Donnerstag, 13. Oktober 2016

Vorschau: 1. Essen Light Festival zur Lichtwochen-Eröffnung

Erstmalig findet in Essen ein Lichtkunstfestival statt. Im Rahmen der 67. Essener Lichtwochen erstrahlen von Sonntag, 30. Oktober 2016, bis Samstag, 5. November 2016, in der Innenstadt acht Spielorte, jeweils von 18 bis 22 Uhr. Das Essen Light Festival ist eine Idee und Produktion des Essener Event- und Kommunikationsberaters Richard Röhrhoff, der mit dem „Festungsleuchten“ in Koblenz, dem „Rheinleuchten“ im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und den „Parknächten“ in Schloss Dyck (Neuss, ab 2017) bereits respektable Referenzen vorweisen kann.

„Richard Röhrhoff kam im Frühjahr mit der Idee, in der Essener Innenstadt ein zeitgenössisches Lichtkunstfest durchzuführen auf mich zu. Ich habe mir daraufhin seine Festivals in Rheinland-Pfalz angesehen und war gleich begeistert“, so Dieter Groppe, Geschäftsführer der EMG – Essen Marketing GmbH (EMG). Richard Röhrhoff entwickelte das Konzept, suchte von Mai an nach Partnern und wurde fündig. „Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass wir schon in 2016 an den Start gehen, denn die Budgets der Partner waren an sich schon verplant. Aber die Kraft dieser Idee war bei allen Beteiligten sofort zu spüren, als ob unsere Stadt darauf gewartet hat. Die Aufgabe war dann, mit überschaubaren bis einfachen Mitteln eine gute Show zu schaffen. Das haben wir hinbekommen und ich bin meinem Team sehr dankbar, dass sie alle angepackt haben und Geld nicht im Vordergrund stand“, so Richard Röhrhoff.

Jeweils zur vollen und halben Stunde wird am Riesenrad auf dem Burgplatz eine vierminütige, musiksynchrone Lichtinszenierung zu sehen sein. Von dort führt der Rundgang auf der WAZ-Route über die Limbecker Straße zum Shoppingcenter Limbecker Platz, über dessen Eingang ein Videomapping gezeigt wird. Weiter geht es zum Berliner Platz, wo derzeit der Neubau der FUNKE MEDIENGRUPPE entsteht. Dort setzt Richard Röhrhoff die Baustelle mit einer Lichtshow in Szene. Der Weg führt die Besucher weiter durch das Universitätsviertel, wo es entlang der Wasserbecken mit Licht, Klang und dem Wasser stimmungsvoll zugeht. Über den Rheinischen Platz geht es dann zum Pferdemarkt. Dort zeigen Künstler aus Polen, Frankreich und Essen ein Videomapping auf der Fassade des Taschengeschäfts Brecklinghaus. Das Mapping entsteht derzeit während eines gemeinsamen Workshops in drei Städten der jeweiligen Länder.

Peter Petersen aus dem Kreativquartier nördliche Innenstadt: „Als Richard Röhrhoff uns fragte, ob wir Teil des Essen Light Festivals werden wollen, waren wir sofort begeistert.“ Direkt um die Ecke, mitten auf der Rottstraße sind gleich zwei Spielorte im Wechsel zu bewundern. Richard Röhrhoff inszeniert die neuen Kastanienhöfe mit einer Lichtshow und auf dem GOP Varieté-Theater wird im Wechsel ein Videomapping zu sehen sein. „Wir sind jetzt 20 Jahre in Essen und uns war klar, dass wir uns diese Chance nicht entgehen lassen dürfen, beim Essen Light Festival dabei zu sein“, sagte Matthias Peiniger, Direktor des GOP Varieté-Theaters. Den Abschluss bildet eine stimmungsvolle Lichtinszenierung in der Kreuzeskirche. „Alle Spielorte, mit Ausnahme des Riesenrads, sind in einer Dauerschleife angelegt. Es ist also unerheblich für die Besucher, wann sie genau an einem Spielort ankommen“, so Richard Röhrhoff.

Die Finanzierung des Festivals übernimmt Produzent Richard Röhrhoff und stellt es der EMG als Veranstalter der Lichtwochen kostenfrei zur Verfügung. „Wir wären ja verrückt, wenn wir dieses Angebot nicht angenommen hätten“, so Dieter Groppe. „Als Veranstalter der Essener Lichtwochen übernehmen wir alle behördlichen Angelegenheiten und unterstützen bei der Werbung.“ Die Finanzierung erfolgt über die einzelnen Spielort-Partner und Sponsoren. „Das ist zugegeben eine große Herausforderung, aber wir haben eine Menge zu bieten. Ein Lichtkunstfestival ist ein hochemotionales Produkt. Sich und sein Geschäft oder Unternehmen in diesem Umfeld zu präsentieren, ist sehr attraktiv, deshalb gehe ich davon aus, dass wir auch in den kommenden Jahren genügend Partner begeistern können.“ Die Produktionskosten bezifferte Richard Röhrhoff auf einen knapp sechsstelligen Betrag. Er wird von einem Team aus Musikproduzenten, Lichtdesignern, Videomapping-Spezialisten und Technikern unterstützt.

Alle Infos zum Essen Light Festival gibt es auf der Homepage www.essen-light-festival.de.

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