Montag, 10. April 2017

Bunte Osterferien im Landschaftspark Duisburg-Nord

Während der Osterferien in Nordrhein-Westfalen können sich Besucher des Landschaftsparks auf besonders bunte Nächte freuen, denn die bekannte Lichtszene an den Hochöfen des stillgelegten Hüttenwerks wird für zwei Wochen jeden Abend im Stundentakt wechseln.

Für zwei Wochen durchläuft das Licht jeden Abend bis einschließlich Sonntag, 23. April 2017 vier unterschiedliche Szenen. Im stündlichen Wechsel erstrahlen Gießhalle, Hochöfen, Kamine, Kühlwerk, Krokodil, Schwadenkamine und Piazza Metallica in unterschiedlichen Intensitäten und Farben.

Die 1925 errichtete Verladebrücke über den Erzbunkern – wegen ihrer markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

„Mit dem Start in die Saison nutzen wir die Osterferien gleichermaßen als Funktionstest für die Installation“, sagt Parkleiter Ralf Winkels, denn die verschiedenen Lichtszenen werden in den kommenden Monaten bei Veranstaltungen, wie dem Sommerkino benötigt.

Die Lichtinstallation und die stündlich wechselnden Lichtszenen werden ab sofort jeden Abend bis einschließlich Sonntag, 23. April 2017 zu sehen sein. Es handelt sich um eine besondere Oster-Aktion des Landschaftsparks. Wichtig: Es gibt keinen festen Startzeitpunkt für das Licht. Die Technik ist mit einem Dämmerungsschalter verknüpft, der bei Einbruch der Dunkelheit den Start auslöst (ca. 20 Uhr). Zur blauen Stunde geht es los und um 2 Uhr in der Nacht schaltet sich das Licht wieder ab.

Regulär ist die Lichtinstallation des Landschaftsparks jeden Freitag, Samstag, Sonntag, an Feiertagen und an den Vorabenden von Feiertagen zu sehen. Montag bis Donnerstag leuchten ausschließlich die drei Kamine. Die Installation ist ein Kunstwerk des britischen Künstlers Jonathan Park und seit Dezember 1996 das weithin sichtbare Markenzeichen des Landschaftsparks.


Donnerstag, 13. April 2017

„Blaue Stunde“ an der 1925 errichteten Verladebrücke über den Erzbunkern – wegen ihrer markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

Als die Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park noch mit herkömmlichen Lichtquellen betrieben wurde und nicht auf LEDs umgestellt war, gab es ein einstündiges Lichtprogramm, bei dem sich ständig etwas änderte, verschiedene Bereiche des Hochofenwerks akzentuiert wurden. Seit der Umstellung auf LEDs gibt es dieses einstündige Programm leider nicht mehr, und so war ich neugierig, was es mit den großartig angekündigten vier unterschiedlichen Lichtszenen auf sich hat. Prinzipiell ist es bei LEDs durch Änderung der Steuerspannung möglich, Millionen von Farbtönen zu erzeugen, da hatte ich bei den ankündigten vier Lichtszenen jeweils signifikante Änderungen erwartet. Tatsächlich sind die Unterschiede beispielsweise bei der Beleuchtung der Verladebrücke über den Erzbunkern eher marginal. Am auffälligsten sind die Unterschiede im Bereich der Gießhalle, wobei diese außerhalb von Veranstaltungen gar nicht zugänglich ist, und an der „Piazza Metallica“, wobei mich „Hochofen dunkel“, „Hochofen weiß beleuchtet“ und „Hochofen rot beleuchtet“ jeweils eine Stunde lang nun auch nicht unbedingt „vom Hocker hauen“.

„Blaue Stunde“ am Hochofen 5

Kühlwerk

Die 1925 errichtete Verladebrücke über den Erzbunkern – wegen ihrer markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

Hochofen 2

Die 1925 errichtete Verladebrücke über den Erzbunkern – wegen ihrer markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

Hochofen 5, Schwadenkamin

„Piazza Metallica“

„Piazza Metallica“

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