Freitag, 27. Januar 2012

Ben Van Cauwenbergh bleibt Ballettdirektor in Essen

Vertrag mit dem Essener Ballettchef wurde um sechs Jahre verlängert

Ben Van Cauwenbergh bleibt für weitere sechs Jahre Chef des Aalto Ballett Theater Essen. Das hat der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) in seiner Sitzung am Donnerstag, dem 26. Januar bestätigt. „Dank Van Cauwenberghs ausgezeichneter künstlerischer Arbeit ist es der Essener Compagnie gelungen, neue Besucherschichten zu erschließen und hervorragende Zuschauerzahlen zu erzielen“, so der TUP-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Schippmann. Van Cauwenberghs Vertrag läuft nun in beiderseitigem Ein­ver­nehmen bis zur Spielzeit 2018/2019 und sieht zudem vor, dass der gebürtige Belgier ab der Spielzeit 2013/2014 als Ballett­intendant mehr Verantwortung übernimmt. Hein Mulders übernimmt zur Spielzeit 2013/2014 die Intendanz des Aalto-Musiktheaters und der Philharmonie Essen. In Zukunft will Van Cauwenbergh vermehrt auch Kreationen anderer international renommierter Choreografen auf die Aalto-Bühne bringen. Wie dies mit den beschlossenen Einsparungen in Einklang zu bringen ist wird die Zukunft zeigen.

Ben Van Cauwenbergh, Foto: Sebastian Szczepanski

Ben Van Cauwenbergh ist seit der Saison 2008/2009 Ballettdirektor des Aalto Ballett Theater Essen und kann auf drei überaus erfolgreiche Spielzeiten zurückblicken. In dieser Zeit waren seine Choreografien „La vie en rose“, „Carmen/Boléro“, „Irish Soul“ und „Tanzhommage an Queen“ in Essen zu sehen, die sich eines enormen Publikumszuspruchs erfreuen. Zudem erweiterte Ben Van Cauwenbergh das Repertoire des Aalto Ballett Theater Essen durch moderne Klassiker wie „Coppélia“ von Roland Petit und „La Sylphide“ von Peter Schaufuss, den Ballettabend „Lichtblicke“ mit neuen Choreografien von Patrick Delcroix und Edward Clug sowie Stijn Celis´ Umsetzung von „Undine“ (Musik: Hans Werner Henze). Ferner gab er jungen Tänzerinnen und Tänzern im Rahmen der Ballettabende „Home/PTAH/Life“ und „PTAH II“ (im Grillo-Theater) Gelegenheit, ihr choreografisches Talent zu erproben und realisierte 2010/2011 zudem das „Dance at School“-Projekt mit Essener Schülerinnen und Schülern.

In der aktuellen Spielzeit gab es bereits die Premiere eines dreiteiligen Ballettabends unter dem Titel „Zeitblicke“ mit Stücken von Jirí Kylián („Petite Mort“) und Christopher Bruce („Rooster“) sowie „End-Los“ von Patrick Delcroix zu sehen. Als nächste Premiere steht am 31. März 2012 die Ballettkomödie „Max und Moritz“ nach Wilhelm Busch von Edmund Gleede auf dem Spielplan.

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