Sonntag, 11. Juni 2017

THE HOT WIRE. Eine Kooperation von Skulptur Projekte Münster und Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Die Ruhrgebietsstadt Marl präsentiert sich als Partner der Skulptur Projekte Münster 2017 und zeigt vom 4. Juni bis zum 1. Oktober 2017 in Kooperation mit der Münsteraner Kunstschau die Ausstellung THE HOT WIRE. Das Gemeinschaftsprojekt THE HOT WIRE (Der heiße Draht) umfasst verschiedene Projektbausteine. Dazu gehören Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die in beiden Städten arbeiten, der Austausch von Skulpturen zwischen Münster und Marl, eine Ausstellung mit Modellen aus dem Archiv der Skulptur Projekte und dem Bestand des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl sowie eine Videokunst-Ausstellung in einer ehemaligen Hauptschule und wechselseitige Besuche, darunter auch Besuche von Autorinnen und Autoren des Münsteraner Schreib-Projektes KUR UND KÜR. Zu den bekanntesten teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gehören Richard Artschwager, Reiner Ruthenbeck, Thomas Schütte, Joëlle Tuerlinckx und Dominique Gonzalez-Foerster.

Künstlerische Präsenz an zwei Orten: Künstlerinnen und Künstler entwickeln neue Arbeiten

Verschiedene Projekte, die als Zwillingsprojekte in Münster und Marl realisiert werden, bilden eine künstlerische Klammer der Kooperation. Die Art der Verknüpfungen ist dabei sehr komplex: Lara Favaretto positioniert zwei Monolithe in beiden Städten, Thomas Schüttes „Kirschensäule“ in Münster bekommt nach 30 Jahren als „Melonensäule“ ihr ortsspezifisches Pendant in Marl, und auch die humorvollen „Tings“ von Sany (Samuel Nyholm) finden sich in beiden Städten. Eine von Joëlle Tuerlinckx eigens für Marl konzipierte und realisierte Arbeit bildet eine räumliche Klammer zwischen den Ausstellungen im Skulpturenmuseum Glaskasten und der ehemaligen Hauptschule an der Kampstraße.

Thomas Schütte (* 1954 in Oldenburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf), Melonensäule, 2017, Eduard-Weitsch-Weg

Thomas Schütte (* 1954 in Oldenburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf), Melonensäule, 2017, Eduard-Weitsch-Weg

Die Kirschensäule (1987) von Thomas Schütte hätte theoretisch nach Marl kommen können, doch in den Diskussionen um die technische Umsetzung des Umzugs konnte vor allem die Befürchtung nicht ausgeräumt werden, dass der empfindliche Sandstein des Münsteraner Säulenschaftes den zweifachen Transport sowie Ab- und Wiederaufbau nicht unbeschadet überstehen wird. Schüttes neuer Vorschlag, mit den 1987 in Münster zugunsten des Kirschenentwurfs nicht realisierten Wassermelonen-Schnitzen dreißig Jahre später eine Zwillingssäule zu realisieren, und zwar auf einem Parkplatz, also an einem ähnlichen Standort wie in Münster, fand sofort Zustimmung. Die Realisierung war jedoch nicht einfach, was nicht an der Formfindung lag (es sind die Proportionen der Münsteraner Säule, zehn Prozent vergrößert und damit fast fünf Meter hoch), sondern am vom Künstler gewählten Material. In diesen Dimensionen ist formgenauer Betonguss ein hochspezialisiertes Handwerk – das Marler Baumaterial der 1960er und 1970er Jahre, der Zeit der Ruhrmoderne mit ihrer brutalistischen Baukultur, liefert nur bei absolut präziser Verarbeitung überzeugende Ergebnisse.

Lara Favaretto (* 1973 in Treviso, Italien, lebt und arbeitet in Turin, Italien), The Momentary Monument – The Stone, 2017, Creiler Platz

Lara Favaretto (* 1973 in Treviso, Italien, lebt und arbeitet in Turin, Italien), The Momentary Monument – The Stone, 2017, Creiler Platz

Lara Favaretto (* 1973 in Treviso, Italien, lebt und arbeitet in Turin, Italien), The Momentary Monument – The Stone, 2017, Creiler Platz

Ein weiteres Projekt ist kein Austausch, sondern eine Art Klammer: ein skulpturales Objekt aus zwei gleichen, aber nicht identischen Teilen, die sowohl in Münster als auch in Marl ihren Platz gefunden haben. Lara Favarettos doppeltes Granitmonument mit dem Titel The Momentary Monument – The Stone sind zwei von Bearbeitungsspuren aus dem Steinbruch gezeichnete monolithische Blöcke, aus denen nicht sichtbar der Kern herausgeschnitten wurde. Durch einen kleinen Schlitz kann Geld eingeworfen werden – wie in eine überdimensionierte Spardose oder einen ungewöhnlichen Opferstock. Nach Ausstellungsende werden beide Steine zerstört und der Schutt für Bauvorhaben anderer Art weiterverwendet. Der Marler Stein kann durchaus noch eine Zeit nach Ende der Ausstellung auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus stehen, aber schließlich wird auch er komplett geschottert werden und als Kies im Fundament einer neuen Straße oder eines anderen Bauprojekts in Marl seine letzte Bestimmung finden – das Kunstwerk ist dann rückstandsfrei verschwunden und hat seine Funktion als nur vorübergehend existierendes Monument erfüllt. Das in beiden Monolithen gesammelte Geld wird der Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e. V. übergeben, ein Verein, der seit 1994 in der ländlich gelegenen und für ganz NRW zuständigen Abschiebe­ein­richtung Flüchtlinge betreut. Allerdings ist bis zur finalen Zerstörung der Steine nicht bekannt, wie viel Geld sich angesammelt hat.

Sany (Samuel Nyholm, * 1973 in Lund, lebt und arbeitet in Stockholm und Bremen), Marginal Frieze/Fallande ting, 2017, Kampstraße

Sany (Samuel Nyholm, * 1973 in Lund, lebt und arbeitet in Stockholm und Bremen), Marginal Frieze/Fallande ting, 2017, Kampstraße

Eine weitere sichtbare Klammer bilden die in dünne Holzplatten gebrannten Zeichnungen von Samuel Nyholm, die das Münsteraner und Marler Publikum zugleich erheitern wie verwirren. Innerhalb der Auseinandersetzung mit Ortsspezifik haben wir es hier mit einer Arbeit zu tun, deren Wahrnehmung zwar von ihrem Installationsort beeinflusst wird, die als figurative Zeichnung jedoch stärker noch ihren eigenen Ort als Erzählung in sich trägt. Den unterschiedlichen Darstellungen, darunter ein großer Eichenbaum, ist gemeinsam, dass sie alle von oben fallen.

Joëlle Tuerlinckx (* 1958 in Brüssel, Belgien lebt und arbeitet in Brüssel, Belgien), Le Tag /200m, 2017

Joëlle Tuerlinckx (* 1958 in Brüssel, Belgien lebt und arbeitet in Brüssel, Belgien), Le Tag /200m, 2017
© Foto: Thorsten Arendt

Eine völlig neue und ortsspezifisch für die Marler Stadtmitte entwickelte Intervention hat Joëlle Tuerlinckx für den Skulpturenpark entworfen, der hinter dem Rathaus an dem Parkplatz beginnt, auf dem Schüttes Melonensäule steht. Das Kunstwerk besteht aus einer ungefähr 200 Meter langen weißen Linie: ein Spiel mit der Idee von Anfang und Ende, mit Grenzen. Ein surreal und zugleich materialisierter gedanklicher Transit zwischen zwei Bauwerken: dem jetzigen Museum im Rathaus und dem Ort, in den das Museum möglicherweise in ein paar Jahren umziehen wird, eine seit Jahren leer stehende Schule aus dem Jahr 1967. Die Linie ist eine offensichtliche Verbindung, die erst durch ihre Materialisierung vor Ort greifbar wird – aus der Vogelperspektive oder in Google Earth ist die Verbindung sofort ersichtlich und direkt nachvollziehbar. Die Kreidelinie geht quer durch den Park, kreuzt Gehwege, Beete und zerschneidet die Rasenflächen. Sie wird in einem performativen Akt jeden Morgen für die Dauer der Ausstellung nachgezogen, um sich dann ab Oktober 2017 wieder langsam zu verflüchtigen.


Der Skulpturentausch zwischen Marl und Münster: Bestehende Kunstwerke wechseln ihren Standort

Skulpturen zwischen den Partnerstädten auf Zeit werden getauscht, um die Werke am jeweils anderen Standort und unter komplett anderen sozialen und städtebaulichen Bedingungen neu zu befragen. Ludger Gerdes „Angst“ und Olle Bærtlings filigrane Raumzeichnung aus dem Marler Stadtzentrum gehen für die Dauer der Ausstellung nach Münster, dafür finden Werke der vergangenen Ausgaben der Skulptur Projekte vorübergehend einen neuen Standort in Marl. Der Umzug von Richard Artschwagers „Fahrrad­ständer­monument“ sowie die Wiederaufführung von Reiner Ruthenbecks 1997 in Münster gezeigten Performance mit zwei Pferden schlagen den Bogen von Münster nach Marl.

Richard Artschwager (* 1923 in Washington, D. C., † 2013 in Albany, New York), Ohne Titel (Fahrradständermonument B), 1987, Eduard-Weitsch-Weg

Jeder Standort hat Auswirkungen auf die Ästhetik einer Skulptur. Wenn sie nicht explizit mit einem speziellen Ort verwoben ist, entstehen mit einem Ortswechsel neue Lesarten, können neue Bezüge aufgezeigt werden. Das gilt im Besonderen für die als drop sculptures heute im kunsthistorischen Diskurs meist negativ konnotierten autonomen Skulpturen. Nach Marl wurde Richard Artschwagers Betonmonument „Ohne Titel“ (Fahrrad­ständer­monument B) (1987) versetzt, das zusammen mit den flankierenden Fahrradständern in unmittelbarem räumlichen wie auch materiellen Bezug zum Rathaus und dem Prototyp für die Rathaustürme, dem sogenannten Türmchen, steht. Die Skulptur hatte in Münster schon vor Jahren ihren ursprünglichen Ort verlassen und stand nun unter der Obhut der Universität an einem exponierten Standort neben dem Sitz des ASTA auf dem großen Schlossplatz. Sie war also bereits schon einmal bewegt worden. In Marl wirkt die Skulptur nicht wie ein ironisches Zitat, sondern wie ein Objekt, das trotz seiner Bepflanzung in lichter Höhe (die sicher auch den Marler Sommer nicht überleben wird – noch nie hat eine Pflanze in den vergangenen dreißig Jahren länger überlebt) aus dem gleichen Geist zu stammen scheint wie das benachbarte Rathaus, obwohl dieses noch einmal zwanzig Jahre älter ist: ein komplexes Spiel der Bezüge.

Reiner Ruthenbeck (* 1937 in Velbert, † 2016 in Ratingen), Begegnung Schwarz/Weiß, Aktion, 2017, Marl
© Foto: Thorsten Arendt

Die Wiederauflage der Performance „Begegnung Schwarz/Weiß“ von Reiner Ruthenbeck, die als temporäre Aktion während der Skulptur Projekte 1997 über die vier Kilometer lange Promenade führte, in Marl bedeutet ein echtes Re-enactment an einem strukturell ähnlichen Ort. Denn partiell ist Marl immer noch sehr ländlich, eben fast schon Münsterland. Ein Schimmel und ein Rappe werden sich (samt Reiter) zufällig auf ihrer gegenläufigen Bahn um den Citysee, durch den Skulpturenpark und um das Rathaus herum an immer anderen Stellen begegnen. Die Begegnung von schwarz und weiß, wie beim Schachspiel, erzeugt einen unwirklich-märchenhaften Moment für die zufällig vorbeikommenden Spaziergänger wie für die gezielt die Kunst im Marler Stadtgebiet suchenden Kunstkenner gleichermaßen.


Eine Ausstellung von Modellen aus dem Skulptur Projekte Archiv im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Eingangsbereich, Fragmente aus Dominique Gonzalez-Foerster (* 1965 in Straßburg, Frankreich, lebt und arbeitet in Paris, Frankreich und Rio de Janeiro, Brasilien), Roman de Münster, 2007, Skulptur Projekte Archiv, LWL-Museum für Kunst und Kulter

Insgesamt rund 50 Modelle von realisierten sowie projektierten Arbeiten aus dem Skulptur Projekte Archiv und dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl werden in der Ausstellung zu sehen sein. Damit wird die Verbindung von Idee und anschließender Realisierung im Außenraum in den Blick genommen. Im Eingangsbereich des Skulpturenmuseums sind zudem einige der Miniaturen aus dem Werk „Roman de Münster“ ausgestellt, die Dominique Gonzalez-Foerster 2007 in Münster verwirklicht hatte. So entsteht auch auf dieser Ebene eine inhaltliche Verbindung zwischen den Skulpturen im Außenraum und der Modell-Ausstellung im Untergeschoss des Museums.

Fragment aus Dominique Gonzalez-Foerster (* 1965 in Straßburg, Frankreich, lebt und arbeitet in Paris, Frankreich und Rio de Janeiro, Brasilien), Roman de Münster, 2007, Skulptur Projekte Archiv, LWL-Museum für Kunst und Kulter

Im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, im Rathaus, werden 23 Modelle aus allen bisherigen Skulptur Projekten aus dem Besitz des LWL-Museums für Kunst und Kultur ausgestellt. Damit werden Projekte der vergangenen Ausgaben im Speziellen sowie die Verbindung von Modell und anschließender Realisierung im Außenraum im Allgemeinen in den Blick genommen. Zu sehen sind Modelle für ausgeführte Projekte, wie etwa Claes Oldenburgs Drei Kugeln für das Projekt für Münster II (1977), Ludger Gerdes Schiff für Münster (1987) oder Sol LeWitts White Pyramid (1987). Im Eingangsbereich des Skulpturenmuseums ist zudem eine Auswahl von modellhaften Skulpturen installiert, die Dominique Gonzalez-Foerster 2007 in Münster auf eine Wiese an der Wallanlage gestellt hatte. Diese Skulpturengruppe ist eine wichtige inhaltliche Verbindung zwischen den Skulpturen im Außenraum und der Modell-Ausstellung im Untergeschoss des Museums.

Richard Artschwager (* 1923 in Washington, D. C., † 2013 in Albany, New York), Modell zu Ohne Titel [Fahrradständermonument B], 1987, Skulptur Projekte Archiv, LWL-Museum für Kunst und Kulter


Die Videokunst-Ausstellung in der Schule an der Kampstraße

In der ehemaligen Schule an der Kampstraße werden zwölf Videoarbeiten präsentiert, die die Themen Skulptur, Stadt und Architektur allgemein umkreisen. Gleichzeitig richten Werke von Manuel Graf, Charlotte Moth, Johanna Reich, Matthias Schamp, Corinna Schnitt und anderen ihren Fokus konkret auf die Stadt Marl und das Skulpturenmuseum. Die Klassenräume des klar gegliederten einstöckigen Schulgebäudes, das als zeittypische Beton- und Klinkerarchitektur von Günther Marschall geplant und realisiert wurde, bieten sich mit ihrer besonderen Atmosphäre und ihren Dimensionen als ein perfekter Präsentationsort für Videokunst an. Diese Präsentation soll die Schule auch bei der Marler Bevölkerung bekannter machen und zugleich auf ihre Tauglichkeit als potenziellen neuen Museumsstandort hin erproben.

Hauptschule an der Kampstraße, Innenhof

Im Rahmen von THE HOT WIRE werden in den beiden von Tuerlinckx verbundenen Museumsorten zwei Ausstellungen zu sehen sein. In der ehemaligen Schule an der Kampstraße werden zwölf Videoarbeiten präsentiert – unter anderem von Manuel Graf, Charlotte Moth, Corinna Schnitt und Nico Joana Weber, die thematisch zwischen den Bereichen Skulptur und Architektur stehen. Die Klassenräume der schön gegliederten einstöckigen Schule, die als zeittypisch-charakteristische Betonarchitektur von Günther Marschall geplant wurde, aber nicht unter Denkmalschutz steht, sind von Atmosphäre und Dimensionen her ein perfekter Ort, um Videokunst zu zeigen. Diese Präsentation soll die Schule auch bei der Marler Bevölkerung bekannter machen und das ganze Gebäude zugleich auf seine Museumstauglichkeit testen: Im Eingangsbereich empfängt die Besucher ein von Studierenden der Fachhochschule Münster und der Universität Kassel anlässlich der Ruhrmoderne Sommerakademie konzipierter und gebauter Infocounter, im Hof der ehemaligen Haus­meister­wohnung entsteht ein Freiluftcafé, das die „Milchbar“ des ehemals benachbarten, nun abgerissenen Hallenbads wiederauferstehen lässt.


Das Residence-Programm für Autorinnen und Autoren: KUR UND KÜR

Das Schreib-Projekt der Dichterin Monika Rinck begleitet auf literarischer Ebene die Veränderungen, die die Skulptur Projekte für die Stadt Münster bedeuten. Insgesamt zehn Autorinnen und Autoren verbringen jeweils zwei Wochen in Münster und werden – ganz im Sinne des Skulpturentausches – auch Marl erkunden. Mehr unter www.kur-und-kuer.de


Sonntags verkehrt ein kostenloser Bus-Shuttle zwischen Münster und Marl – Platzreservierung ist nicht möglich. Abfahrt ist um 10 Uhr am LWL-Museum für Kunst und Kultur am Aegidiimarkt und um 14 Uhr am Parkplatz hinter dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl ist Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Öffentliche und kostenlose Führungen finden sonntags um 11.30 Uhr und donnerstags um 15.30 Uhr statt. Weitere Informationen unter www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de. Dort sucht man allerdings auch vergebens nach der Information, wann die Performance „Begegnung Schwarz/Weiß“ stattfindet, das wissen womöglich nur die Götter Reiter_innen…


Weitere Skulpturen in Marl

In Marl gibt es eine Reihe von Kunstwerken im öffentlichen Raum, ein vom Skulpturenmuseum Glaskasten Marl herausgegebener Führer stellt die 50 „wichtigsten“ Skulpturen vor. Beispielhaft seien hier nur einige davon gezeigt.

Hans Arp (* 16. September 1886 in Straßburg, † 7. Juni 1966 in Basel), Feuille se reposant (Ruhendes Blatt), 1959

Bernhard Heiliger (* 11. November 1915 in Stettin, † 25. Oktober 1995 in Berlin), Nike, 1956

Martin Matschinsky (* 4. Juli 1921 in Grötzingen) und Brigitte Matschinsky-Denninghoff (* 2. Juni 1923 in Berlin, † 11. April 2011 in Berlin), Naturmaschine, 1969

Carl Fredrik Reuterswärd (* 4. Juni 1934 in Stockholm, † 3. Mai 2016 in Landskrona), Non Violence (Keine Gewalt), 1995/99

Carl Fredrik Reuterswärd (* 4. Juni 1934 in Stockholm, † 3. Mai 2016 in Landskrona), Non Violence (Keine Gewalt), 1995/99

Wolf Vostell (* 14. Oktober 1932 in Leverkusen, † 3. April 1998 in Berlin), La Tortuga, 1987/93, auf den Kopf gestellte Lokomotive 52 2751 mit Schlepptender vor dem Theater Marl

Wolf Vostell (* 14. Oktober 1932 in Leverkusen, † 3. April 1998 in Berlin), La Tortuga, 1987/93, auf den Kopf gestellte Lokomotive 52 2751 mit Schlepptender vor dem Theater Marl

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