Donnerstag, 17. März 2016

KLIMAWOCHEN RUHR 2016 machen Aktivitäten in der Metropole Ruhr sichtbar

10 Wochen, 53 Kommunen/Kreise und 250 Veranstaltungen

Anfang April starten die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 des Regionalverbandes Ruhr (RVR) erstmals mit einer Tour durch das Ruhrgebiet. Mehr als 150 Unternehmen, Forschungs­ein­richtungen, öffentliche Institutionen, Initiativen und Vereine in der Metropole Ruhr präsentieren ihre Aktivitäten und ihr Engagement rund um den Klimaschutz. Jede Woche wird der Staffelstab an eine andere Teilregion weitergereicht. Das Programm umfasst mehr als 250 Veranstaltungen in zehn Wochen.

Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 nach Regionen. © Regionalverband Ruhr

Den Aufschlag macht vom 2. April die rechtsrheinische Seite des Kreises Wesel mit den Städten Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Voerde, Wesel. In der darauf folgenden Woche geht es dann in Alpen, Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten weiter. Bis zum Abschluss der Klimawochen im Kreis Recklinghausen (13. bis 19. Juni 2016) stehen eine Vielzahl von Exkursionen, Mitmach-Aktionen und Vorträgen auf dem Programm.

Die SolarCar-Werkstatt der Hochschule Bochum öffnet bei den KLIMAWOCHEN RUHR 2016 ihre Tore.

Zum Beispiel in Dinslaken: Dort können Interessierte Energie per Pedalkraft erzeugen. In Rheinberg öffnen Besitzer von energetisch sanierten Häusern ihre Türen für Besucher, während in Gevelsberg Neugierige die Möglichkeit haben, E-Mobile zu testen. Dazu gibt es jede Menge Führungen: In Gelsenkirchen etwa wird eine Bustour zu Betrieben angeboten, die in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz aktiv sind. Auch die Biogasanlage auf einem Bottroper Bauernhof, der Windpark Bönen, das Internationale Geothermiezentrum in Bochum und viele andere Ziele können besichtigt werden. Und damit dem Klimaschutz der Nachwuchs nicht ausgeht, stehen auch Angebote für Kinder auf dem Programm, z. B. Wissensspiele rund um Wärme für Oberhausener Schüler und Unterrichtseinheiten zum Thema „Klimaschutz zu Hause und in der Schule“ in Herten.

klimametropole RUHR 2022 als „regionales Schaufenster“

„Die Metropole Ruhr hat während der KLIMAWOCHEN RUHR 2016 die einmalige Chance, ihre Stärke und Innovationskraft zu zeigen. Schließlich sind im Ruhrgebiet schon heute über 100.000 Menschen in der Umweltwirtschaft beschäftigt, die an einer Vielzahl von Ideen und Lösungen für den Klimaschutz arbeiten“, so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR.

Diverse Windkraftanlagen in Gelsenkirchen, Gladbeck, Bönen, Schwerte und Marl-Sinsen gestatten Einblicke in die Energieerzeugung aus Wind

Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sollen die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole RUHR demonstrieren. Sie lenken den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge. Es geht um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse.

Als eines der Leitprojekte der InnovationCity Ruhr/Modellstadt Bottrop ist die Kläranlage Bottrop zu sehen

Die klimametropole RUHR 2022 ist ein Leitprojekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Initiative soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen, besonders herausragende Vorhaben auszeichnen und als „regionales Schaufenster“ fungieren.

Infos und das komplette Programm unter www.ruhr2022.de

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