Freitag, 16. Oktober 2015

Hamburg, die graue Stadt am Meer

Aus dem Gedicht „Die Stadt“ von Theodor Storm kennt man Husum als die graue Stadt am Meer, doch heute machte Hamburg diesem Namen alle Ehre, es regnete in einer Tour, bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür. Irgendwas gibt es natürlich auch bei dem Wetter immer zu sehen, aber wer läuft schon gern stundenlang durch den Regen.

Dreimastschoner Großherzogin Elisabeth an den St. Pauli-Landungsbrücken

Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape im Blohm + Voss Trockendock Elbe 17

Die seit dem 2. April 2007 im Bau befindliche Elbphilharmonie scheint ihrer Fertigstellung entgegen zu gehen, zumindest sind die Baukräne verschwunden, das macht doch gleich einen vertrauenserweckenden Eindruck. Die Abnahme soll am 31. Oktober 2016 stattfinden.

Baustelle Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A vom Architekturbüro Herzog & de Meuron

ConRo-Schiff Grande Dakar der italienischen Reederei Grimaldi beim Einlaufen in den Hansahafen

Kreuzfahrtschiff Europa am Hamburg Cruise Center HafenCity

Überseequartier

Am Alten Hafenamt, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Amtes für Strom- und Hafenbau, macht man sich die Verschiebung des Fertigstellungstermins der Elbphilharmonie prompt für eine entsprechende Werbung zunutze, auf der es heißt, „opens earlier than our beloved elbphilhamonie.“

Altes Hafenamt Hamburg

Altes Hafenamt Hamburg vor dem Wohnturm Cinnamon

Chilehaus

Nachdem das UNESCO-Welterbekomitee die Hamburger Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit Chilehaus in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen hat, besteht durchaus ein gesteigertes Interesse an Geäuden wie dem Chilehaus, dem Meßberghof, dem Sprinkenhof und dem Molenhof. Da es sich bei den Gebäuden aber auch um „normale“ Bürogebäude handelt, dürfte es um die Zugänglichkeit einzelner Treppenhäuser schlecht bestellt sein, wenn plötzlich tausende Touristen in den Gebäuden umherirren.

Chilehaus, Eingangsbereich

Meßberghof, Treppenhaus

Meßberghof, Treppenhaus

Eher dem Zufall war es zu verdanken, dass die Außentür am Haus der Patriotischen Gesellschaft offen stand und man von außen einen Blick auf die kunstvolle Hänge-Uhr von Aloys Denoth im Raum „Zum alten Rathaus“ erhaschen konnte.

Haus der Patriotischen Gesellschaft, Hänge-Uhr von Aloys Denoth im Raum „Zum alten Rathaus“

Blohm + Voss Trockendock Elbe 17, Öffnen des Docktores

Am frühen Abend gab es schließlich im Hafen doch noch etwas zu sehen, zumindest hatten sich an den St. Pauli-Landbrücken trotz schlechten Wetters bereits viele Schaulustige versammelt, um das Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs Norwegian Escape aus dem Trockendock Elbe 17 zu beobachten. Dabei passiert nichts spektakuläres, aber bei einem 325,90 Meter langem Kreuzfahrtschiff, welches ab November diesen Jahres in der östliche Karibik unterwegs sein wird, bleiben die meisten zumindest neugierig stehen.

Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs Norwegian Escape aus dem Trockendock Elbe 17

Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs Norwegian Escape aus dem Trockendock Elbe 17

Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs Norwegian Escape aus dem Trockendock Elbe 17

Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape auf der Elbe

Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape auf der Elbe

Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape auf der Elbe

Klubhaus St. Pauli am Spielbudenplatz

Die neueste „Attraktion“ am Spielbudenplatz ist das Klubhaus St. Pauli, das mehrere Musikclubs, eine Bar auf dem Dach, das Theater Schmidtchen, Gastronomie und Büros beherbergt. Auf der „Medienfassade“, die mit beliebigen Videoinhalten bespielt werden kann, erleuchten künstlerische Licht- und Videoinstallationen, aber auch Werbung die Umgebung.

Klubhaus St. Pauli am Spielbudenplatz

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