Donnerstag, 3. November 2011

„Herbstleuchten“ im Maximilianpark Hamm

Licht-, Farb- und Klanginszenierungen

„Glaselefant“

Bereits 1984 zur Landesgartenschau wurde das Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian Schacht 1 & 2 zum Natur- und Freizeitpark umgestaltet, der Künstler und Architekt Dr. Horst Rellecke (* 1951 in Duisburg) hat dafür das Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche zu einem Elefanten aus Glas und Stahl umgebaut, der zum Wahrzeichen des Parks und der Stadt Hamm geworden ist. Vom 25. September bis 6. November 2011 stellt Heide Drevers Bilder und Plastiken unter dem Thema „Tierisch inspiriert“ im „Glaselefant“ aus.

„Tierisch inspiriert“ von Heide Drever

Erst seit 2011 verfügt der Maximilianpark über einen vom niederländischen Gartenarchitekten Piet Oudolf (* 27 Oktober 1944 in Haarlem) geplanten Stauden- und Gräsergarten. Unter den Titeln NaturGestalten und GartenKunst hat sich Oudolf bei seinen Pflanzenkompositionen von der vorhandenen Kulisse des Maximilianparks inspirieren lassen.

GartenKunst von Piet Oudolf


„Friseurfrauen“ von Christel Lechner

Christel Lechner (* 10. November 1947 in Iserlohn) stellt als Teil des „Herbstleuchtens“ einige Exemplare ihrer „Alltagsmenschen“ im Maximalianpark aus. Diese besondere Aktion ist dank des Projektes „Hellweg – ein Lichtweg“ möglich. Menschen, denen man tagtäglich begegnet, dienen als Vorbild für die kugeligen, lebensgroßen Betonfiguren. Im kommenden Jahr werden rund 80 „Alltagsmenschen“ den Maximilianpark von April bis Oktober bevölkern.

„Fotogruppe“ von Christel Lechner


„Fotogruppe“ von Christel Lechner


„Französin auf Bank“ von Christel Lechner


„Französin auf Bank“ von Christel Lechner

Vom 22. Oktober bis zum 6. November 2011 verwandelt das „Herbstleuchten“ den Maximilianpark mit Einbruch der Dunkelheit nach 2009 und 2010 bereits zum dritten Mal in ein buntes Farbenmeer. In der „dunklen Jahreszeit“ zieht Wolfgang Flammersfeld (F&H Event Company) wieder mit seinem Equipment durch die Lande und beschert Maximilianpark, Westfalenpark & Co. im Winter ein Besucherplus.

„Geisterhaus“


„Kleiderbaum“


„Herbstleuchten“

Neben den eigentlichen Installationen des „Herbstleuchtens“ bildet der „Glaselefant“ am Abend einen besonderen Anziehungspunkt. Jede halbe Stunde sorgt die Lichtinstallation mit wechselnden Farben zu „Five Miles out“ aus dem gleichnamigen Album des britischen Musikers Mike Oldfield aus dem Jahr 1982 für einen gut vierminütigen Höhepunkt, den man auf gar keinen Fall verpassen sollte. Der „Glaselefant“ ist für diese Art von Lichtinstallation prädestiniert, die alten Leuchtstofflampen wurden nämlich gegen eine energieeffiziente LED-Beleuchtung ausgetauscht, die sich mit einer computergestützten Steuerung in allen Spektralfarben ansteuern lassen.

„Glaselefant“


„Glaselefant“


„Glaselefant“


„Herbstleuchten“


„Schachtannalen“


„Die Welle“


Maximilianhalle


„Herbstleuchten“


„Ruinenlandschaft“


Elektrozentrale


„Herbstleuchten“


„Vierjahreszeitenbrunnen“


„Landschaftsband“ von Wolfgang Lamché


Spielplatz „Alte Mine“


„Herbstleuchten“


„Märchensee“


„Märchensee“


„Herbstleuchten“


„Herbstleuchten“


„Herbstleuchten“


„Magische Würfel“


„Herbstleuchten“


„Grünes Tor“


„Herbstleuchten“

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