Freitag, 26. August 2016

20 Jahre Unternehmens- und Gründungszentrum Triple Z

Tag der offenen Türen im ZukunftsZentrumZollverein

Förderwagen

Wer von der Zeche Zollverein spricht, meint häufig die ab 1928 errichtete Zentralförderanlage Schacht XII. Doch bereits 1891 wurde die Schachtanalge 4/5/11 als dritte von insgesamt fünf Schachtanlagen in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzenhnten entstand ein Zechen-Ensemble aus Verwaltungsgebäude, Waschkaue, Maschinenhäusern und Materialprüfstand. Hier wurde zwischen 1893 und 1967 Fettkohle gewonnen. 1.059 Arbeiter und Angestellte waren von der Stilllegung am 30. Juni 1967 betroffen, für sie wurde ein Sozialplan vereinbart. Seit 1996 werden das Gelände und die Gebäude von Schacht 4/5/11 vom Unternehmens- und Gründungszentrum ZukunftsZentrumZollverein (Triple Z) genutzt, am 22. November 1996 wurde die Gründungsurkunde der Triple Z AG unterzeichnet.

Zeche Zollverein Schacht 4/5/11, ehemaliges Verwaltungsgebäude

Zeche Zollverein Schacht 4/5/11, Zugang zur ehemaligen Waschkaue

Anlässlich des 20. Geburtstages des Unternehmens- und Gründungszentrums ZukunftsZentrumZollverein öffneten die dort ansässigen Firmen am 26. August 2016 von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und gewährten den Besuchern Einblicke in die inzwischen sanierten Gebäude der Schachtanlage 4/5/11 und die Bandbreite der dort vertretenen Branchen. 2016 sind über 90 Unternehmen mit rund 600 Arbeitsplätzen branchenübergreifend im Triple Z niedergelassen. In einem Parcours über das Triple Z-Gelände gab es für die Besucher viele teilweise interaktive Stationen, die von den Firmen selbst gestaltet wurden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen

ehemalige Lohnhalle

ehemalige Lohnhalle

ehemalige Lohnhalle

„Zeitreise per Telefon“ von A. Markner Nachrichtentechnik

„Zeitreise per Telefon“ von A. Markner Nachrichtentechnik

Steigergang

ehemalige Lampenstube

Visuelle Illusionen

Reaction Wall der Firma AL Security

Marching-Band „ComboCombo“

Triple Z Gebäude 7

„Bieg’s Dir zurecht“ in der Werkstatt der Firma impuls – innovative Verbindungen

Triple Z Gebäude 7

„Kein grüner Daumen?“

„Fantasiewelten to go“ bei Comessen – Agentur für Kommunikation

„Multisensuale Erlebniswelten“

Triple Z Gebäude 9

Triple Z Gebäude 9

Bei dem Programmpunkt „Wünsch Dir was aus Schrott“ der Siloxa Engineeing AG & SIBA Metallbau GmbH durften sich die Besucher alles wünschen, solange es ein Teelichthalter für maximal zwei Teelichter war. Auf ganz besonderen Wunsch einer Besucherin ließ sich der Firmeninhaber dazu überreden, einen Adventkranz für vier Teelichter zusammenzuschweißen, nicht ohne ihr zuvor das Versprechen abzunehmen, es doch bitte für sich zu behalten. In der Werkstatt der Firma impuls – innovative Verbindungen traf ich die Besucherin wieder, wo sie stolz anderen Besuchern ihren Adventkranz aus Edelstahl präsentierte. Was soll man dazu sagen?

„Freigegeben“

ehemaliger Materialprüfstand

ehemaliger Materialprüfstand

ehemaliger Materialprüfstand

ehemaliger Materialprüfstand

ehemaliger Materialprüfstand, Prüfmaschine, Hersteller Mohr & Federhaff AG, Mannheim

Objekte aus dem Phänomania Erfahrungsfeld: Sind die beiden Teile gleich groß?

Demonstrationsexperiment aus dem Phänomania Erfahrungsfeld („Chladnische Klangfigur“)

„Feuertornado“ aus dem Phänomania Erfahrungsfeld

Marching-Band „ComboCombo“

Ballon-Aktion

Steigerhaus an der Katernberger Straße

Steigerhaus an der Katernberger Straße

Keine Kommentare: