Dienstag, 13. September 2016

Eröffnung des „Gebläsehauses“

Festakt im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Was von den Gebläsemaschinen im „Gebläsehaus“ geblieben ist: u. a. ein Maschinentelegraph

Über das „Gebläsehaus“ der Henrichshütte Hattingen und die Ausstellung „Technophilia“ – Gerhard Hahn in der Henrichshütte Hattingen anlässlich der Eröffnung selbiger wurde bereits vergangene Woche berichtet. (Details zum „Gebläsehaus“ und zu den Kunstwerken von Gerhard Hahn sind unter den angegebenen Links zu finden.) Am 13. September 2016 fand nun der Festakt zur Eröffnung des „Gebläsehauses“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen statt, bei der die Rhein-Ruhr Philharmonie unter der Leitung von Ingo Ernst Reihl Werke von Arthur Honegger, Dimitri Schostakowitsch und Alexander Mossolow zu Gehör brachte. Allein schon dieser Teil machte den Besuch der Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Aber keine Sorge, auch das „Gebläsehaus“ selbst mit den Großaggregaten und die Modelle von Stahlwerk und Walzwerk im Maßstab 1:100 vom Förderverein Industriemuseum Henrichshütte e. V. sowie die Austellung „Technophilia“ mit Werken von Gerhard Hahn machen einen Besuch im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen lohnenswert. Ann-Kathrin Bänke moderierte den Festakt sowie den „Hütten-Talk“ mit Dirk Glaser, Bürgermeister der Stadt Hattingen, Ingo Ernst Reihl, Musikdirektor Universität Witten/Herdecke, Kunsthistoriker Dirk Tölke, und Dirk Zache, Direktor LWL-Industriemuseum.

„Technophilia“ – Gerhard Hahn in der Henrichshütte Hattingen, Werkgruppe „Stigma“: „Filter“, „Inhalator“ und „Haut“, 1993, gebrannter Ton, Rußfärbung, vor der Großgasmaschine aus der Georgsmarienhütte, Hersteller DEMAG, Baujahr 1914

Rhein-Ruhr Philharmonie

Rhein-Ruhr Philharmonie

Rhein-Ruhr Philharmonie

Begrüßung von LWL-Direktor Matthias Löb

Grußwort von Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Hütten-Talk mit Ingo Ernst Reihl, Musikdirektor Universität Witten/Herdecke, Kunsthistoriker Dirk Tölke, Dirk Zache, Direktor LWL-Industriemuseum, und Dirk Glaser, Bürgermeister der Stadt Hattingen (v. l. n. r.), Moderation Ann-Kathrin Bänke

Thomas-Konverter aus der Thüringer Maxhütte

Thomas-Konverter aus der Thüringer Maxhütte

Alexander Mossolows Komposition „Sawod“ (eigentlich „Fabrik“, im Westen „Die Eisengießerei“) versucht, die Geräusche einer Eisengießerei so naturgetreu wie möglich in Musik umzusetzen. Mit Licht und Nebel, der aus dem Untergeschoss des Gebläsehauses durch den Thomas-Konverter geblasen wurde, wurde der passende optische Eindruck zur „Maschinenmusik“ von Alexander Mossolow geschaffen.

Gebläsehaus der Henrichshütte Hattingen

Gebläsehaus der Henrichshütte Hattingen

Gebläsehaus der Henrichshütte Hattingen, Untergeschoss

Gebläsehaus der Henrichshütte Hattingen, Untergeschoss

„Technophilia“ – Gerhard Hahn in der Henrichshütte Hattingen, Projekt „Sub Urban“: „Der Bauch der Stadt“, 2006, gebrannter Ton, Palette, im Untergeschoss des Gebläsehauses

„Technophilia“ – Gerhard Hahn in der Henrichshütte Hattingen, Projekt „Sub Urban“: „Hades“ und „Mobilität über alles“, 2006, gebrannter Ton, Stahl, im Untergeschoss des Gebläsehauses

„Technophilia“ – Gerhard Hahn in der Henrichshütte Hattingen, Projekt „Repro Duktus“ im Untergeschoss des Gebläsehauses

Henrichshütte Hattingen, Hochofen 3

Henrichshütte Hattingen, Hochofen 3

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