Donnerstag, 3. März 2016

Vorschau: „Der Ring“

„Der Ring“ – nach der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner; Musik: Frank Nimsgern; Libretto: Daniel Call; Regie: Reinhardt Friese; Choreografie: N. N.; Bühne: N. N.; Kostüme: N. N.; Musikalische Leitung: N. N.; Darsteller: Zodwa Selele (Brunhilde), Chris Murray (Alberich), Christian Venzke (Wotan), Christopher Brose (Siegfried), Cornelia Löhr, Jessica Kessler und Georgia-M. Reh (Rheinamazonen) u. a. Uraufführung: 16. Dezember 2007, Theater Bonn. Premiere: 29. Oktober 2016, Theater Hof.



„Der Ring“


Die Besetzung ist komplett


Im Herbst 2016 produziert das Theater Hof das Rock-Musical „Der Ring“ in einer neuen Fassung, die von Komponist Frank Nimsgern und Intendant/Regisseur Reinhardt Friese auf der Grundlage der Uraufführung am Theater Bonn 2007 kreiert wird. Erwartet man diesen uralten musikalischen Mythos eher in Oberfranken bei Festspielen in Bayreuth, soll die Geschichte um das Rheingold, Zwerg Alberich, Göttervater Wotan, Siegfried etc. nun 30 Autominuten weiter nördlich neu und heutig erzählt werden.

Erneut werden große Namen der deutschsprachigen Musicaldarsteller hierfür an der Saale erwartet. Die Bühnenkünstler verstehen sich als Pioniere und Mitstreiter für die Vorreiterrolle, die das Theater Hof in Sachen Musical stets anstrebt: z. B. mit der deutschsprachigen Erstaufführung von „The Drowsy Chaperone“ („Hochzeit mit Hindernissen“, Premiere: 27. April 2013, Regie: Reinhardt Friese), der Uraufführung von „Der große Houdini“ (Premiere: 24.10.2014, Regie: James Edward Lyons) sowie der kommenden Erstaufführung von Stephan Kanyars „Einstein – das Musical“ (Premiere: 22. April 2016, Regie: Reinhardt Friese).

Zodwa Selele. © fsk photography

Nach den Auditions für die Rollen der Brunhilde und der Rheinamazonen Ende Januar wurde die Besetzung für das Rockmusical vervollständigt. Für die Rolle der Brunhilde konnte das Theater Hof Zodwa Selele gewinnen. Die Südafrikanerin ist vielen u. a. als Deloris van Cartier in „Sister Act“ bekannt, die 2010 von Whoopi Goldberg persönlich für die Rolle ausgewählt wurde und diese seitdem in Hamburg, Stuttgart und Oberhausen verkörpert hat. Zodwa Selele freut sich, erstmals in ihrer Geburtsstadt Hof auf der Bühne zu stehen, vor allem da sie schon immer den Traum hatte, „einmal zu Hause zu spielen“.

Jessica Kessler. © Jessica Kessler

Die drei Rheinamazonen wurden mit Cornelia Löhr, Jessica Kessler und Georgia-M. Reh besetzt. Cornelia Löhr war in „Avenue Q“ in St. Gallen und Mannheim als Frau Semmelmöse/Bullshit Bär sowie ebendort in Sondheims „Company“ als April zu sehen. Am Theater Hof spielte sie zuletzt Elisabeth in „Frankenstein Junior“ und Magenta in Richard O´Brien´s „The Rocky Horror Show“. Jessica Kessler ist nach mehreren Ensuite-Produktionen einem breiten Publikum bekannt. Jessica war als Scaramouche, Teen Queen und Ozzy in „We Will Rock You“ in Zürich, in Wien, in Stuttgart, Berlin, Basel und Essen zu erleben. Sie war zudem in „Mozart – das Musical”, „Titanic“, als Sarah im „Tanz der Vampire“ in Hamburg sowie in der Berliner Premiere von „Les Misérables“ zu sehen. Georgia-M. Reh war u. a. bereits als Brenda in der Uraufführung des Musicals „Satchmo“, als Afrika in „Hundertwasser“ und in verschiedenen erfolgreichen Tourneeproduktionen („Buddy – Die Buddy-Holly-Story“, „Der kleine Horrorladen“, „Mahalia“ etc.) zu erleben. Derzeit gastiert sie am Landestheater Coburg in „Copacabana“ in der Rolle der Conchita Alvarez.

Die Sängerinnen ergänzen die bereits besetzten Christopher Brose („We Will Rock You“, „Hinterm Horizont“) als Siegfried, Chris Murray (Riff Raff in Richard O´Brien´s „The Rocky Horror Show“) als Alberich und Christian Venzke (Igor in „Frankenstein Junior“) als Wotan.

Zum Inhalt:
Die Götter geben den Menschen Gold, um sie zu prüfen und pflanzen damit die Habgier in ihre Herzen. Angesichts der Kriege, die aus Neid und Hass entstehen, entziehen die Götter den Menschen die Schätze und versenken sie in den Tiefen des Rheins, bewacht von himmlischen Töchtern. Doch es gelingt dem Zwerg Alberich, die Rheintöchter zu überlisten und in den Besitz des Rheingolds mitsamt des sagenhaften Rings der Macht zu gelangen. Er begründet eine Schreckens­herrschaft in Nibelheim, was wiederum Wotan, den Göttervater, auf den Plan ruft. Denn der braucht den Schatz, um die Riesen auszuzahlen, die gerade seinen Altersruhesitz Walhall fertig gebaut haben. Wotan nimmt dem Zwerg den Ring ab, doch Alberich baut in seiner Schmiede einen Edelmenschen aus Eisen und Stahl: Siegfried. Der soll ihm den Ring zurückbringen…

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