Montag, 29. Februar 2016

Zwölf Ruhrgebietsstädte haben sich bereits zur Earth Hour angemeldet

Bereits zum zehnten Mal setzen Städte, Institutionen und Unternehmen in aller Welt bei der Earth Hour am 19. März 2016 ein Zeichen für den Klimaschutz. Unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“ schalten sie die Lichter ab 20.30 Uhr für 60 Minuten aus.

Mit der Earth Hour kann jeder ein Zeichen setzen und so etwas für den Schutz des Planeten tun. Dabei versteht der WWF die Aktion als globalen Aufruf, auch den Rest des Jahres etwas für die Umwelt zu tun. Denn gerade die vielen kleinen Entscheidungen im Alltag haben einen großen Einfluss. So empfiehlt der WWF zum Beispiel, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte zu achten. Mit vielen Maßnahmen entlastet man auch die persönlichen Finanzen: Eine um nur einen Grad Celsius niedrigere Raumtemperatur spart bis zu zehn Prozent der Heizenergie.

Ihren Ursprung hat die WWF Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney, bei am 31. März 2007 auf Initiative des WWF-Australia 2,2 Millionen Privatleute und 2.100 Unternehmen im Großraum Sidney, Australien zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr Ortszeit das Licht ausschalteten, um das Bewusstsein für den Klimawandel insbesondere in Australien zu stärken. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 gefeiert.

UNESCO-Welterbe Zollverein, Schacht XII

Weltweit haben Millionen Menschen bei der WWF Earth Hour am Samstag, 28. März 2015 von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr ihre Häuser und Wohnungen sowie bekannte Gebäude, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten verdunkelt – und ein kraftvolles Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. In 7.000 Städten in 172 Ländern der Erde lagen berühmte Baudenkmäler wie die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder der Pariser Eifelturm im Dunklen, darunter auch 40 UNESCO-Weltkulturerbestätten wie die Akropolis in Athen, das Edinburgh Castle in Schottland und das berühmteste Symbol der Metropole Ruhr, das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Zollverein.

Zwölf Ruhrgebietsstädte haben sich 2016 bereits zur Earth Hour angemeldet, darunter Duisburg mit dem Landschaftspark Duisburg-Nord und dem Schornstein der Stadtwerke Duisburg AG, Oberhausen mit dem Gasomter, Bottrop mit dem Tetraeder und den Faultürmen des Klärwerks Bottrop oder Unna mit dem Kirchturm der evangelischen Stadtkirche.

Evangelische Stadtkirche Unna

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