Dienstag, 10. Mai 2016

Die Entdeckung der Welt(en)

Die Metropole Ruhr stellt zur 16. ExtraSchicht am 25. Juni 2016 erneut ihre Vielfalt unter Beweis

Bereits August Thyssen nutzte das Verkehrsmittel Bahn für Besichtigungs- und Geschäftsfahrten auf seinem Duisburger Werksgelände. Ein gepflegter Salonwagen im Besitz der thyssenkrupp Steel Europe AG zeugt noch heute davon. Mit dem 1905 gekauften Wagen bewegte sich der Firmenchef komfortabel am Standort Hamborn und konnte im Werk schnell vor Ort agieren. Im Salonwagen pflegten August und Fritz Thyssen Kontakte. „Der Salonwagen“, berichtete 1968 die Werkszeitschrift der Hamborner Eisenbahn und Häfen GmbH, „hat so manchen Kilometer hinter sich gebracht, hat hochgestellte Personen, hat einfache Leute gefahren.“ Erstmalig im Rahmen der ExtraSchicht 2016 öffnet das Werk von thyssenkrupp Steel Europe seine Tore, um die 125-jährige Firmengeschichte des Duisburger Stahlstandortes zu erzählen: Am 17. Dezember 1891 wurde im Stahlwerk Bruckhausen, dem jetzigen Oxygenstahlwerk 1, in Gegenwart von Firmengründer August Thyssen der erste Stahl erschmolzen. Und so wurde in eben jenem Salonwagen von August Thyssen heute das Programm der 16. ExtraSchicht am 25. Juni 2016 vorgestellt, bevor es im Anschluss eine Besichtigungsfahrt über das Werksgelände zum Hochofen 8 gab, eine der modernsten Anlagen dieser Art.

Salonwagen von August Thyssen, Baujahr 1868

Am 25. Juni 2016 legt die Metropole Ruhr erneut eine ExtraSchicht ein. Von 18 bis 2 Uhr bittet das größte Kulturfest der Region in die industriekulturelle Welt des Ruhrgebiets. Rund 2.000 Künstler an 48 Spielorten in 20 Städten nutzen Hochöfen, Gasometer und Zechen als Bühne für mitreißende Shows, außergewöhnliche Performances, bewegende Konzerte, für spannende Führungen und abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen. Seit der Premiere am 26./27. Mai 2001 werden bei der „Nacht der Industriekultur“ ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden als Spielorte der Industriekultur geschickt in Szene gesetzt, womit das Festival den Wandel von der Schwerindustrie zu einer modernen Wirtschafts- und Kulturregion verdeutlicht.

Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH, Sabine Heinzel, Referatsleiterin im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Markus Micken, Leiter Sicherheit und Dienstleistungen bei thyssenkrupp Steel Europe und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der beiden Wasser­wirtschafts­verbände Emschergenossenschaft und Lippeverband

Traditionell präsentiert die ExtraSchicht die Kreativität der gesamten Metropole Ruhr – von talentierten Nachwuchskünstlern über bekannte Fernsehstars bis hin zu etablierten Festivals. Dabei sind unter anderen die Folkwang Universität der Künste, das Klavier-Festival Ruhr, das blicke filmfestival des ruhrgebiets, Mord am Hellweg, die Neue Philharmonie Westfalen, das Theater Titanick, die Lichtdesigner rost:licht, André Sarrasani & Friends, die Comedians Lisa Feller, Knacki Deuser, Helmut Sanftenschneider und John Doyle, Rapper Das Bo, Kabarettist Timo Wopp, Biopsychologe Onur Güntürkün, die Poetry Slammer Björn Gögge und Rainer Holl, das Schauspielerpaar Brambach und Sommer sowie die Dortmunder Physikanten, Deutschpop-Sängerin Lina Fai, Ruhrgebiets-Rocker Sebel u.v.m.

Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH, Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband, Sabine Heinzel, Referatsleiterin im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und Markus Micken, Leiter Sicherheit und Dienstleistungen bei thyssenkrupp Steel Europe

Thematisch reicht die Spannbreite von Rockabilly über Klassik bis zum Rudelsingen, kulinarisch von Schnittchen über Burger bis zu Insekten. Fulminante Feuerwerke und mitternächtliche Performances wiederum finden in Hochöfen, in Stahlwerken und auf Zechen die perfekte Kulisse. Und so stehen auch bei den Führungen die großen Themen des Ruhrgebiets auf dem Programm: Kohle und Koks, Eisen und Stahl. Aber auch: Katakomben, Modefotografie, Astronomie, Elektrizität, Revierfußball und Kunst. Vorgetragen von Zeitzeugen, Bergleuten, Experten oder Schauspielern im Kostüm. Jeder Spielort schafft Raum für neue Erfahrungen und neue Welten. Exklusiv bietet die ExtraSchicht zudem einen Blick hinter die Kulissen des Duisburger Standortes von thyssenkrupp. Und im blauen Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst im Nordsternpark Gelsenkirchen geht es zunächst in den Pumpen-Keller und dann zum Cocktail hinauf aufs Pumpwerksdach. Acht Stunden ExtraSchicht, acht Stunden lebendige Industriekultur.

Salonwagen von August Thyssen, Baujahr 1868

Dank der 150 Shuttlebusse kann dabei jeder einzelne Besucher seine Tour von Spielort zu Spielort ganz individuell gestalten – und selbst die Anfahrt wird zum Vergnügen: Drei rollende Spielorte sorgen für die passende Vorbereitung. Besucher haben die Wahl zwischen einem klangvollen (Hoch-)Kulturerlebnis im KlassikExpress, knackig-knapper Pop-Literatur im ComedyExpress oder Fetenhits und Rockklassikern im KultExpress.

Dieselhydraulische Lokomotive MaK G 1205, Fabriknummer 1000865, Baujahr 1991

Mit der heutigen Vorstellung des diesjährigen Programms der ExtraSchicht beginnt auch der Ticketvorverkauf unter www.extraschicht.de, an allen Spielorten der ExtraSchicht 2016, an allen DB-Fahrkartenautomaten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der Verkehrs­gemein­schaft Ruhr-Lippe, in den DB-Reisezentren und DB-Agenturen in NRW, in allen ADAC Geschäftsstellen in NRW sowie in den LeserLäden und LeserServices der Funke Mediengruppe. Vom 10. Mai bis zum 24. Juni 2016 gibt es die Eintrittskarte zur Nacht der Industriekultur zum Preis von 17 Euro (pro Person für alle Besucher ab 6 Jahren), ermäßigt 14 Euro, ein 4-Personen-Ticket ist für 58 Euro erhältlich. Die Karte berechtigt zum Eintritt an allen 48 Spielorten und ist gleichzeitig Fahrschein für alle ExtraSchicht-Shuttle-Busse. Als Kombiticket gilt die Karte für alle Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und erstmalig auch in den Bussen und Bahnen der Verkehrs­gemein­schaft Ruhr-Lippe und gilt dort ganztägig am 25. Juni 2016 bis 7 Uhr am Folgetag. Somit kann es auch bereits für die Anreise zur ExtraSchicht genutzt werden. Inhaber der RUHR.TOPCARD erhalten ihr um 50 % reduziertes Ticket zum Preis von 8,50 Euro während des regulären Vorverkaufs vom 10. Mai bis 24. Juni 2016 bei ausgewählten Vorverkaufsstellen.

Salonwagen von August Thyssen mit 16 Plätzen, Baujahr 1868

Die ExtraSchicht Homepage hält für die Besucher alles Wissenswerte über Tickets, Spielorte, Programm und Mobilität sowie über die Veranstaltung selbst bereit. Über die Homepage, facebook und twitter werden die Besucher über Aktuelles am Veranstaltungstag informiert. Die praktische Merkzettelfunktion auf der Homepage erleichtert die Planung: Hier können sich die Besucher durch das Programm der ExtraSchicht klicken und ihre Entdeckungstour online zusammenstellen. Alternativ kann man sich auch das Programmheft herunterladen und in Ruhe stöbern.

zweiter Nostalgiewagen mit 36 Plätzen

Das Programm von A wie Aquarius bis Z wie Zollverein
  • Die rollende Spielorte – ExtraFahrt
    Da wird bereits die Fahrt zum Vergnügen: mit einem klangvollen (Hoch-)Kulturerlebnis im KlassikExpress, mit knackig-knapper Pop-Literatur von PoetrySlammer im ComedyExpress oder mit Fetenhits und Rockklassiker im KultExpress
    Metropole Ruhr – West
  • Landschaftspark Duisburg-Nord
    Ausprobieren und Mitmachen: singen Sie mit Anja Lech, üben Sie sich im Biathlon Laserschießen oder beim Abseilen vom Hochofen
  • Innenhafen Duisburg
    … feiert mit drei Museen, Kinderoase, Schiff-Shuttle, Architekturführungen und großem Feuerwerk
  • Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Duisburg
    300 Jahre Duisburger Hafen, hier wird Schifffahrts- und Hafengeschichte lebendig. Mit Licht- und Soundshow sowie Impro-Theater zum Mitmachen
  • thyssenkrupp Steel Europe, Duisburg
    Der größte Stahlhersteller in Deutschland lädt ein zum „Erlebnis Stahl“ und öffnet die Werkstore mit Einblicken in eine der modernsten Stahlanlagen der Welt
  • Rheinpreußen Schacht IV, Moers
    Eine Nacht unter ehemaligen Bergleuten, zusammen mit den rockenden Püttrologen, dem Schlosstheater Moers und Lichtwechsel.Ruhr
  • MüGa-Park, Mülheim an der Ruhr
    Stein, Schere, Papier… Laser! Die Lasershow überrascht mit Pyroeffekten und Musik und beim Cajon-Workshop lernen Sie trommeln
  • Aquarius Wassermuseum, Mülheim an der Ruhr
    Reif für die Insel? Musik und Improtheater rund um das Thema „Insel“ inklusive Flaschenpostverschickung
  • LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg, Oberhausen
    Mobilität: Bei „Aufgeladen“ geht’s um Elektromobilität, die Physikanten experimentieren und mit den soziokulturellen Zentren wird’s musikalisch
  • Gasometer Oberhausen
    Arten-Vielfalt und unser blauer Planet in der Ausstellung „Wunder der Natur“ – WDR-Moderator Uwe Schulz liest unter der riesigen Erdkugel
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
    Modefotografie sehen, erleben, gestalten – Fotografien von Regina Relang von 1930-1980 und dialogische Führungen im Kostüm
  • Theater an der Niebuhrg, Oberhausen
    Buhrgzauber: Lauter Zauberei, Improvisationstheater und schräge Comedy mit Erasmus Stein und weiteren Illusionisten und Wirklichkeitsverdrehern
  • Zentralwerkstatt – Kreativ.Quartier Lohberg, Dinslaken
    Erleben Sie Feuer, Wasser, Erde, Luft in allen Formen im „Raum der Elemente“ – musikalisch, kulinarisch und als Zirkuskunst mit André Sarrasani & Friends
    Metropole Ruhr – Mitte/Nord
  • UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
    Die Herde der Maschinenwesen, Theater Titanick, Till Trifft von Georg Traber u.v.m. beim Treffpunkt der internationalen Straßentheaterszene – ein „Sommer.Nachts.Traum“
  • Zeche Carl und Maschinenhaus Essen
    Carl.spielt: Spielen Sie mit! Riesenpuzzle, Beatbox-Workshop, LindyHop und grafische Kunstwerke herstellen in der Mobilen Grafik Werkstatt
  • Nordsternpark Gelsenkirchen
    Ein Gänsehauterlebnis und „Magische Momente“, wenn die Neue Philharmonie Westfalen mit Lasershow Filmmusik spielt
  • Pumpwerk im Nordsternpark, Gelsenkirchen
    Pump it up! Führungen im Pumpwerk und Blue Lounge auf dem Dach mit viel Musik, umschwebt vom Feuerwerk versprühenden Dr. Musikus
  • kultur.gebiet CONSOL, Gelsenkirchen
    Interaktion und Videoprojektionen von Künstlern aus dem Ruhrgebiet verändern das Gesicht der Anlage und sorgen für einen „Perspektivenwandel“
  • BernePark, Bottrop
    Heimspiel – Der Rhythmus in uns: Fußball-Freestyler zeigen Tricks mit dem runden Leder, A-cappella und Pyro-Show, Finale mit Percussion
  • Zukunftsstandort Ewald, Herten
    Ewald gibt Gas mit Travestie-Shows drinnen und draußen, Live-Musik, Musik-Feuerwerk und dem Abacus-Theater mit einer Drachenparade
  • Zeche Schlägel und Eisen, Herten
    Der neue Spielort präsentiert Ruhrgebiets-Rocker Sebel, das Schauspielerduo Sommer und Brambach und den „Weg des Bergmanns“
  • Umspannwerk Recklinghausen – Museum Strom und Leben
    Alles elektrisch: Ein „Gesamterlebnis Strom“ versprechen Hochspannungsversuche und Führungen durch die Dauerausstellung mit allem, was elektrisch ist
  • Chemiepark Marl
    Der Chemiepark öffnet seine Tore für Bustouren über das Gelände. Highlight ist der Ausblick vom Hochhaus auf die gigantische Werksanlage.
    Metropole Ruhr – Mitte/Süd
  • Jahrhundert­halle Bochum
    Zeit.Reise.Jahrhunderthalle: Das Klavier-Festival Ruhr entführt in die Hochromantik, die Katakombenführung in den Untergrund und DJ Gärtner der Lüste bittet zum Tanz
  • Deutsches Bergbau-Museum Bochum
    Stelzenläufer und brasilianische Trommler schlagen eine Brücke vom Anschauungsbergwerk zu Varieté-, Feuer- und Lasershows
  • Privatbrauerei MORITZ FIEGE, Bochum
    Hopfen und Malz-Lichtkunst, Action Painting und Brauereiführungen zum Traditionsgetränk und 500 Jahren Reinheitsgebot
  • LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum
    Retrofuturistische Traumlandschaften à la Jules Verne und eine Expeditionsgesellschaft wie vor 150 Jahren im Steampunk Wunderland
  • Eisenbahnmuseum Bochum
    Eine beeindruckende Fahrzeugsammlung, eine Fahrt im historischen Schienenbus und eine „Deadline“ frei nach Mankell
  • LWL-Museum für Archäologie, Herne
    Diese Nacht macht Geschichte – mach mit: Ein Handwerker-Parcours zeigt 5.000 Jahre menschliche Fähigkeiten und animiert zum Mitmachen
  • Flottmann-Hallen, Herne
    SING.DANCE.SONG: Rudelsingen, Kopfhörerparty und der Männerchor Voiceboyz gipfeln in einer Feuerjonglage nach Einbruch der Dämmerung
  • Kulturbrauerei Hülsmann, Herne
    Mit viel Live-Musik und Stadtteilführungen präsentiert sich der Spielort und lädt ein zur Bier-und-Brauen-Info-Show zwischen Braukesseln
  • LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
    Alles bleibt anders: spektakuläre Tanz-Performance am Hochofen – außerdem Social Art, Lindy Hop-Workshop und Schaugießerei
  • LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten
    Ganz im Zeichen der 1950er-Jahre gibt’s bei „Eine Nacht außer Rand und Band“ Live-Musik, Karussellfahrten und Rockabilly-Jive Crashkurse
  • Haus Witten
    ExtraJazz: Der Hot Spot der regionalen Jazz-Szene präsentiert hiesige und internationale Jazz-Größen und Non-Stop-Jazz drinnen und draußen
    Metropole Ruhr – Ost
  • Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität
    FoodLab – Das U als Ernährungslabor: Aquaponik, Urban Farming und Insektenküche als Ernährungsmodelle der Zukunft
  • Kokerei Hansa, Dortmund
    Die Balance der Gegensätze – Zwischen Natur und Technik, Vergangenheit und Zukunft: In einer Welt mit Artistik, Illumination und einer Performance auf der Druckmaschine
  • DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
    Humor mit Hirn und Harmonie... nennt sich das, wenn Wortgefechte und Gehirnakrobatik und eine Udo Jürgens-Revue aufeinandertreffen
  • LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund
    Elvis Presley, Rock’n’Roll, eine Feuershow der Chabernaq Company und die „Kumpel Anton“ Ausstellung holen „Die wilden 60er“ in die Zeche
  • Hoesch-Museum, Dortmund
    Wilde 60er-Jahre: Eine Ausstellung zum Septemberstreik 1969 und der Fusion Hoesch und Dortmund Hörder Hüttenunion 1966 machen jüngste Geschichte lebendig
  • Brauerei-Museum, Dortmund
    Braukunst trifft Wortkunst, wenn Gögge und Holl slammen. Da finden Poetry und Bier zusammen zu einem ganz neuen Reinheitsgebot
  • Deutsches Fußballmuseum, Dortmund
    Wir sind Fußball! Unser liebster Sport als Gesamterlebnis mit interaktiven Stationen auf 3.300 Quadratmetern mit über 1.600 Exponaten
  • Kulturort Depot, Dortmund
    Ums Blitzlicht drehen sich Kreativ-Workshops und Selfie-Aktionen, Foto-Slams und die Ausstellung „World Press Photo“ bei der „Nacht der Fotografie“
  • Parkbad Süd, Castrop-Rauxel
    Österreich zu Gast mit Geiselschnalzer und Schuhplattler, Alphorn und Teufels Geiger gereicht an Kasnocken und Jausen Brettl von DFB-Koch Reiner Schorer
  • Zeche Waltrop
    Move on – Zeche Waltrop in Bewegung: 200 Paar zertanzte Schuhe auf der Open Stage sprechen Bände. Daran ändert auch die BMX-Show Flying Bikes nichts
  • LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop
    Ab in den Urlaub! Mit Comedy-Tourist Toni, Strandbar und Cocktail schafft die 3D-Mapping-Lightshow auf den Hebewerk-Türmen das reinste Urlaubsfeeling am Kanal
  • Lindenbrauerei, Unna
    Lichtes und Zwielichtiges – beim Krimi-Marathon von Mord am Hellweg tun sich Abgründe auf, während Tanz-Performances und Lichtkunst gegensteuern
  • Maximilianpark Hamm
    Wikinger im Park: Im großen Wikingerdorf laden Handwerker und Händler zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Auch Nachwuchs-Wikinger kommen auf ihre Kosten
  • Bergwerk Ost, Hamm
    Faszinierende Fantasie beflügelt den grandiosen Auftakt des KlassikSommers mit Feuervogel-Suite und Starpianist Martin Stadtfeld, Lasershow und Musik-Feuerwerk
Wem jetzt vor lauter Programmpunkten schon ganz schwindelig ist, der kann an dieser Stelle „aussteigen“, für alle anderen, die vor Neugierde schon fast platzen, gibt es im Anschluss einige Impressionen von der Werksbesichtigung und dem am 8. Dezember 2007 angeblasenen Hochofen 8, eine der modernsten Anlagen dieser Art.

Salonwagen von August Thyssen, Baujahr 1868


thyssenkrupp Steel Europe, Duisburg

Bei der ExtraSchicht am 25. Juni 2016 werden von 18 bis 2 Uhr 15 Busse für geführte Touren über das Werksgelände vorbei an Hochöfen, Stahl- und Walzwerken zur Verfügung stehen, die einen Einblick in die Größe des Werks und die Innovationskraft der Stahlindutrie geben. Vier Hochöfen erzeugen am Standort Duisburg jeden Tag mehr als 30.000 Tonnen Roheisen, im Jahr werden mit 14.000 Mitarbeitern in Duisburg rund zwölf Millionen Tonnen Stahl produziert. Übrigens, bei der ExtraSchicht sind auch Rundfahrten mit dem Nostalgiezug vom Landschaftspark Duisburg-Nord zum Werksgelände der thyssenkrupp Steel Europe und wieder zurück geplant, ein Ausstieg während der Rundtouren (Bus und Zug) ist aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen.

thyssenkrupp Steel Europe, Coils (Bandstahlrollen) auf ihrem Weg zur Weiterverarbeitung

thyssenkrupp Steel Europe, Coils (Bandstahlrollen) auf ihrem Weg zur Weiterverarbeitung

thyssenkrupp Steel Europe

thyssenkrupp Steel Europe, Coils (Bandstahlrollen) auf ihrem Weg zur Weiterverarbeitung

thyssenkrupp Steel Europe, Hochöfen 8 und 9 in Duisburg-Hamborn

thyssenkrupp Steel Europe, Hochofenanlage in Duisburg-Hamborn

thyssenkrupp Steel Europe, Dieselhydraulische Lokomotive mit Torpedowagen

thyssenkrupp Steel Europe, Dieselhydraulische Lokomotive

thyssenkrupp Steel Europe, Hochofen 8 in Duisburg-Hamborn

thyssenkrupp Steel Europe, „Cowper-Winderhitzer“

thyssenkrupp Steel Europe, Hochofen 8, abgedeckte Roheisenrinnen in der Hochofengießhalle während des Hochofenabstichs

thyssenkrupp Steel Europe, Hochofen 8, aufgedeckte Roheisenrinnen in der Hochofengießhalle während des Hochofenabstichs

thyssenkrupp Steel Europe, Hochofen 8, der „Vorhof zur Hölle“ während des Hochofenabstichs

thyssenkrupp Steel Europe, Pfannenwagen und Torpedowagen

thyssenkrupp Steel Europe, The Blue Car, 700 mm glänzender Stahl.

thyssenkrupp Steel Europe, InCar® Demonstrator

Alte Thyssen-Hauptverwaltung, 1903/04 nach einem Entwurf des Architekten Carl Bern errichet

Alte Thyssen-Hauptverwaltung, 1903/04 nach einem Entwurf des Architekten Carl Bern errichet

Alte Thyssen-Hauptverwaltung, 1903/04 nach einem Entwurf des Architekten Carl Bern errichet

Neue Hauptverwaltung, 1958 – 63 nach Plänen des Bauhaus-Schülers Gerhard Weber errichtet

Matenatunnel unter dem Gelände von thyssenkrupp Steel Europe. Die Tunnelanlage wurde unter anderem als Drehort einiger Folgen der ARD-Fernsehreihe „Tatort“ mit Horst Schimanski bekannt.

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