Samstag, 12. November 2011

„Total verknallt in Bibliotheken“

Die „Nacht der Bibliotheken“ in der Zentralbibliothek Essen

„Total verknallt in Bibliotheken“
© Verband der Bibliotheken in NRW (vbnw)


Im Zeitalter der modernen Informationsgesellschaft seien Bibliotheken noch immer Einrichtungen, die für Bildung, Chancengleichheit und Bewusstseinsbildung in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle spielten, sagte Ranga Yogeshwar, Schirmherr der 4. „Nacht der Bibliotheken“. Alle zwei Jahre initiiert der Verband der Bibliotheken in NRW die „Nacht der Bibliotheken“, die in diesem Jahr am 11. November 2011 unter dem Motto „Total verknallt in Bibliotheken“ stand. Jede der teilnehmenden Bibliotheken in NRW plant und führt ihre Veranstaltungen selbständig durch. Liebe, Lust und Leidenschaft ziehen sich als roter Faden durch das Programm.

Eingang zur Zentralbibliothek Essen

Die Stadtbibliothek Essen mit der Zentralbibliothek, 15 Stadtteilbibliotheken und der Französischen Bibliothek ist mit über einer Million BesucherInnen im Jahr das publikumsintensivste Kulturinstitut der Stadt. Mit einem Bestand von über 800.000 Medien und über 4 Millionen Ausleihen pro Jahr wird die Bedeutung der Stadtbibliothek auch im modernen Informationszeitalter unterstrichen.

Musical-Projekt P.R.O.-Y.O.U.. e. V.: „Verliebt – verlobt – verlassen“

Die Zentralbibliothek Essen, die zur „Nacht der Bibliotheken“ 2011 bis 24 Uhr geöffnet war, hatte ein buntes Programm aus musikalischer und literarischer Unterhaltung zusammengestellt. Mitglieder des Musical-Projekts P.R.O.-Y.O.U.. e. V. konnten Songs aus dem eigenen (abgespielten) Stück „Verliebt – verlobt – verlassen“ präsentieren, außerdem brachten sie aber auch noch „Can you feel the love tonight“ aus dem Musical „The Lion King“, „Totale Finsternis“ aus „Tanz der Vampire“, „Irgendwo wird immer getanzt“ aus „Mozart!“ und „Das Phantom der Oper“ aus Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ zu Gehör.

Musical-Projekt P.R.O.-Y.O.U.. e. V.: „Totale Finsternis“

Die deutsche Schriftstellerin Ulrike Schweikert (* 28. November 1966 in Schwäbisch Hall) ist für ihre Historien- und Fantasyliteratur bekannt. Bei der „Nacht der Bibliotheken“ las sie aus „Vyrad“, dem fünften Teil der Buchserie „Die Erben der Nacht“ für Kinder und Jugendliche, die von Vampiren handelt.

Lesung mit Ulrike Schweikert

Rudi Carell startete 1987 im Vorabendprogramm der ARD die Verkupplungsshow Herzblatt, die im Konzept weitgehend unverändert bis Mitte 2006 zu sehen war. Passend zum Motto „Total verknallt in Bibliotheken“ wurde zwischen den literarischen Lesungen bei der „Nacht der Bibliotheken“ eine Episode aus dem guten alten Herzblatt präsentiert.

„Unser Herzblatt“


Lesung mit Michel Birbæk

Der dänische Autor Michel Birbæk (* 21. Juli 1962 in Kopenhagen) wurde 2011 für seine Mitarbeit an „Danni Lowinski“ mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Für die „Nacht der Bibliotheken“ hatte er gleich mehrere seiner Romane im Gepäck.

Michel Birbæk

Der deutsche Schriftsteller Jörg Juretzka (* 1955 in Mülheim an der Ruhr) schickte den eigenwilligen Privatdetektiv Kristof Kryszinski in seinen Romanen anfänglich nur im Ruhrgebiet ermitteln, zum Abschluss der „Nacht der Bibliotheken“ durfte er Passagen aus allen bisher erschienen Kryszinski-Romanen vorlesen. Zur Auflockerung spielte die Mülheimer Cover-Rockband „The New“, die Jörg Juretzka schon 2001 in dem Kryszinski-Roman „Der Willy ist weg“ verewigt hat.

Jörg Juretzka und die Cover-Rockband „The New“

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