Sonntag, 22. Mai 2016

Japan-Tag Düsseldorf/NRW

Kultur, Musik und Lebensfreude aus dem Land der aufgehenden Sonne

EKŌ-Haus für Japanische Kultur

Bereits zum fünfzehnten Mal verwandelte sich am Samstag, 21. Mai 2016 die Landeshauptstadt Düsseldorf von 13 bis 23 Uhr zu einem Ort der Begegnung zwischen rheinischer Lebensart und japanischer Kultur. Das Land NRW, die Landeshauptstadt Düsseldorf und die japanische Gemeinde Düsseldorf möchten mit diesem Ereignis, das zu einer echten Tradition geworden ist, ihre enge Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Düsseldorf, als größter Japanstandort Deutschlands, bietet mit dem Japan-Tag Düsseldorf/NRW ein buntes Programm und einzigartige Eindrücke aus dem Land der aufgehenden Sonne. Entlang der Rheinuferpromenade erwartete die Besucher aus dem In- und Ausland auch in diesem Jahr ein authentisches und facettenreiches Angebot aus Bühnendarbietungen, Kulinarik sowie Informations- und Mitmachzelten. Den Höhepunkt und Abschluss des Festes bildete das spektakuläre japanische Feuerwerk unter dem Motto „Bäume, Blumen, Tiere – die Welt der Natur“, das ab 23 Uhr über dem Rhein leuchtete.

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, Reinigungsbecken

Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW zeigte erneut, wie vielfältig und lebendig die Freundschaft zwischen NRW, Düsseldorf und Japan ist. Neben Einblicken in Tradition und Gegenwart der japanischen Kultur bietet der Japan-Tag Düsseldorf/NRW insbesondere die Möglichkeit der Begegnung. Unser ausdrücklicher Dank gilt unseren japanischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für dieses wunderbare Fest unter Freunden.“

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, Glockenturm

Im Rahmenprogramm beteiligte sich das EKŌ-Haus für Japanische Kultur mit einem Tag der offenen Tür, bei dem der große Tempelgarten, das traditionelle japanische Holzhaus und der buddhistische Tempel zu besichtigen waren.

EKŌ-Haus für Japanische Kultur

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, Jugendbildnis des Kronprinzen Shōtoku ((Shōtoku Taishi, 574 – 622) vom Bildhauer Wakei Nagaoka, 2002

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, shin-buddhistischer Tempel

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, shin-buddhistischer Tempel

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, shin-buddhistischer Tempel, Pfauen als Bewohner des Gartens von Amidas Reinem Land

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, Japanisches Hlozhaus

EKŌ-Haus für Japanische Kultur, Japanischer Garten

EKŌ-Haus für Japanische Kultur

Origami, die Kunst des Papierfaltens

Mehr Stoff als man denkt: Frauenkimono

Kalligrafie

„Säulenheilige“ von Christoph Pöggeler

Japan-Tag Düsseldorf/NRW

Hunderttausende Besucher waren bei strahlendem Sonnenschein an den Rhein gekommen, die Fans der japanischen Comic- und Animationsfilmszene dürften womöglich den größten Anteil der Gäste ausgemacht haben – die Veranstalter sprechen von 750.000 Besuchern.

Rheinuferpromenade mit Schlossturm

Japanisches Bogenschießen

Japan-Tag Düsseldorf/NRW

Satoshi Katano (Bambuslängsflöte Shinobue)

Wagaku Miyabi

Rheinturm und Rheinkniebrücke

Japanisches Feuerwerk

Japanisches Feuerwerk

Japanisches Feuerwerk


Montag, 23. Mai 2016

Einer Pressemitteilung der Polizei Düsseldorf zufolge kam es im Anschluss an das Feuerwerk zu einem Körperverletzungsdelikt am Tonhallenufer: „Gegen 23.45 Uhr befand sich die 24-jährige Frau unter anderem in Begleitung ihres Freundes am Tonhallenufer, als sie plötzlich von einem unbekannten Mann von hinten umarmt und angefasst wurde. Der 29-Jährige reagierte sofort und stieß den Arm des „Grapschers“ weg. Unvermittelt schlugen und traten mehrere Personen auf den Mann aus Düsseldorf ein, sodass dieser zu Boden fiel. Auch hier ließen die Täter nicht von ihrem Opfer ab und traten weiter gegen seinen Körper. Der Mann musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Alle Täter (circa 5-6) waren männlich und hatten den Aussagen der Opfer zur Folge ein südländisches Erscheinungsbild. Der „Grapscher“ ist etwa 22 bis 24 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß. Er hat braune Augen und kurze schwarze Haare. Zur Tatzeit trug er einen Bart (Koteletten-Kinn-Bart). Er war dunkel gekleidet und trug ein helles Oberteil. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0211-8700 entgegen.“

Es ist IMHO schade und bedauerlich, dass ansonsten friedliche Feste neuerdings immer häufiger von solchen Zwischenfällen überschattet werden. Die Fotos vom Japanischen Feuerwerk sind tatsächlich von der Oberkasseler Brücke unweit der Tonhalle entstanden, wobei ich die Brücke im Anschluss an das Feuerwerk in Richtung Düsseldorf-Oberkassel überquert habe.

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