Samstag, 10. September 2011

„Essens neue (Bahnrad-)Wege zum Wasser“

Radtour zu den Großbaustellen im Essener Nordwesten

„Essens neue (Bahnrad-)Wege zum Wasser“, unter diesem Motto stand die Radtour aus dem „Essener Fahrrad-Kalender 2011“ zu den Großbaustellen im Essener Nordwesten am Samstag, 10. September 2011. Veranstalter waren die Essener Fahrrad-Initiative (EFI) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC), Kreisverband Essen, Tourenleiter war Bürgermeister Rolf Fliß (3. Bürgermeister, Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN).

Gruppenbild mit Dame: Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob und die Fahrrad- und Motorrad-Staffel der Polizei

Treffpunkt war um 13.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Wer nicht um 13 Uhr am vereinbarten Treffpunkt war, waren Rolf Fliß und Johannes Remmel (Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN), Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, der an diesem Tag bei der so genannten „Baustellentour“ mitradeln wollte und sich zuvor noch ein Fahrrad ausleihen musste. Etwa gegen 13.15 Uhr trafen auch die beiden am Willy-Brandt-Platz ein, so dass sich die Gruppe nun auf den Weg durch die Essener Innenstadt zum Universitätsviertel, der „Grünen Mitte Essen“ machen konnte.

Bürgermeister Rolf Fliß, Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob und Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Als Novum wurde die Fahrradtour von der Fahrrad- und Motorrad-Staffel der Polizei begleitet. Diese erwiesen sich nicht nur als Freund und Helfer, sondern auch als Hüter von Recht und Ordnung.

Erläuterungen in der „Grünen Mitte Essen“ (Universitätsviertel): Johannes Remmel, Simone Raskob, Rolf Fliß und Professor Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen


Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen


Teilnehmer der Radtour „Essens neue (Bahnrad-)Wege zum Wasser“

Vom Universitätsviertel ging es über die ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Bahn zunächst bis zum Berthold-Beitz-Boulevard, wo es bisher keine Brücke über die neue errichte Straße gibt, und weiter zur Konzernzentrale im ThyssenKrupp Quartier.

Ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Bahn am Berthold-Beitz-Boulevard


Im ThyssenKrupp Quartier: Johannes Remmel, Dr. Martin Grimm, ThyssenKrupp Real Estate GmbH, Rolf Fliß und Simone Raskob


Am zukünftigen Niederfeldsee

Nach erfolgter Abtragung des Bahndamms und Fertigstellung des Rad- und Wanderweges sollen durch Sanierung und Umstrukturierung der Wohnbebauung in Altendorf im Bereich Rüselstraße Grünflächen und eine etwa 2 Hektar große Wasserfläche eine Verbesserung der Wohnumfeldqualität gewährleisten. Am geplanten Niederfeldsee wird die Allbau AG sieben Mehrfamilienhäuser errichten, am parallel zur Rüselstraße verlaufenden Ufer soll eine begehbare, grüne Promenade entstehen.

Simone Raskob, Rolf Fliß, Johannes Remmel und Samuel Serifi, Allbau Managementgesellschaft mbH


Simone Raskob und Samuel Serifi, Allbau Managementgesellschaft mbH


Gruppenbild mit Johannes Remmel

Der weitere Verlauf der Radtour führte bis zum aktuelle Ende der ehemaligen Bahntrasse der Rheinischen Bahn in Essen-Schönebeck, auf innerstädtischen Straßen und Wegen in Mülheim-Winkhausen zum Beginn der Grugatrasse und über selbige durch Essen-Fulerum und Holsterhausen zunächst zur Messe Essen, wo Johannes Remmel verabschiedet wurde, der an diesem Nachmittag noch einen Termin beim Nordrhein-Westfälischen Tierärztetag wahrnehmen musste. Aus diesem Grund war dieser Teil der Fahrradtour auch nicht „gemütlich“ wie im „Essener Fahrrad-Kalender 2011“ angegeben, sondern eher „zügig“.

Bauzaun am Rüttenscheider Stern

Am Rüttenscheider Stern gibt es nach Abriss der ehemaligen Hertie-Immobilie augenblicklich außer einer Baugrube für das zu errichtende Büro- und Geschäftshaus RÜ 62 nicht viel zu sehen, das interessanteste Fotomotiv ist der Bauzaun, an dem sich die Besucher neben zahlreichen Motiven fotografieren können, so zumindest die Intention hinter dem Konzept des „interaktiven“ Bauzauns.

Rolf Fliß, Jens Thormeyer (Assoziierter Partner RKW Architektur+Städtebau), Dr. Marcus Kruse, Stephan Kölbl (Kölbl Kruse GmbH) und Simone Raskob

Auf dem weiteren Weg zur Innenstadt wollte ein selbstloser Anrainer an der Rüttenscheider Straße den Teilnehmern der Fahrradtour quasi „im Vorbeifahren“ Getränke reichen, nach der „zügigen“ Etappe über die Grugatrasse eine noble Geste, die aber von der Fahrradstaffel der Polizei unterbunden wurde.

RWE Turm am Opernplatz

Das Ziel der heutigen Baustellentour war der RWE Turm am Opernplatz. Hier wird zwar schon lange nicht mehr gebaut, der Turm wurde von Juli 1994 bis Dezember 1996 errichtet, aber das ökologisch konzipierte Gebäude wäre allein schon wegen des Ausblicks von der Aussichtsterasse in 120 Metern Höhe einen Besuch wert.

Erläuterungen am RWE Turm

Die Aussichtsterasse auf Essens höchstem Gebäude ist von März bis Oktober 2011 an jedem 3. Samstag im Monat nach Voranmeldung zugänglich, für die Teilnehmer der Fahrradtour hatte der Energieversorger an diesem Samstag einen „Sondertermin“ eingerichtet.

Aussichtsterasse


Blick über die Essener Innenstadt Richtung Norden

Die Fahrradtour „Essens neue (Bahnrad-)Wege zum Wasser“ war die letzte von drei so genannten „Baustellentouren“ in diesem Jahr. Auf Nachfrage von Bürgermeister Rolf Fliß sprachen sich die Teilnehmer einhellig für eine Fortsetzung im kommenden Jahr aus.

Gruppenbild mit Rolf Fliß

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