Sonntag, 19. Februar 2012

Erfurt

Landeshauptstadt Thüringens

Das heutige Erfurter Stadtgebiet wurde bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. von Germanen besiedelt. 742 hat Bonifatius einen Bischofssitz in „Erphesfurt“ gegründet, der im darauffolgenden Jahr von Papst Zacharias bestätigt wurde. Bedingt durch seine günstige Lage an bedeutenden Handelswegen entwickelte sich Erfurt im Mittelalter zu einem herausragenden Handelsplatz.

Rathaus

Am Fischmarkt befinden sich das 1869 bis 1874 errichtete neugotische Rathaus und einige sehenswerte Gebäude aus der Epoche der Renaissance, u. a. das Haus zum Roten Ochsen und das Haus zum Breiten Herd. Vor dem Haus zum Roten Ochsen steht die Statue eines bewaffneten römischen Kriegers, die im Volksmund zumeist „Römer“ genannt wird.

Haus zum Roten Ochsen


Haus zum Breiten Herd und Gildehaus am Fischmarkt


Einkaufsgalerie Anger 1


Hauptpostamt am Anger


Fachwerkhäuser am Benediktsplatz

Der Platz am westlichen Zugang zur Krämerbrücke wurde 1831 in Erinnerung an die abgebrochene westliche der beiden Brückenkopf-Kirchen St. Benedikti in Benediktsplatz umbenannt.

Krämerbrücke mit Ägidienkirche

Die auf beiden Seiten durchgehend mit Fachwerkhäusern bebaute Krämerbrücke gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Erfurts. Sie verbindet den Benediktsplatz über einen Seitenarm der Gera mit dem Wenigemarkt. Ursprünglich war die 120 Meter lange Brücke mit 62 schmalen Häusern bebaut, die aber später auf 32 Häuser zusammengefasst wurden. Jährlich am dritten Wochenende im Juni feiert Erfurt das „Krämerbrückenfest“, eines der größten Altstadtfeste in Thüringen.

Krämerbrücke


Krämerbrücke


Krämerbrücke

Die Neue Mühle an der Schlösserbrücke wurde bereits am 7. April 1259 urkundlich erwähnt. Sie wurde nach einem Stadtbrand 1736 als „Neue Mühle“ wiederaufgebaut. Sie war bis 1982 in Betrieb und wurde 10 Jahre später als Technisches Denkmal zum Mühlenmuseum umgebaut. Seit 1999 kann man durch die Verglasung in das Radhaus mit dem unterschlächtigen Zuppinger-Wasserrad schauen, das nach seinem Erfinder benannt ist, dem Schweizer Ingenieur Walter Zuppinger (* 21. Juni 1814 in Männedorf, † 16. November 1889 in Eschenz).

Neue Mühle

Das 1536 erbaute Haus zum Sonneborn wird heute als Hochzeitshaus und Standesamt genutzt. Sehenswert ist das rekonstruierte prächtige Portal.

Haus zum Sonneborn


Domplatz mit Mariendom und Severikirche


Domplatz, Bürgerhäuser an der Ostseite


Domplatz, Grüne Apotheke und Gasthaus Zur Hohen Lilie im Südosten


Dom St. Marien


Domberg: Mariendom und Severikirche


Zitadelle Petersberg


Zitadelle Petersberg


Alte Oper

Die 1867 im klassizistischen Stil errichtete Alte Oper im Südwesten der Altstadt wurde am 15. September 1894 als „Stadt-Theater“ eröffnet. Ab 1956 wurde das Haus als Teil der Städtischen Bühnen als „Opernhaus“ bezeichnet. Die Alte Oper wurde am 8. Juni 1997 aus bauordnungsrechtlichen Gründen geschlossen, und aufgrund der hohen Kosten für die Sanierung des Gebäudes wurde der Theaterneubau im Brühl errichtet, der am 12. September 2003 mit der Oper „Luther“ von Peter Aderhold eröffnet wurde.

Theater im Brühl

Die Thüringer Staatskanzlei ist in den Gebäuden der Kurmainzischen Statthalterei untergebracht, die aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammt. Von 1699 bis 1802 verwalteten die kurmainzischen Statthalter in der barocken, dreigeschossigen Vierfügelanlage die Stadt Erfurt.

Thüringer Staatskanzlei, Hauptportal im Süden


Presseklub


Weihnachtsmarkt


Weihnachtsmarkt

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