Montag, 21. Dezember 2015

Theaterpreis des Bundes

Die Preisträger

Der in diesem Jahr als eine Art Pilotprojekt zur Unterstützung kleiner und mittlerer Theater ausgelobte Theaterpreis des Bundes hat erste Preisträger. Eine von Kulturstaatsministerin Monika Grütters berufene Jury hat aus 187 Bewerbungen zwölf Theater ausgewählt:
  • Das letzte Kleinod, Schiffdorf, 75.000 €
  • Theater Oberhausen, 80.000 €
  • Fundus Theater, Hamburg, 80.000 €
  • Stadttheater Bremerhaven, 80.000 €
  • Städtische Bühnen Osnabrück, 80.000 €
  • Theater der Jungen Welt, Leipzig, 80.000 €
  • FFT Düsseldorf, 80.000 €
  • Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig, 50.000 €
  • Theater der Altmark/Landestheater Sachsen-Anhalt Nord, 80.000 €
  • Anhaltisches Theater Dessau, 80.000 €
  • Heimathafen Neukölln, Berlin, 55.000 €
  • Maxim Gorki Theater, Berlin, 80.000 €
„Ich verstehe den Preis als ‚Ermutigungspreis‘. Er soll die Theater in ihrer Rolle als Orte der ästhetischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen würdigen und stärken. Die Auswahl der Preisträger spiegelt die einzigartige künstlerische Vielfalt der Theaterlandschaft in Deutschland“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Der Theaterpreis des Bundes richtet sich an kleine und mittlere Theater – insbesondere auch jenseits der Metropolen, deren Programm in der Spielzeit 2014/15 Grundlage der Bewertung war. Mit den Preisgeldern in Höhe von insgesamt 900.000 Euro möchte der Bund diese Bühnen ermutigen, erfolgreiche Beispiele einer in die Stadtgesellschaft wirkenden Kulturarbeit fortzuführen.

Der Jury gehören an: Barbara Behrendt, Holger Bergmann, Detlef Brandenburg, Barbara Mundel, Anne Peter. Die Realisierung des Theaterpreises erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts (ITI). Die Verleihung der Preise ist für Ende Januar 2016 vorgesehen.

Unterschiede in der Höhe der einzelnen Preisgelder ergeben sich aus dem in der Auslobung festgehaltenen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, nachdem sich die Preisgelder an der (übrigen) öffentlichen Förderung der ausgezeichneten Theater orientieren sollen.

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