Freitag, 9. Dezember 2016

118. Dortmunder Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt der Superlative

Nach der Vorbesichtigung der Ausstellung „Ich bin eine Kämpferin“: Frauenbilder der Niki de Saint Phalle im Museum Ostwall im Dortmunder U war die Wahl zwischen dem Besuch des 118. Dortmunder Weihnachtsmarktes oder die Ausstellung „Effekthascherei“ in der DASA Arbeitswelt Ausstellung wegen fehlender Akkreditierung nicht zu besuchen nicht sonderlich schwer: Vom Dortmunder U ist es durch die Fußgängerzone Westenhellweg nur ein „Katzensprung“ zum Weihnachtsmarkt auf dem Hansaplatz, dem Alten Markt und rund um die evangelische Kirche St. Reinoldi. Über 300 Aussteller laden vom 17. November bis 30. Dezember 2016 zum Bummeln und Verweilen ein, wobei für das leibliche Wohl der Besucher reichlich gesorgt ist.

24 20-Fuß-ISO-Container aka „größter Adventkalender“ am Katharinentor

In diesem Jahr wird neben dem „größten Weihnachtsbaum“ – dazu später mehr – mit einem weiteren Superlativ für den Besuch des Dortmunder Weihnachtsmarktes geworben: dem „größten Adventkalender“. Dabei handelt es sich um 24 rot angemalte 20-Fuß-ISO-Container mit Zahlen von 1 bis 24 auf den Türen, 6 weitere Container dienen lediglich als Podest. Das ganze Gebilde ist 12,96 Meter hoch, 14,63 Meter breit und 6,06 Meter tief.

„Das Knusperhaus“ auf dem Hansamarkt

Weihnachtskrippe

WDR 4 Weihnacht: Stars for Christmas (feat. Chris Andrews, Sally Carr, Toni Willé)

Die „WDR 4 Weihnacht“ ist offensichtlich eines der Highlights des Dortmunder Weihnachtsmarktes, zumindest war es am Abend auf der Hansastraße gerappelt voll, wohingegen man beim Soundchceck noch nicht Gefahr lief, zerquetscht zu werden.

WDR 4 Weihnacht: Guildo Horn

Ausschank „Dortmunder Weihnachts-Pyramide“

Die „Dortmunder Weihnachts-Pyramide“ auf dem Platz von Netanya ist über 16 Meter hoch und besitzt fünf Etagen. Damit ist sie aber nicht die größte Weihnachts-Pyramide, das dürfte die 18 Meter hohe Weihnachts-Pyramide auf dem Kröpcke in Hannover sein.

Die ehemalige Kaiserglocke vor der Reinoldikirche erinnert an die Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg.

Bronzenes Taufbecken in der Reinoldikirche, 1469, Detail

Weihnachtsmarkt auf der Kleppingstraße

Weihnachtsmarkt auf der Kleppingstraße, Geflügeltes Nashorn („Rhinoceros alatus“)

Weihnachtsmarkt auf dem Reinoldi-Kirchplatz

„Rotkäppchen und der Wolf“

Der „größte Weihnachtsbaum“ auf dem Hansaplatz

Das mit 45 Metern fälschlicherweise als „größter Weihnachtsbaum“ der Welt bezeichnete Gesteck auf dem Hansaplatz wurde vom Leiternhersteller C.O. Weise GmbH & Co. KG realisiert und ist aus 1.700 Rotfichten aus dem Sauerland „zusammengesetzt“. Es ist also kein Baum im eigentlichen Sinne, sondern ein kegelförmiges Gerüst, auf das die Rotfichten aufgesetzt sind und auf dessen Spitze sich ein 4 Meter hoher und 200 kg schwerer Engel befindet. Die 20 roten, 2,5 Meter hohen Kerzen, die früher an dem Gerüst angebracht waren, wurden bereits eingespart, nach dem Motto, die sparsamste Weihnachtsbaumbeleuchtung ist diejenige, die man gar nicht erst anbringt. Tatsächlich gibt es aber weitaus höhere Gerüste, die bei GUINNESS WORLD RECORDS™ als „größter Weihnachtsbaum“ geführt werden, beispielsweise das 2009 in Mexiko-Stadt aufgestellte Gerüst mit gut 110 Metern Höhe.

Der „größte Weihnachtsbaum“ auf dem Hansaplatz

Ausschank „Dortmunder Weihnachts-Pyramide“

24 20-Fuß-ISO-Container aka „größter Adventkalender“ am Katharinentor

Der „größte Adventkalender“ ist ein gemeinsames Projekt der Firma Bloedron Container, des Vereins Kinderlachen e. V. und des Dortmunder Weihnachtsmerktes. Allabendlich um 18 Uhr öffnet das „Christkind“ die Tür eines Containers, hinter der sich eine gute Tat verbirgt.

24 20-Fuß-ISO-Container aka „größter Adventkalender“ am Katharinentor: das „Christkind“

24 20-Fuß-ISO-Container aka „größter Adventkalender“ am Katharinentor

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