Montag, 25. April 2016

Museumsfest im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg

Staunen, Lachen und Experimentieren

Citroën DS 21

Am 24. April 2016 feierte das LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg das diesjährige Museumsfest, das großen und kleinen Forschern viele Möglichkeiten zum Ausprobieren und Mitmachen bot. Hier stand insbesondere die Sonder­aus­stellung „Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ im Mittelpunkt, die bis 27. November 2016 in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen zu sehen ist. Daher war auch die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH vor Ort und präsentierte einen ihrer beiden Niederflur-Elektrobusse Solaris Urbino 12 electric. Sowohl durch die Dauerausstellung „Schwerindustrie“ als auch durch die Sonderausstellung wurden regelmäßig Führungen angeboten. Das Wetter war an diesem Sonntag leider kühl und unbeständig, was sicher den ein oder anderen vom Besuch des Museumsfestes abgehalten haben dürfte.

Elektrobus Solaris Urbino 12 electric, Nennleistung 2 × 110 kW

Grammophon mit Dampfantrieb

Lokomobile, Hersteller Heinrich Lanz AG, Mannheim, Baujahr 1907, Leistung der Dampfmaschine 8 bis 12 PS bei 131 Umdrehungen/min

„Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, Elektroauto Pöhlmann EL, Pöhlmann KG, Kulmbach, 1983, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h

In der Sonderausstellung „Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ ist seit April das Elektroauto Pöhlmann EL zu sehen, das der Kulmbacher Ingenieur Erich Pöhlmann seit den späten 1970er-Jahren entwickelt hat. Im Februar 1982 präsentierte RWE den PKW auf der Hauptversammlung. Die Presse reagierte euphorisch, und auch die Resonanz aus der Fachwelt fiel positiv aus. Dennoch scheiterte der Pöhlmann EL an der noch unreifen Akku- und Antriebstechnik sowie dem Desinteresse der Autoindustrie an einer Weiterentwicklung bis zur Serienreife.

„Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, Elektroauto Pöhlmann EL, Pöhlmann KG, Kulmbach, 1983, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h

Vorführung des Sandformverfahrens

Bei der Vorführung des Sandformverfahrens (Guss in verlorener Form) auf dem Außengelände war hauptsächlich Zuschauen angesagt, wer würde schon ohne entsprechende Fachkenntnisse mit 750 °C heißem Aluminium experimentieren wollen.

Vorführung des Sandformverfahrens

Christina in einer begehbaren Seifenblase

Die von EuroScience ausgestellte begehbare Seifenblase faszinierte große und vor allem kleine Besucher, die gar nicht genug davon bekommen konnten. Wer das Experiment noch nie gesehen hat, es handelt sich eigentlich nicht um eine Seifenblase, sondern um einen Zylinder aus Seifenwasser, der einen völlig umschließt und in allen Regenbogenfarben schillert. Dieser entsteht, wenn man einen Ring aus der Seifenlauge nach oben zieht.

Christina in einer begehbaren Seifenblase

Tretkurbelrad, um 1855

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