.

Schmiedevorführung unter dem Aufwerfhammer

Auch dieses Jahr wird das technische Denkmal wieder vom Ruhr Museum in der Sommerzeit, jeweils am 1. Sonntag im Monat, regelmäßig in Schauvorführungen präsentiert. Für 15. April 2012 haben das Ruhr Museum, die Margarethe Krupp-Stiftung und die Vereine Bürgerschaft Margarethenhöhe e. V. und IDEE – Initiative Denkmäler Essens erhalten e. V. zum Beginn der Schmiedesaison 2012 – dem so genannten Aufschlag – eingeladen.

Triebwagen 500 – „Der Karlsruher“

Die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V. wird aus diesem Anlass wieder ihren historischen Triebwagen 500 – „Der Karlsruher“ auf der Strecke der Linie U17 zwischen den Haltestellen „Berliner Platz“ und „Margarethenhöhe“ einsetzen. Der Wagen wurde 1930 gebaut und war in Karlsruhe als Wagen 102 im Linieneinsatz. Nach Übernahme des Fahrzeugs im Jahr 1985 wird es nach seiner Aufarbeitung seit 1990 im Essen-Mülheimer Normalspurnetz als historischer Triebwagen eingesetzt.


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