Sonntag, 20. November 2016

Weihnachtsmarkt im CentrO Oberhausen

Was nützt ein Plan, ist er auch noch so schlau, er bleibt doch immer Theorie

Am 19. November 2016 sollte in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen anlässlich der Ausstellung „ENTENHAUSEN >>>> OBERHAUSEN >>>>“ ein „Cosplay-Treff“ stattfinden, und darüber hätte ich an dieser Stelle berichtet. Hätte, hätte, Fahrradkette… Beim Japan-Tag Düsseldorf/NRW begegnet man auf jedem Meter mehr Cosplayern als an diesem Nachmittag in Oberhausen. Und für eine Handvoll verkleideter Besucherinnen und Besucher gibt es ganz sicher keinen Blogeintrag. Womöglich war der freie Eintritt in die Ausstellung „ENTENHAUSEN >>>> OBERHAUSEN >>>>“ für Cosplayer doch kein genügend großer Anreiz, nach Oberhausen zu kommen. Wäre ich doch besser am 27. November 2016 für das Eintrittsgeld zur Führung mit dem deutschen Comiczeichner Ulrich Schröder (* 4. April 1964 in Aachen) durch die Ausstellung gegangen, ich hätte persönlich höchst­wahr­scheinlich mehr davon gehabt. Dumm gelaufen…

Brückenskulptur „Slinky Springs to Fame“

Wie also einem „verkorksten“ Nachmittag womöglich doch noch eine positive Wendung geben? Vor zwei Tagen hatte auch der Weihnachtsmarkt im CentrO Oberhausen seine Pforten geöffnet, der vorgibt, drei Weihnachtsmärkte zu sein. Von der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zum CentrO ist es ein durchaus überschaubarer Fußmarsch, so what. Die Wetterprognose war auch nicht soo schlecht, okay, die sollte sich bereits auf dem ersten Stück des Weges bis zum Gasometer Oberhausen als viel zu optimistisch erweisen, nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für interessante available light Fotografien, zumal ich immer noch keine Unterwasser-Kamera besitze…

Brückenskulptur „Slinky Springs to Fame“, im Hintergrund der Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen

CentrO Winterwelt, Rodelbahn am „Platz der Guten Hoffnung“

Da man die Hütten entlang der Promenade unter das Motto „Santa´s Village“ gestellt hat, den „Platz der Guten Hoffnung“ als „Berg­weih­nachtsmarkt“ bezeichnet und den „Luise-Albertz-Platz“ als „Wichtelmarkt“ gestaltet hat, definiert man das Ganze kurzerhand als drei Weihnachtsmärkte. Ich fühle mich bei solchen „Konstrukten“ ein wenig „auf den Arm genommen“, inwiefern es sich dabei um mehrere eigenständige Weih­nachts­märkte handelt mag jeder für sich selbst entscheiden. Am späten Samstagnachmittag bzw. frühen Samstagabend tobt dort natürlich der Bär, mag das Wetter auch noch so schlecht sein.

„Berg­weih­nachtsmarkt“ am „Platz der Guten Hoffnung“

„Berg­weih­nachtsmarkt“ am „Platz der Guten Hoffnung“

„Berg­weih­nachtsmarkt“ am „Platz der Guten Hoffnung“

„Berg­weih­nachtsmarkt“ am „Platz der Guten Hoffnung“, im Hintergrund der Gasometer Oberhausen

„Berg­weih­nachtsmarkt“ am „Platz der Guten Hoffnung“, Backofen

„Santa’s Village“ auf der CentrO Promenade, Flammlachs

Auf dem Rückweg zum Schloss Oberhausen hatte sich das Wetter auch nicht beruhigt, kein Spiegelbild des Gasometers im Rhein-Herne-Kanal…

Gasometer Oberhausen

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