Samstag, 26. November 2016

Essen Motor Show 2016

Über 500 Aussteller begeistern auf der Essen Motor Show die Fans

Die Essen Motor Show fand das erste Mal 1968 unter dem Titel 1. Internationale Sport- und Rennwagen-Ausstellung Essen statt. In der 49. Auflage versammelt die Essen Motor Show 2016 vom 26. November bis zum 4. Dezember 2016 über 500 Aussteller rund um sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport und Classic Cars in der Messe Essen. Auf dem Sektor Tuning und sportliche Fahrzeuge gilt sie als die größte und wichtigste Fach-Messe der Branche weltweit. Die Euphorie der mehr als 300.000 erwarteten Besucher befeuert in diesem Jahr auch die Automobilhersteller auf dem PS-Festival: Abarth, BMW, Ford, Peugeot, Porsche Motorsport, Renault Sport Deutschland und Škoda präsentieren sich mit Neuheiten und Premieren. Die Essen Motor Show ist nach der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) die zweitgrößte Fahrzeug-Messe und zugleich die größte jährlich stattfindende Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Ideeller Träger der Automobilmesse ist der ADAC, der in Essen sein Motorsportprogramm vorstellt.

Hochwertig veredelte Fahrzeuge erwarten die Fans der Essen Motor Show unter anderem bei Abt Sportsline, AC Schnitzer, Brabus, Lorinser, Startech und Techart Automobildesign. Hinzu kommen die Reifenhersteller Continental, Hankook und Toyo Tires. Als besonderes Highlight präsentiert die Initiative „Tune it! Safe!“ am ersten Messetag gemeinsam mit dem Verband der Automobil Tuner und weiteren Partnern ihr neues Kampagnenfahrzeug: traditionell ein Sportwagen in Polizeioptik. Auch angesagte junge Tuning-Schmieden wie JP Performance, Liberty Walk, Sidney Industries und Simon Motorsport gehören zum line-up der diesjährigen Show.


70 Jahre Ferrari: Einmalige Präsentation zur Geschichte der berühmten Renn- und Sportwagenfirma

„Jubilee Preview: 70 Jahre Ferrari – History + Motorsport 1947 – 2017“

Das Rahmenprogramm der Messe hat es 2016 in sich: Anlässlich des bevorstehenden 70-jährigen Firmenjubiläums von Ferrari zeigt die Messe Essen in Halle 3 eine Sondershow mit 15 Sportwagen, Formel-1-Fahrzeugen und Vorgängermodellen der Marke aus Maranello. Die Bandbreite reicht vom Alfa Romeo 6C 1750 aus dem Jahr 1931 bis zu aktuellen Ferrari-Serien-Modellen.

Alfa Romeo 6C 1750, 1,7 l V6 Reihenmotor, 125 kW/170 PS

Die 6C-Modellreihe des italienischen Automobilherstellers Alfa Romeo wurde 1925 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ab 1927 verkauft. Die Abkürzung 6C steht für sei cilindri (Sechszylinder). Erst 1953 lief die Modellreihe aus. Alfa Romeo war damals ein Hersteller von kompletten Fahrgestellen einschließlich Motor und Antriebseinheit. Den Karosseriebau überließ man Spezialunternehmen, die sich hiermit einen Namen gemacht haben und anspruchsvolle Kundenwünsche individuell befriedigen konnten. Erst ab 1933 gab es auch 6C-Modelle von Alfa Romeo mit eigener Karosserie, die im Werk Portello hergestellt wurden. Die ersten 6C verfügten über einen Hubraum von 1500 cm³ und hießen dementsprechend 6C 1500. 1929 erschien als Nachfolger der 6C 1750, der sich vor allem in der Variante mit Zagatokarosserie im Motorsport einen großen Namen gemacht hat. Im selben Jahr gründete ein gewisser Enzo Ferrari (* 20. Februar 1898 in Modena, † 14. August 1988 in Modena), damaliger Werksfahrer bei Alfa Romeo, seinen eigenen Rennstall, die Scuderia Ferrari. Zunächst ging der neue Rennstall, mit Sitz in Modena, mit Fahrzeugen von Alfa Romeo an nden Start. Nachdem Enzo Ferrari seine aktive Laufbahn beendet hatte, wurde er stellvertretender Leiter des Alfa Romeo-Teams. Diese Zusammenarbeit endete 1939 mit der Auflage, das Enzo Ferrari vier Jahre lang keinen Rennsport mehr betreiben dürfe. Gleichzeitig wurde die Scuderia Ferrari ein unabhängiger Rennstall. Dieser zog 1943, nachdem das Werk im Zweiten Weltkrieg von alliierten Bombern fast vollständig zerstört wurde, von Modena nach Maranello um. Drei Jahre später konstruierte das Ferrari-Team erstmals einen Rennwagen (Typ 125) und im Jahr danach folgte der erste Sieg beim Großen Preis von Rom 1947.

Ferrari F40, 2.936 cm³ V8 Turbo, 352 kW/478 PS, 324 km/h

Zum 40. Firmenjubiläum von 1987 bis 1992 gebaut, folgte der Ferrari F40 dem Ferrari 288 GTO als seinerzeit schnellsten und stärksten Ferrari-Straßensportwagen, befeuert von einem Dreiliter-Turbo-V8 mit 478 PS, der ihn auf 324 km/h katapultierte. Statt der geplanten 450 Exemplare wurden schließlich 1.315 Stück des Autos hergestellt, das Ende der 1980er-Jahre für einen regelrechten Ferrari- und Oldtimer-Hype sorgte.

Ferrari 550 Maranello, 5,5 l V12 Frontmotor, 357 kW/485 PS, 320 km/h

Das zweisitzige Coupé Ferrari 550 Maranello wurde von 1996 bis 2001 gebaut und ist mit einem Frontmotor und Hinterradantrieb ausgestattet. Der V12-Motor besitzt einen Hubraum von 5,5 Litern und eine Leistung von 485 PS bei 7000/min mit einem maximalen Drehmoment von 580 Nm. Das Fahrzeug wurde in einer Stückzahl von ca. 3.600 Exemplaren produziert, bis es 2003 vom F575 abgelöst wurde.

Ferrari 458 Italia, 4.497 cm³ V8 Mittelmotor, 419 kW/570 PS, 325 km/h

Der Ferrari 458 stellt den Nachfolger des Ferrari F430 dar und wurde der Öffentlichkeit im Rahmen der IAA im September 2009 vorgestellt. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kann im Automatikmodus oder alternativ manuell im Sportprogramm bedient werden. Der V8-Mittelmotor arbeitet mit mit Direkteinspritzung und leistet 570 PS. Ausgeliefert wird der Ferrari auf 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Pneus im Format 235/35 an der Vorder- und 295/35 an der Hinterachse.

Ferrari FF, 6.262 cm³ V12, 485 kW/660 PS, 335 km/h

Der FF wurde am 21. Januar 2011 in einer Pressemitteilung als Nachfolger des Ferrari 612 Scaglietti vorgestellt. Der Name FF steht für Ferrari Four, wobei das Wort Four im Namen sich sowohl auf die Anzahl der Sitze als auch auf die Anzahl der angetriebenen Räder bezieht. Beim Karosseriekonzept hat man sich erstmals für die eher selten verwendete Karosserieform des Shooting-Brake-Heck entschieden. Angetrieben wird das von Pininfarina entworfene Fahrzeug von einem neuen V12-Motor mit Direkteinspritzung. Aus 6,3 Litern Hubraum werden 485 kW/660 PS und ein maximales Drehmoment von 683 Nm bei 6000/min entwickelt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h und der Sprint von 0 auf 100 km/h wird in 3,7 Sekunden erledigt. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und über ein eigenes Doppelkupplungs-Zweiganggetriebe auf die Vorderräder. In den drei oberen Gängen werden ausschließlich die Hinterräder angetrieben.

Model und Playmate Sarah Nowak und ein Ferrari California T, 3.855 cm³ V8 90° mit Benzindirekteinspritzung, 412 kW/560 PS, 316 km/h, Neufahrzeug, Fahrzeuggrundpreis 154.601 Euro

Der als Coupé-Cabriolet mit einem faltbaren Hardtop in den klassischen Ferrari-Proportionen ausgelegte Ferrari California T verwandelt sich in 14 Sekunden vom Coupé in einen Spider. Neben dem Verdeck werden zwecks Gewichtsreduzierung und Verbrauch sowohl Chassis als auch Karosserie aus Aluminium gefertigt. Der V8-Motor mit einem Hubraum von 3.855 cm³ leistet 560 PS mit einem maximalen Drehmoment von 755 Nm und beschleunigt das Fahrzeug in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 11,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h.

Model und Playmate Sarah Nowak im Ferrari California T

Weitere klassische Fahrzeuge mit dem Cavallino rampante (dt. sich aufbäumendes Pferdchen) erwarten die Besucher unter dem Titel „Jubilee Preview: 70 Jahre Ferrari – History + Motorsport 1947 – 2017“ im Classic & Prestige Salon des Veranstalters S.I.H.A. in Halle 1.

Ferrari 166 MM Spyder, 1.995 cm³, 118 kW/160 PS, 200 km/h

Wie der Ferrari 166 Sport war der 166 MM – die beiden Buchstaben standen für Mille Miglia – eine weitere Ausführung des Ferrari 166. Der 166 MM wurde 1948 gemeinsam mit dem 166 Sport auf dem Turiner Autosalon der Öffentlichkeit präsentiert. Die ersten Fahrzeuge wurden von Touring karossiert, später kamen Modelle von Vignale und Pininfarina hinzu. Bis 1953 entstanden insgesamt 46 Wagen, die in ersten Linie für den Motorsport konzipiert wurden. Die erste Serie, die von 1948 bis 1951 gebaut wurde, hatte einen Rohrrahmen aus ovalen Stahlrohren mit kreuzförmigen Verstrebungen. Die Vorderräder waren einzeln an je zwei ungleich langen Dreieckslenkern mit einer Querblattfeder und Houdaille-Hebelarm-Stoßdämpfern aufgehängt. Hinten hatte die Bauserie eine Starrachse an Längsblattfedern.

Ferrari 275 GTS, 3.286 cm³ V12, 191 kW/260 PS, 240 km/h, Baujahr 1966

Ferrari 288 GTO, 2.855 cm³, 294 kW/400 PS, 305 km/h

Als Reminiszenz an den legendären Ferrari GTO von 1962 bezeichnete Ferrari den 1984/85 in nur 272 Straßen-Exemplaren gebauten 288 GTO auch als „Gran Turismo Omologato“, als Homologations-GT. Bei seiner Präsentation auf dem Genfer Salon war er mit 400 PS der bis dahin stärkste je gebaute Ferrari für die Straße – und begründete die Tradition der Supersportwagen von Ferrari, die in der Jubilee Preview 70 Jahre Ferrari im Classic & Prestige Salon gezeigt werden. Heute gehört er zu den begehrtesten Sammler-Autos der Marke Ferrari.

Ferrari 330 GT 2+2, 3.967 cm³, 221 kW/300 PS, 245 km/h

Der Ferrari 330 GT 2+2 hatte einen gegenüber dem 250 GTE 2+2 (und damit auch dem 220 America) um 5 cm verlängerten Radstand. Die Räder waren vorn an Doppelquerlenkern einzeln aufgehängt, hinten wurde eine Starrachse mit Längsblattfedern eingebaut. Ferrari verwendete vorn und hinten hydraulische Teleskopstoßdämpfer von Koni. Die Bremsanlage arbeitete mit zwei Hydraulikkreisen und Scheibenbremsen an allen Rädern. Der Tipo-209-Motor hatte im 330 GT 2+2 drei Fallstrom-Doppelvergaser von Weber. Die Karosserie des 330 GT 2+2 wurde, wie bei Ferrari üblich, von Pininfarina gestaltet. Verantwortlicher Designer war der US-Amerikaner Tom Tjaarda. Der 330 GT 2+2 war ein Stufenheckcoupé und (anders als der Ferrari 330 GTC) mit zwei Notsitzen ausgestattet.

Ferrari 342 America, 4.100 cm³ V12, 177 kW/240 PS, Baujahr 1953

Der in verschiedenen Design-Varianten gebaute 342 America mit 240 PS starkem 4,1-Liter-V12-Frontmotor war zeitgleich mit dem 212 Inter der erste von Pinin Farina karossierte Ferrari-Straßensportwagen – der in nur sechs Exemplaren hergestellte Wagen begründete die langjährige Zusammenarbeit der beiden Firmen.

Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spyder, 4.380 cm³ V12, 235 kW/320 PS, 240 km/h, Baujahr 1971

Ferrari 512 BBi (Berlinetta Boxer iniezione), 4.943 cm³ V12, 254 kW/345 PS, 283 km/h

Der Ferrari 512 BB wurde 1976 auf dem Pariser Autosalon als Sportwagen für die Straße vorgestellt. Der Berlinetta Boxer war der überarbeitete Mittelmotor-Nachfolger des 365 GT/4 Berlinetta Boxer. Wesentliches Merkmal des 512 BB war der auf 5 Liter vergrößerte Zwölfzylinder, ähnlich den Dreiliter-Rennmotoren im Prototyp Ferrari 312PB sowie den Ferrari 312B und Ferrari 312T in der Formel 1, die u. a. von Niki Lauda gefahren wurden. 1981 wurden weitere technische Veränderungen vorgenommen. Durch die verschärften Abgasnormen in den USA wichen die Vergaser einer mechanischen Benzineinspritzung, wodurch der Name 512 BB in 512 BBi (für iniezione) geändert wurde.

Ferrari Testarossa, 4.943 cm³ V12 Mittelmotor, 287 kW/390 PS, 295 km/h, Baujahr 1988

Der Ferrari Testarossa stellte 1984 den Nachfolger des Ferrari 512 BB dar. Der Name ist auf den erfolgreichen Frontmotor-Rennsportwagen Ferrari Testa Rossa der 1950er-Jahre zurückführen, bedeutet übersetzt „roter Kopf“, und leitet sich von den rot lackierten Ventildeckeln des 12-Zylindermotors ab. Technisch gesehen ist das Aggregat ein 180°-V-Motor und kein Boxermotor, da sich jeweils die Pleuel zweier gegenüberliegender Kolben eine Kurbelwellenkröpfung teilen. Mit einer Leistung von 390 PS schafft das Auto eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 290 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,3 Sekunden.

Ferrari LaFerrrari, Hybrid-Antrieb mit V12 Zylinder, 6.262 cm³, und zwei Elektromotoren 120 kW, insgesamt 708 kW/963 PS, mehr als 350 km/h

Der erste Ferrari mit Hybrid-Antrieb, auf dem Genfer Salon 2013 vorgestellt, ist mit seinen insgesamt 963 PS der stärkste je gebaute Straßen-Ferrari, die Werksangabe für die Höchstgeschwindigkeit lautet „über 350 km/h“. Nachdem 499 Stück der limitierten Serie hergestellt waren, kündigte Ferrari im September dieses Jahres an, ein 500. Exemplar zu fertigen, das an einem noch nicht bekannten Termin zugunsten der Erdbeben-Opfer in Accumoli versteigert werden soll.

NSU 2000 Gespann

Oldtimerfreunde und solche, die es werden wollen, erleben im Classic & Prestige Salon in Halle 1 die Faszination klassischer Fahrzeuge. In entspannter und stilvoller Atmosphäre stehen dort mehr als 250 auserlesene Automobile zum Verkauf. Das umfassende Angebot der über 25 renommierten internationalen Händler umfasst Oldtimer, Young Classics, Historik-Motorsport sowie Classic- und Prestigeautomobile – vom exklusiven Sportwagen bis zur gut erhaltenen Kompaktklasse. Nach diesem Abstecher in die Welt der klassischen Eleganz erwarten die Fans in den übrigen Hallen beispielsweise noch Car Media World, DTM World und Hot Rods – Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge lässt keine Wünsche offen.

Chevrolet Corvette C1 Fuel Injection, 4,6 l V8, 213 kW/290 PS, EZ 07/1959

Dodge RAM, 2,7 l, Baujahr 1935

Maserati 250 F, 2.493 cm³, 199 kW/270 PS, 300 km/h

Der Maserati 250 F ist heute eine Ikone unter den historischen Formel-1 Rennwagen und gilt als einer der schönsten Rennwagen aller Zeiten. Der Wagen galt als ein sehr leicht und ausgewogen zu fahrendes Fahrzeug. Stirling Moss bekam vom Mercedes Rennleiter Alfred Neubauer den Rat, sich privat einen 250 F zu kaufen und mit ihm zu „üben“, um sich danach bei Mercedes zu bewerben. Stirling Moss hielt sich an den Rat, war sehr erfolgreich mit seinem Maserati, wechselte 1955 zu Mercedes, um 1956 dann bei Maserati wieder auf dem Werks-250 F zu starten. Maserati baute einschließlich einiger vom Vorläufer A6GCM zum 250 F umgebauter Autos insgesamt 32 Exemplare dieses Typs. Der Wagen bestand aus einem Rohrrahmenchassis mit einer Karosserie gestaltet von Metardo Fantuzzi. Die Räder sind vorn an doppelten Dreiecksquerlenkern mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern aufgehängt, hinten ist eine De-Dion-Achse mit quer liegender Blattfeder und Teleskopstoßdämpfern eingebaut. Der Wagen hat Trommelbremsen an allen vier Rädern. Man unterscheidet drei verschiedene Karosserieversionen. Das ausgestellte Fahrzeug ist ein Fahrzeug der Serie II „Longnose“.

Maserati 250 F, 2.493 cm³, 199 kW/270 PS, 300 km/h

Merceds-Benz 300 SL Coupé (W 198), 2.996 cm³ Reihensechszylinder, 158 kW/215 PS, Erstzulassung 1955, Kaufpreis 1.320.000 €

Merceds-Benz 300 SL Coupé (W 198), 2.996 cm³ Reihensechszylinder, 158 kW/215 PS, Erstzulassung 1955

Der Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürer“ (W 198 I) wurde von 1954 bis 1957 gebaut, dann folgte der W 198 II als Roadster. Vom W 198 I wurden 1.400 Fahrzeuge gebaut, der überwiegende Teil von etwa 1.100 Modellen wurde in die USA ausgeliefert. Entwickelt und konstruiert wurde das Fahrzeug in einer für Mercedes-Benz erfolgreichen Rennsport Ära. Innovativ war der von Rolf Uhlenhaut entwickelte Stahl Gitterrohrrahmen. In der Oldtimer Zeitschrift Motor Classic wurde das Fahrzeug zum Sportwagen des Jahrhunderts gewählt. Auch zu seiner Zeit galt es als absolutes Luxus Coupé, welches mit einem Preis von 29.000 DM nur einer kleinen Käuferschicht vorbehalten war. Das Angebot derartiger Fahrzeuge in gutem Zustand ist absolut rar, in den letzten Jahren verzeichnete der 300 SL (W 198 I und II) eine rasante Wertsteigerung.

Merceds-Benz 300 SL Coupé (W 198), 2.996 cm³ Reihensechszylinder, 158 kW/215 PS, Erstzulassung 1955, Verkaufspreis 1.850.000 Euro

Mercedes-Benz SLS AMG GT Coupé Final Edition, 6.208 cm³ V8, 435 KW/591 PS, 320 km/h

Der Mercedes-Benz SLS AMG wurde im September 2009 auf der IAA erstmals präsentiert und kam am 27. März 2010 in den Handel. Die Bezeichnung SLS ist die Kurzform für „Sport Leicht Super“. Das Fahrzeug ist der erste Mercedes-Benz mit Flügeltüren seit dem 300 SL, der von 1954 bis 1957 gebaut wurde. Die ohnehin üppige Leistung des SLS AMG wurde im SLS AMG GT um 15 kW auf 435 kW/591 PS gesteigert. Am 22. November 2013 wurde auf der LA Auto Show die auf 350 Stück limitierte Final Edition erstmals vorgestellt, die äußerlich an der Carbonmotorhaube, einer schwarze Frontspoilerlippe und dem feststehenden schwarzen Flügel am Heck zu erkennen ist und im März 2014 in den Handel kam.

Mercedes-Benz 300 SL, 2.975 cm³ 6-Zylinder Reihenmotor, 158 kW/215 PS, EZ 04/1956, Verkaufspreis 1.980.000 Euro

Mercedes-Benz 190 SL (W 121), 1.897 cm³, 77 kW/105 PS, 170 km/h, Baujahr 1959

Der Mercedes-Benz 190 SL ging im Mai 1955 in Serie. Das letzte Exemplar wurde am 8. Februar 1963 ausgeliefert. Das Fahrzeug basiert technisch auf der Limousine der Baureihe W 121 („Ponton-Modell“). Der 190 SL war ausschließlich mit einem 1,9-Liter-Ottomotor erhältlich. Dieser war eine eigenständige Entwicklung und leistete mit 77 kW/105 PS mehr als der gleich große Motor der Limousine.

Porsche 356 A

Ford Coupé Deluxe, 5,0 l V8, 184 kW/250 PS, Baujahr 1948

Aston Martin DB2 Sports Saloon, 2.580 cm³, 92 kW/105 PS, 190 km/h, Baujahr 1952

Volvo PV 544 Favori, 110 kW/150 PS, Auslieferung 04/1960 in Detroit, USA

VW Golf GTI 16S Gruppe 4, Team KWL Motorsport, 1.600 cm³, 158 kW/215 PS

Oldsmobile F 34

Hot Rod Ford A-Modell, Baujahr 1938


Concept-Cars

Beim Kauf eines Fahrzeugs ist das Design eines der wichtigsten Auswahlkriterien: Funktional, ergonomisch und ästhetisch soll es sein. Auf der Essen Motor Show erwarten die Besucher in Halle 3 mehrere Kreationen weltbekannter Automobil-Designer. Manche der Concept Cars, Prototypen und Studien haben das Zeug zum Trendsetter in der Geschichte des Automobilbaus. In diesem Jahr dabei: David Brown Automotive, Halcón SuperSport, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Zagato – ZED Milano.

Speedback GT

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht unter anderem der Speedback GT, das erste Auto aus der Manufaktur David Brown Automotive im mittelenglischen Coventry. Von ihm sollen maximal 100 Exemplare gebaut werden. Der Preis beträgt 495.000 britische Pfund. Ziel des Firmengründers David Brown war es bei dem Design, die 1960er-Jahre wieder aufleben zu lassen. Und das Auto erinnert in der Tat sehr an den berühmten Aston Martin DB5, den James Bond in mehreren Filmen fuhr. Die Technik des Speedback GT basiert auf dem Jaguar XKR, dessen 5,0-Liter-V8-Kompressor 510 PS leistet. Optisch haben die Designer der Manufaktur einen klassischen, britischen GT erschaffen.

Italdesign Giugiaro Parcour: Concept Car in neuem Outfit

Das Concept Car Parcour von Italdesign Giugiaro hat ein neues Outfit erhalten. Zum Gran Premio Valentino in Turin Anfang Juni hatte die weltbekannte Design-Firma einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem die beste Lackierung gesucht wurde. Unter den hundert Teilnehmern aus aller Welt gewann der Italiener Enrico Guidi. Das Ergebnis steht auf der Essen Motor Show. Der Parcour ist ein zweisitziges Concept Car mit Allradantrieb, Schmetterlingstüren aus Kohlefaser und einem 550 PS starken 5,2-Liter-Lamborghini-V10-Heck-Mittelmotor. Auffallend vor allem: Anstelle von Außenspiegeln weist der Parcour auf dem oberen Türrahmen im Schnittpunkt mit der A-Säule zwei Kameras auf. Markant ist außerdem das Heckdesign mit einer Glashaube, die freie Sicht auf den Motor gewährt.

Italdesign Giugiaro Parcour

2014 gründete sich das Unternehmen Halcón SuperSport in Frankfurt am Main, mit dem Ziel „ein Auto ganz nach eigenen Vorstellungen“ zu realisieren. Das Ergebnis ist der Falcarto – der Supersportwagen soll in 15 Exemplaren in Handarbeit hergestellt werden, wobei Halcón SuperSport individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt. Der Sportwagen verfügt über einen getunten 3,8-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor von Nissan. Wie überhaupt die Plattform des Nissan 370Z als Basis gedient hat, wobei die Designer die Front- und Heckpartie vollständig überarbeitet und durch den Einsatz von Kohlefaser erleichtert haben.

Model und Playmate Sarah Nowak an einem Halcón SuperSport Falcarto, 3,7 Liter Sechszyliner Twin Turbo Frontmittelmotor mit einer Leistung von optional zwischen 420 und 640 PS, Höchstgeschwindigkeit zwischen 280 und 320 km/h. Weltweitauf 25 kundenspezifisch angefertigte Unikate limitierte Auflage.

Mostro Zagato powered by Maserati

Mostro Zagato powered by Maserati

Mit dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati erinnert Zagato an den Maserati 450S, der für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1957 mit einer Spezial-Karosse versehen wurde. Dabei legten die italienischen Designer größten Wert auf optimale Aerodynamik, denn Leistung hatte der 450S mit über 400 PS aus einem 4,5-Liter-V8-Motor genug. Stirling Moss und Harry Schell fuhren den 320 km/h schnellen, von den Fans wegen seiner Kraft und seines Sounds „Monster“ genannten Boliden. Von dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati sind fünf Exemplare vorgesehen.

Model und Playmate Sarah Nowak an dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati

Mostro Zagato powered by Maserati

Rinspeed Σtos, Plug-in Hybrid mit 1,5 l Ottomotor und 96 kW Elektromotor, 266 kW/362 PS, 250 km/h

Rinspeed Σtos, Plug-in Hybrid mit 1,5 l Ottomotor und 96 kW Elektromotor, 266 kW/362 PS, 250 km/h


Kuriositäten: Fantasievolle Crazy-Car-Neuheiten

Neben den Auftritten der großen Hersteller und Händler überraschen in diesem Jahr drei neue Crazy Cars aus den USA die Besucher in Halle 10 der Messe Essen. Mit dabei: ein Pickup mit 4.000 PS auf der offenen Ladefläche von Gordon Tronson aus Nevada.

Equadoline Pickup mit 4.000 PS auf Basis eines Ford Econoline Pickup, Baujahr 1962, vier aufgeladene Ford-V8-4,6 Liter-Motoren

Mit dem Equadoline präsentiert der Spezialist für Show Cars und Hot Rods einen insgesamt 4.000 PS starken Pickup, der von vier aufgeladenen Ford-V8-4,6-Liter-Motoren gepowert wird. Basis ist ein Ford Ecoline Pickup aus dem Jahr 1962, den Gordon Tronson unter anderem mit einem 150 Liter fassenden Kraftstoff-Tank ausgestattet hat.

Equadoline Pickup mit 4.000 PS auf Basis eines Ford Econoline Pickup, Baujahr 1962, vier aufgeladene Ford-V8-4,6 Liter-Motoren

Spirit Runner Lowrider

Brandon Gonzales aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ist Mitglied des Imperial Car Club, des ältesten, berühmtesten und angesehensten Klubs in der Lowrider-Szene, und leitet die Sektion Phoenix. Sein Spirit Runner auf Basis des eines Chevrolet Monte Carlo aus dem Jahr 1974 hat im Laufe der Jahre viele Preise gewonnen. Brandon Gonzales hat den Oldie in den letzten kontinuierlich immer weiter modifiziert, angefangen mit der einmaligen Lackierung über den Chevrolet V8-5,7-Liter-Motor und den komplett erneuerten Innenraum bis hin zur Hydraulik-Anlage.

Spirit Runner Lowrider

Oklahoma Willy VW Pickup, Baujahr 1958, Rolls Royce Viper 535 Jet Engine, 5.000 PS

Der neueste Coup des Briten Perry Watkins ist ein VW Pickup aus dem Jahr 1958, den er komplett renoviert und mit einem Rolls Royce Viper 535 Jet Motor ausgestattet hat, der 5.000 PS leistet, Theoretisch könnte das Auto 430 km/h fahren. Der praktische Beweis steht noch aus.

Oklahoma Willy Rolls Royce Viper 535 Jet Engine, 5.000 PS


DMAX-Motorsport Arena

DMAX-Motorsport Arena: Drift-Taxi

In Halle 7 ist ein Drift-Parcours mit Live-Action und dem Drift-Taxi für die Fans eingerichtet, Tickets für die Taxifahrten sind ganztags am Welcome-Desk in Halle 7.0 erhältlich.

DMAX-Motorsport Arena: ABT Jetflyer, Fahrzeug mit E-Antrieb, Reichweite mind. 80 km, 45 km/h

DMAX-Motorsport Arena: Rage Buggy

ABARTH 595 Competizione 1.4 T-Jet, 1.368 cm³, 132 kW/180 PS, 225 km/h

Der italienische Automobilhersteller Abarth zeigt in Essen den neuen 595 Competizione: Die Optik haben die Italiener an den überarbeiteten Fiat 500 angepasst. So hat auch die Abarth-Version neue Scheinwerfer, Tagfahrlichter und LED-Rückleuchten bekommen. Mit dem neuen 124 Spider präsentiert Abarth außerdem einen sportlichen Zweisitzer, der auf dem Fiat 124 Spider basiert. Das Trio komplettiert der 695 Biposto: Die für den Straßenverkehr zugelassene Rennsportversion des Abarth 695 Assetto Corse geht auf den Fiat 500 zurück. Der Namenszusatz Biposto weist auf die Reduktion auf zwei Sitzplätze hin.

ABARTH 695 Biposto 1.4 T-Jet, 1.368 cm³, 139 kW/190 PS, 230 km/h

ABARTH 124 Spider 1.4 MultiAir Turbo, 1.368 cm³, 125 kW/170 PS, 224 km/h

Audi R18 E-Tron Quattro, Hybridantrieb, Elektromotor 200 kW/272 PS, 4.000 cm³ V6-TDI-Motor, 410 kW/558 PS

Audi RS 3 LMS, 1.984 cm³, 158 kW/350 PS, 240 km/h

Audi TTS, 2.0 TFSI, ca. 279 kW/380 PS, Baujahr 2009

„Grid-Girls“ bei Bilstein

Bilstein Simulator

BMW M2 Coupe, 2.979 cm³, 272 kW/370 PS, 250 km/h

BMW begeistert seine Fans auf der Essen Motor Show mit dem aktuellen Produktportfolio von M Performance Parts. Highlights sind neue Teile für den BMW M4 wie ein Carbon-Heckflügel und ein höhenverstellbares Fahrwerk. Außerdem zeigen die Münchener erstmals neue Produkte für die Motorisierungen M240i und 440i: für den 240i einen neuentwickelten Endschalldämpfer, für den 440i ein Power & Sound Kit. Besucher können sich im BMW-DTM-M4-Fahrsimulator als Rennfahrer versuchen. Zusätzlich präsentiert die BMW-Tochter MINI auf der Essen Motor Show das aktuelle Zubehörportfolio by John Cooper Works.

BMW M4 Coupe, 2.979 cm³, 331 kW/450 PS, 250 km/h

BMW M240i Cabrio, 2.998 cm³, 250 kW/340 PS, 250 km/h

MINI John Cooper Works, 1.998 cm³, 170 kW/231 PS, 246 km/h

BMW M3 (E30)

AC Schnitzer ACS3 Sport auf Basis der BMW M3 Limousine

AC Schnitzer ACL2 auf Basis des BMW M235i, 2.979 cm³ Reihen-Sechszylinder aus dem BMW M4, 419 kW/570 PS, 330 km/h

Bodypainting by Katrin Rausch

Bodypainting by Katrin Rausch

Bodypainting by Katrin Rausch

Chevrolet Corvette C7 Z06, 6.162 cm³ V8 mit Kompressor, 516 kW/702 PS, 315 km/h, 03/2014

Chevrolet Corvette C7 Stingray 6.2 l V8 Coupé, 6.162 cm³, 343 kW/466 PS, 290 km/h

Chevrolet Corvette C7 Coupé, 6.162 cm³ V8, 343 kW/466 PS, 290 km/h

Dodge Challenger SRT Hellcat, 6.166 cm³ V8 mit Kompressor, 537 kW/730 PS, 320 km/h

Donkervoort D8 GTO, 2.480 cm³, 279 kW/380 PS, 270 km/h

Ferrari F12 Berlinetta, 6.262 cm³, 544 kW/740 PS, 340 km/h

Der F12 war nach Werksangaben bis zur Einführung des LaFerrari der schnellste für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Ferrari. Der F12 Berlinetta ist mit einem 6,3-Liter-V12-Motor ausgestattet, der 544 kW/740 PS und ein maximales Drehmoment von 690 Nm bei 6000/min entwickelt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 340 km/h und der Sprint von 0 auf 100 km/h wird in 3,1 Sekunden erledigt.

Ford Kuga ST-Line, 1.498 cm³, 110 kW/150 PS, 195 km/h

Ford Ranger Great Barrier Reef Beach Patrol, 3.198 cm³ TDCi-Vierzylinder-Dieselmotor, 147 kW/200 PS, 175 km/h

Ford Mustang 5.0 V8 Fastback, 4.951 cm³ V8, 335 kW/455 PS, 268 km/h

Ford Mustang GT Premium Fastback, 4.951 cm³ V8

Autogrammstunde mit Automobilrennfahrer Stefan Mücke

Ford Mustang, 2.261 cm³ EcoBoost-Reihenvierzylindermotor, 233 kW/317 PS, 234 PS, 234 km/h

Ford Mustang, 4.951 cm³ V8, 310 kW/421 PS, 250 km/h

Freightliner Truck als Pizzaburger Food-Truck

Was der Erfrischungsgetränkehersteller bei der Coca-Cola Weihnachtstour in Essen nicht geschafft hat, nämlich jedem Besucher ein kostenloses Erfrischungsgetränk zur Verfügung zu stellen, das schafft das ostwestfälische Nahrungsmittelunternehmen mit seinem Dr. Oetker Pizzaburger Truck in der Galeria mit Leichtigkeit: Dort gibt es bis zum späten Nachmittag/frühen Abend Pizzaburger für die Messebesucher zum Probieren.

Freightliner Truck als Pizzaburger Food-Truck

Geiger Corvette Z06, 6.162 cm³, 551 kW/750 PS, 330 km/h

Green Monster V Mitas Edition, ca 5.400 PS

GTK Boxer, 530 kW/710 PS, 103 km/h

„Grid-Girl“ beim Reifenhersteller Hankook, Corvette C7 Z06, 6.162 cm³, 485 kW/659 PS, 315 km/h

Reifenhersteller Hankook

Reifenhersteller Hankook, die Gummimischung dieses Reifens enthält überhaupt keinen Ruß, stattdessen Füllstoffe auf einer weißen Farbbasis (Silika), wodurch die bunten Farbpigmente zur Geltung kommen

Reifenhersteller Hankook

Reifenhersteller Hankook, Vibram Zehenschuhe

Der Reifenhersteller Hankook und der weltgrößte Schuhsohlenhersteller haben eine Kollaboration getroffen, um gemeinsam Of-Road Reifen und Konzeptschuhe zu kreieren.

„Grid-Girl“ beim Reifenhersteller Hankook, Mercedes-AMG GT3, 6.208 cm³ V8-Saugmotor, 404 kW/550 PS

Komo-Tec Exige EX460

Lotus Exige Sport 350 – Komo-Tec Exige EX460, 338 kW/460 PS

KTM X-Bow R RR Edition

„Grid-Girls“ bei KW an einem Audi R8 V10 Plus Typ 42, Made by TVW Car Design, permanenter Allradantrieb, 5.204 cm³ V10, 449 kW/610 PS, 330 km/h

Lamborghini Huracan

Lamborghini Murcielago LP-640, 6,5 l V12-Motor, 471 kW/640 PS

Maserati GranTurismo S, 4,7 l V8, 324 kW/440 PS

McLaren 675LT Spider, 3.799 cm³ V8 mit Biturbo, 496 kW/675 PS, 326 km/h, Baujahr 2016

SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM, 4,0 l V8, 360 kW/489 PS

Mercedes-AMG C 63 DTM, 4.0 l V8, 360 kW/489 PS

„Grid-Girls“ vor einem Mercedes-AMG C 63 DTM

Opel GT Concept

Hankook „Grid-Girl“ an einem Opel GT Concept

Peugeot setzt auf seinem Stand in Halle 3 mehrere Schwerpunkte, die sich alle auf sportliche Fahrzeuge beziehen: So zeigen die Franzosen den neuen Kompakt-SUV 3008 in seiner sportlichen Variante GT. Darüber hinaus sind die aktuellen GTi-Modelle zu sehen wie der 208 GTi und der 308 GTi. Daneben erwartet die Fans das aktuelle Rallye-Fahrzeug 208 T16 RS, mit dem Christian Riedemann und seine belgische Co-Pilotin Lara Vanneste den Vizemeistertitel im Deutschen Rallye Masters holten. Zum Vergleich präsentiert Peugeot den 205 Turbo 16, in dem Michel Mouton vor genau 30 Jahren die Deutsche Rallye-Meisterschaft gewann.

Peugot 208 GTi by Peugot Sport THP 208, 1.598 cm³, 153 kW/208 PS, 230 km/h

Porsche 911 GT3 Cup, 3.996 cm³, 357 kW/485 PS

Porsche 911 GT3 Cup, Sechszylinder-Boxer-Heckmotor aus Aluminium, 3.996 cm³, 357 kW/485 PS

Porsche 911 (Modell 997), 3,8 l 6 Zylinder-Boxer-Motor, 305 kW/415 PS

Porsche GT3 Cup MR Typ 991, 4,0 l, 349 kW/474 PS

Model und Playmate Sarah Nowak an einem getunten Porsche Panamera 4S Diesel, 3.956 cm³ V8-Biturbo-Dieselmotor, 310 kW/422 PS, 285 km/h, mit Tuning 376 kW/505 PS

Porsche Carrera GT, 5.733 cm³, 450 kW/612 PS, 334 km/h, EZ 10/2004

Autogrammstunde mit Leonie Theresa Hagmeyer-Reyinger, besser bekannt als Leo Theresa – Miss Tuning 2013 bei PS-Profipflege by K&K

„Grid-Girl“ bei PS-Profipflege by K&K

Scheibenbremse

Die Deutschlandpremiere des neuen Kodiaq ist das Highlight des Škoda Auftritts bei der Essen Motor Show 2016. Als erstes Modell des Autobauers aus Tschechien bietet der Kodiaq optional eine dritte Sitzreihe. Neben dem neuen SUV zeigt die Marke am Stand in Halle 3 sechs weitere sportliche Modelle sowie die Studie Škoda Fabia R5 Combi.

Škoda Kodiaq Style 2,0 l TDI DSG, 1.968 cm³, 110 kW/150 PS, 199 km/h

Wer sein Auto liebt, der zieht… oder so ähnlich: Škoda Kodiaq Style 2,0 l TDI DSG, 1.968 cm³, 110 kW/150 PS, 199 km/h

Škoda Fabia R5 Combi, Allradantrieb, 1,6-Liter-Vierzylinder, Turboaufladung, 205 kW/279 PS

Slingshot LE, 2,4 l DOHC, 129 kW/175 PS

„Transformer“

VW Golf mit LEDriving Xenarc Headlights von Osram

„Grid-Girl“ bei Osram

VW Beetle Outlaw, 2,0 l TSI, 162 kW/220 PS, Baujahr 2016

VW Golf 6/7 Cabrio, 1,2 l FSI, 103 kW/140 PS, Baujahr 2012

VW Golf GTD


Sonderschau 40 Jahre VW Golf GTI

Sondershow 40 Jahre GTI

Jubiläum feiert in diesem Jahr auch VW mit dem Golf GTI – seit 40 Jahren begeistert die Ikone unter den Kompaktsportwagen ihre Fans. Aus diesem Anlass widmet die Essen Motor Show dem sportlichen Klassiker eine eigene Ausstellung. Auf der Internationale Automobil-Ausstellung 1975 in Frankfurt stand auf dem VW-Stand ein dreitüriger roter Golf, tiefergelegt, mit Bugspoilern und Kotflügelverbreiterung. Ein 1,6-l-Motor mit mechanischer Benzineinspritzung verhalf dem Golf mit 81 kW/110 PS Leistung zu einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, bis dato war er mit maximal 75 PS und 165 km/h zu erhalten. VW wurde vom Erfolg überrannt, denn vom „Sport-Golf“ waren zuerst nur 5.000 Fahrzeuge geplant. Jedoch entwickelte er sich so schnell zu einem Erfolgsmodell, dass vom Produktionsbeginn im Juni 1976 bis heute zwei Millionen Golf GTI gebaut wurden. Heute hat der Golf GTI in seiner „Normalversion“ 162 kW/220 PS. Auf der Motor Show Essen werden zehn Exemplare aus den vergangenen 40 Jahren gezeigt, darunter auch getunte Modelle.

VW Golf I GTI

VW Golf GTI Roadster

VW Golf II GTI

VW Golf III GTI 16V

VW Golf IV R32

VW Golf V GTI

VW Golf V und VI GTI

VW Golf V GTI

VW Golf V GTI

VW Golf VI GTI mit LEDriving Xenarc Headlights von Osram

VW Golf VII GTI, Typ Clubsport S, Made by Sidney Industries, 2,0 l Turbo, 228 kW/310 PS

VW Golf GTI Clubsport, 2,0 l, 213 kW/290 PS mit Rockford fosgate-Soundanlage

„Grid-Girl“ bei Vossen Wheels

Vossen Wheels

Fahrrad von Vossen Wheels

„Grid-Girl“ bei Wagnertuning

Elektromobilität

BMW i8, Plug-in-Hybrid, 1.499 cm³ Dreizylinder-Ottomotor mit Doppelturbo, 170 kW/231 PS, Elektromotor mit 96 kW/131 PS, 250 km/h

Das Thema Elektromobilität ist bei der Essen Motor Show bisher eher von untergeordneter Bedeutung, lediglich ein Aussteller präsentiert in Halle 3 elektrisch angetriebene Serien-Personenkraftwagen.

BMW 225XE, Plug-in-Hybrid, 1.499 cm³ Dreizylinder-Ottomotor mit Mono-Scroll-Turbolader, 100 kW/136 PS, Elektromotor mit 65 kW/88 PS, 202 km/h, 125 km/h bei reinem Elektrobetrieb

Tesla Model X 90D, Allradantrieb, 2 Drehstrom-Asynchronmotoren, 386 kW/525 PS, 250 km/h, Batteriekapazität 90 kWh, Reichweite 489 km (NEFZ), 414 km (EPA)

Tesla Model X 90D, Allradantrieb, 2 Drehstrom-Asynchronmotoren, 386 kW/525 PS, 250 km/h, Batteriekapazität 90 kWh, Reichweite 489 km (NEFZ), 414 km (EPA)

Razor Hovertrax 2.0, Radnabenmotoren, 135 W (Fahrleistung), 350 W (Spitzenleistung), bis zu 13 km/h

Yamaha Slider, 11,2 kW/15,2 PS, Baujahr 2006

ADAC Überschlagsimulator

Die Essen Motor Show öffnet vom 26. November bis 4. Dezember 2016 Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr ihre Pforten, und von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Infos unter www.essen-motorshow.de.

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