Donnerstag, 2. Februar 2012

„Lichtspiele“ auf Schloss Hohenlimburg

Illumination „Geisterschloss“

„Lichtspiele“

Zum dritten Mal finden in diesem Jahr die „Lichtspiele“ auf Schloss Hohenlimburg statt, einer Höhenburg im Hagener Stadtteil Hohenlimburg. Die Burg wurde um 1240 von Graf Dietrich von Isenberg-Limburg erbaut, die Fürsten von Bentheim-Tecklenburg bauten sie im 18. Jahrhundert zum Residenzschloss aus. Schloss Hohenlimburg ist eine der wenigen mittelalterlichen Höhenburgen in Westfalen, die weitgehend in der ursprünglichen Baugestalt erhalten ist. Heute wird im Schlossmuseum die Geschichte der Grafen und Fürsten von Bentheim-Tecklenburg gezeigt, und im Kaltwalzmuseum kann man die Entwicklung der Kaltwalzindustrie verfolgen, die auf die Drahtzieher in den Hohenlimburger Tälern zurückgeht.

Schloss Hohenlimburg

Vom 20. Januar bis 5. Februar 2012 soll sich die Burganlage für 17 Abende in ein „Geisterschloss“ verwandeln. Jeder hat eben so seine eigenen Vorstellungen von „Geistern“. Das Konzept stammt von Wolfgang Flammersfeld (F&H Kultur & Entertainment GmbH, Unna). Ein großer Teil der Illuminationen basiert auf energiesparender, langlebiger LED-Technik, die die Darstellung sämtlicher Mischfarben und auch Farbwechsel erlaubt.

„Lichtspiele“

Das Motto der ersten Lichtspiele 2010 – „Eispalast“ – träfe die momentanen Temperaturverhältnisse jedenfalls sehr viel besser. Bei Abendtemperaturen um die – 10 °C fängt man sehr bald an zu zittern, aber nicht vor Angst, sondern vor Kälte. Da lassen einen die „Geister“ im wahrsten Sinne des Wortes kalt.

„Lichtspiele“


Blick in das Kaltwalzmuseum


Brunnen und neuer Palas


Neuer Palas und Mauerturm am Wehrgang


Mauerturm am Wehrgang


Neuer Palas, Wehrgang, ehemaliges Küchen- und Kastellanhaus


Mauerturm am Wehrgang


Brunnen mit schmiedeeisernem Aufsatz und Bergfried


Alter Palas, Bergfried, Fachwerk-Erker, inneres Torhaus und neuer Palas


„Scream“

In einem Kellergewölbe unter dem Fürstensaal im Neuen Palas konnte man sich Gruselgeschichten erzählen lassen und sich dabei auch ein wenig aufwärmen, aber wem das dann immer noch nicht gruselig genug ist, der verbreitet vielleicht lieber selbst Angst und Schrecken. „Off with their heads“. Aber keine Sorge, natürlich wurde niemandem ein Haar gekrümmt.

„Ausgeschrien“


Blick aus dem inneren Torhaus auf den Alten Palas


Unteres Torhaus


Unteres Torhaus


Unteres Torhaus (so genanntes „Nassauer Schlösschen“)


Unteres Torhaus (so genanntes „Nassauer Schlösschen“)


Blick über den barocken Höhengarten auf Hagen-Hohenlimburg


Wagenremise


Kanonen in der Remise


Schloss Hohenlimburg

Keine Kommentare: