Mittwoch, 7. September 2016

Hattingen – Die Altstadt des Ruhrgebiets

620 Jahre Geschichte zum Anfassen

Altes Rathaus

Hattingen ist mit 143 restaurierten Fachwerkhäusern und Baudenkmalen die „Altstadt der Ruhrgebiets“. Hattingen wurde 990 erstmals als Reichshof Hatneggen urkundlich erwähnt. Graf Dietrich von der Mark erlaubte den Hattingern 1396 die Errichtung einer Stadtbefestigung. Daher gilt 1396 als eigentliches Jahr der Stadtgründung. Das Alte Rathaus wurde im Jahr 1576 auf der städtischen Fleischhalle in Fachwerkbauweise errichtet. Heute findet man darin die Galerie des Kunstvereins.

Postbriefkasten

Der Spitzturm der Sankt-Georgs-Kirche hat sich nicht etwa durch Bergsenkungen stark nach Südwesten geneigt, sondern wurde bereits beim Wiederaufbau der Kirche nach der Zerstörung im Jahre 1424 in dieser Form errichtet.

Turm der Sankt-Georgs-Kirche

Kirchplatz, alte Grabsteine

Kirchplatz

Hotel-Restaurant „Zur alten Krone“

Bäckerei Nieland

reformierte Johanniskirche

Bügeleisenhaus, „Dislike“ von Stephan Marienfeld

Das Zollhaus ist Hattingens kleinstes Fachwerkwerk und wurde 1820 auf den Grundmauern eines alten Wehrturms der Stadtbefesteigung errichtet. Es wurde irrtümlich als Zollhaus bezeichnet, denn Zoll wurde hier nie erhoben, sondern es wurde anfänglich als Schmiede genutzt.

Zollhaus

Armenhaus

„Historischer“ Neubau, 1986/87

Für das Betriebsgelände der Henrichshütte stand nur der begrenzte Raum zwischen der Ruhr und dem Hattinger Ruhrhang zur Verfügung. In den 1950er Jahren konnte durch die Verlegung des Ruhrflussbettes ein größeres Stück Land zum Werksgelände hinzugefügt werden. Aus dieser Zeit rührt auch der tote Ruhrarm im heutigen Gewerbe- und Landschaftspark Henrichshütte her.

toter Ruhrarm

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