Freitag, 22. April 2016

Restaurierung des Deilbachhammers wird mit 250.000 Euro unterstützt

Wie das Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen heute bekannt gegeben hat, wird die Sanierung des Hammergebäudes auf dem Gelände des Deilbachhammers von der NRW-Stiftung mit 250.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus hat der Vorstand der NRW-Stiftung bekannt gegeben, dass sie alle bisher eingegangenen Spenden bis maximal 20.000 Euro verdoppeln wird. Der Zuschuss der NRW-Stiftung wird eingesetzt, um das Hammergebäude, welches sich in städtischem Besitz befindet, denkmalgerecht instand zu setzen und das Inventar zu restaurieren. Langfristig soll der Schaubetrieb wieder aufgenommen werden, der zurzeit aus Sicherheitsgründen eingestellt ist.

Deiler Eisenhammer

Kulturdezernent Andreas Bomheuer bedankte sich für die großzügige Spende: „Ich freue mich sehr über diese Unterstützung. Dies ist nun bereits der zweite Zuschuss für das Deilbachtalensemble in kürzester Zeit. Mit den vom Rat der Stadt Essen bereitgestellten Mitteln sind wir nun in der Lage, mit den Restaurierungsarbeiten der Arbeiterhäuser und des Eisenhammers zu beginnen. Der Zuschuss bestätigt den Wert des Denkmals und den eingeschlagenen Weg, gemeinsam mit dem Konsortium und der Stadt Essen zum Erfolg zu kommen. Ich danke besondere dem Konsortium, das durch seine ehrenamtliche Arbeit maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.“

Deiler Eisenhammer, Schwanzhämmer, Tag des offenen Denkmals 2011

Das Konsortium Deilbachtal, bestehend aus dem Verein IDEE e. V., dem Ruhr Museum, dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen und der Bürgerschaft Kettwig, hat sich um die Fördermittel bemüht, um die Instandsetzung des Deilbachhammers voranzubringen. Stellvertretend erhält der Verein IDEE e. V. nun die Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro.

Deiler Eisenhammer, Exzenterangetriebene Stahlschere, Tag des offenen Denkmals 2011

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