Sonntag, 1. Mai 2016

Der Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde in Duisburg

Nach dem nordrhein-westfälischen Feiertagsgesetz heißt der 1. Mai in NRW „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschen­würde“. Am „Tag der Arbeit“ finden zwar auch die traditionellen Maikundgebungen statt, die der DGB in diesem Jahr unter das Motto „Zeit für mehr Solidarität“ gestellt hatte, 390.000 Menschen sollen nach einer Pressemitteilung des DGB bei mehr als 500 Veranstaltungen für den sozialen Zusammenhalt demonstriert haben. Aber zunehmend werden am 1. Mai auch Multikulti-Feste gefeiert, die AWO-Duisburg veranstaltete eine interkulturelle Party im Böninger Park in Duisburg-Hochfeld mit buntem Bühnenprogramm und internationalen kulinarischen Spezialitäten.

„A Solas Sin Mi“, Miriam Suárez Argueta

Im Rahmen der Klturhaupstadt Europas RUHR.2010 sollte das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Duisburger Innenhafen nach Plänen des 1978 gegründeten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron erweitert werden. Ein 55 Meter langer, 17 Meter hoher und 29 Meter breiter Quader sollte in 36 Metern Höhe auf das Silogebäude der Küppers­mühle aufgesetzt werden. Das unrühmliche Ende des Erweiterungsbaus ist hinlänglich bekannt, die Stahl­konstruktion erwies sich als nicht sanierbar und ist inzwischen abtransportiert worden.

Küppersmühle am Innenhafen Duisburg

Das Theater am Marientor wurde von Januar 1996 bis November 1999 mit der Musicalproduktion „Les Misérables“ bespielt. Mit der Insolvenz der Stella AG wurde der En-suite-Spielbetrieb im Theater am Marientor eingestellt, der Anfang vom Ende des „Broadways an der Ruhr“.

Theater am Marientor

Seit 1966 diente der „Stadtwerketurm“ als Schornstein für die Abführung der Rauchgase aus den Heizkraftwerken am Standort Duisburg-Hochfeld. Mit der Stilllegung des Heizkraftwerks II/B im Dezember 2012 hat der Schornstein seine technische Funktion verloren, nun erfolgt der Rückbau der Rauchgasrohre. Der 65 Meter hohe Stahlbetonsockel und die darauf aufgebaute 115 Meter hohe Stahlträger-Konstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks bleiben erhalten. Der Rückbau der Rauchgasrohre ist notwendig, da diese seit der Außerbetriebnahme des Heizkraftwerks II/B zunehmend rosten und dadurch die Bausubstanz der Rohre beeinträchtigt wird.

„Stadtwerketurm“

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