Freitag, 18. März 2016

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

„Weltreise an einem Tag“ – im Herzen Nordrhein-Westfalens

Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist durch Umgestaltung des ehemaligen Ruhr Zoos Gelsenkirchen entstanden. Was als ehrgeiziger Plan im Jahr 2000 begann, soll heute als „Weltreise an einem Tag“ im Herzen des Ruhrgebiets zu erleben sein. Auf einer Fläche von mehr als 30 Hektar sind die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien entstanden, die im März 2010 mit der Eröffnung der Erlebniswelt Asien komplettiert wurden. In der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen sind die Gehege von einst authentischen Landschaften gewichen. Vorbild ist die natürliche Heimat der Tiere. So sind Flussläufe, Seenlandschaften, weitläufige Feucht- und Grassavannen, Dschungel und Felsmassive ohne sichtbare Grenzen und Stallungen entstanden – und sorgen auf diese Weise für ein Gefühl wie in Alaska, Afrika und Asien. In diesem authentisch anmutenden Umfeld gelangen Besucher mitten in die Lebenswelt der Tiere und erleben die exotischen Bewohner hautnah. Zusätzliche Attraktionen wie das „Alaska Ice Adventure“, eine Motion-Ride-Simulation durch die verschiedenen Vegetationszonen Alaskas von der Polarregion in den Küstenregenwald, oder die Rundfahrt auf dem Afrika-See mit der „African Queen“ sollen die Abenteuerreise für Groß und Klein abrunden. Was aber nicht uneingeschränkt gilt, denn das „Alaska Ice Adventure“ darf – aus Sicherheitsgründen – erst ab einer Körpergröße von 1,20 Metern benutzt werden, ist also nicht für die Kleinen geeignet. Wer möchte schon kleine Kinder durch die Simulatorkabine purzeln sehen? Und wenn Mitarbeiter der ZOOM Erlebniswelt dem Schmutz auf dem Beton im Eisbärgehege mit einem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken, dann fühlt man sich natürlich auch nicht wie in Alaska, sondern wie in jedem anderen Zoo, in dem irgendwann frühjahrsputz gehalten wird.

Der 1949 erbaute Eingangsbereich mit Kassenhäuschen des ehemaligen Ruhr Zoos Gelsenkirchen


Alaska – Expedition in eine Welt der Extreme

Das Tlingit-Portal mit dem traditionellen Totempfahl eröffnet Besuchern die Erlebniswelt Alaska

Die Erlebniswelt Alaska vereint auf einem sechs Hektar großen Areal verschiedene Vegetationszonen der nordamerikanischen Region: von den Küstenregenwäldern über die Tundra und die felsigen Berglandschaften bis hin zur Polarregion. Die Artengemeinschaften der ZOOM Erlebniswelt Alaska umfassen mehr als 100 Tiere. Neben dem größten Landraubtier der Welt, dem Kodiakbär, erkunden Elche, Luchse und Wölfe ihre großzügigen Reviere. Besucher können die faszinierenden Bewohner Alaskas immer wieder aus nächster Nähe beobachten: Im Inneren der Bärenhöhle und des verglasten Unterwassertunnels im Revier der Seelöwen tauchen Besucher mitten in die Welt der Tiere ein. Auf dem 1,3 Kilometer langen Abenteuerpfad befindet sich außer Sam’s Goldmine auch ein Goldwäscherspielplatz, auf dem kleine Entdecker zu echten Schatzsuchern werden. Das urtypische Alaska Diner lädt zur Rast von der Expedition ein.

Kalifornischer Seelöwe (Zalophus californianus)

Kamtschatkabär (Ursus arctos beringianus)

Kanadischer Fischotter (Lutra canadensis)

Luchs (Lynx lynx)

Schnee-Eule (Bubo scandiacus)

Waschbär (Procyon lotor)


Afrika – Safari durch den geheimnisvollen Kontinent

Die großflächigen Gras-, Busch- und Feuchtsavannen der Erlebniswelt Afrika bieten 400 Tieren naturnahe Lebensräume. Löwe Maro und seine zwei Gefährtinnen haben als Rudel ein Territorium erobert, das der Waterberg-Felslandschaft in Namibia nachempfunden ist. Nur eine Glasscheibe trennt die Könige der Tiere von den gebannten Besuchern. In der Grassavanne leben Zebras, Antilopen und Strauße in einer Artengemeinschaft, direkt neben imposanten Nashörnern. Nebenan schwingen sich Schimpansen von Baum zu Baum; Paviane und Flamingos bevölkern ihre eigenen Inseln. Im abgesenkten Giraffenhaus begegnen Besucher den langhalsigen Huftieren auf Augenhöhe. Während einer 20-minütigen Bootsfahrt nähern sich Flusspferde bis auf wenige Meter. Die Afrika-Lodge bietet allen Entdeckern auf den Aussichtsterrassen ein beeindruckendes Panorama über die Erlebniswelt Afrika. Anziehungspunkt für junge Safari-Teilnehmer ist der große Abenteuerspielplatz.

Erdmännchen (Suricata suricatta)

Rote Varis (Varecia rubra)

Sitatunga-Antilope (Tragelaphus spekei)

Südliches Breitmaulnashorn (Ceratotherium s. simum)


Asien – Eintauchen in das Reich des Dschungels

Das beeindruckende Namasté-Portal ist das Tor in die faszinierende Erlebniswelt Asien

Die Erlebniswelt Asien bringt auf einer Fläche von sieben Fußballfeldern die Exotik des Fernen Ostens ins Ruhrgebiet. Stars der immergrünen Landschaft sind die Sibirischen Tiger. Die imposanten Großkatzen sind echte Publikumsmagneten, die die Besucher in ihren Bann ziehen. In dem 7.000 Quadratmeter großen Asien-See liegen begrünte Inseln. Üppiger Bambuswald, Gras- und Steppenlandschaften erschaffen authentische Lebenswelten für Orang-Utans, Schweinsaffen, asiatische Kurzkrallenotter, Hanuman-Languren, Kleine Pandas und Trampeltiere. Der „Canopy Walk“, ein fünf Meter hoher Baumwipfelpfad, bietet einen Panoramablick über die grüne Erlebniswelt. Tropische Temperaturen, eine immergrüne Pflanzenwelt von 3.600 Pflanzen und eine Artengemeinschaft frei fliegender Vögel, Reptilien und Flughunde füllen das ELE Tropenparadies an 365 Tagen im Jahr mit Leben. Orang-Utans schwingen sich durch ihr großzügiges Revier. Hier verbinden sich Naturerlebnisse, Gastronomie und Abenteuer. Im „Drachenland“ haben kleine Entdecker auf 850 Quadratmetern die Möglichkeit, sich richtig auszutoben und phantastische Abenteuer zu erleben.

Fächertaube (Goura victoria)

Hulman oder Grauer Langur (Presbytis entellus)

Kleiner Panda (Ailurus fulgens)

Orang-Utan (Pongo abelii)

Pagodenstar (Temenuchus pagodarum)

Sibirischer oder Amurtiger (Panthera tigris altaica)

Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist im März und Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, von April bis September von 9 bis 18.30 Uhr. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist „Special Partner 2016“ der RUHR.TOPCARD 2015 und bietet den Inhabern der Erlebniskarte für das Ruhrgebiet bis 31. März 2016 einmalig freien Eintritt.

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