Dienstag, 8. September 2015

Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2015

Ballett im Revier erneut in zwei Kategorien nominiert

Für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST wurden heute die Nominierten des Jahres 2015 bekannt gegeben. Zur großen Freude von Ballettdirektorin Bridget Breiner und ihrer Compagnie ist erneut das Ballett im Revier ausgewählt und gleich zwei Mal genannt: In der Kategorie Choreografie ist Bridget Breiner für „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“ nominiert. Außerdem ist als Darstellerin Tanz die Schweizerin Kusha Alexi vorgeschlagen, die in der Titelpartie dieser Produktion am Musiktheater im Revier zu erleben war. Das Ballett im Revier erwartet mit Spannung die Preisverleihung am 14. November 2015 in Saarbrücken. Die weiteren Nominierten in der Kategorie Choreografie sind Jan Pusch für „Welcome to your world“ (Staatstheater Braunschweig) und Helena Waldmann für „Made in Bangladesh“ (Theater im Pfalzbau Ludwigshafen; eine Produktion von Helena Waldmann und ecotopia dance productions in Koproduktion mit Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Les Théâtres de La Ville de Luxembourg, Goethe-Institut Bangladesh, Burghof Lörrach, Forum Freies Theater Düsseldorf, Tollhaus Karlsruhe, Kurtheater Baden). In der Kategorie Darstellerin/Darsteller Tanz stehen weiterhin Alicia Amatriain als Teufel in „Die Geschichte vom Soldaten“ im Rahmen des Ballettabends „Strawinsky HEUTE“ (Stuttgarter Ballett) und Renate Graziadei in „Transition“ (Studio laborgras Berlin) zur Wahl. Die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste werden nun in einem schriftlichen Verfahren über diese Vorschläge abstimmen.

Bridget Breiner

Der nationale, undotierte Theaterpreis feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen, Jubiläumsfeier und Vergabe finden im Saarländischen Staatstheater statt. DER FAUST wurde im Jahr 2006 ausgelobt, um auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der deutschen Theater-Landschaft aufmerksam zu machen, die zu den bedeutendsten und größten der Welt gehört. Allein die staatlichen Bühnen bringen in Deutschland in jeder Spielzeit mehr als 5.000 Inszenierungen heraus. Hinzu kommt die Vielzahl an Produktionen der privaten und freien Theater und Compagnien.

„Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“, Jonathan Ollivier und Kusha Alexi, Foto Costin Radu

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST in den acht Kategorien
  • Regie Schauspiel,
  • Darstellerin/Darsteller Schauspiel,
  • Regie Musiktheater,
  • Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater,
  • Choreografie,
  • Darstellerin/Darsteller Tanz,
  • Regie Kinder- und Jugendtheater und
  • Bühne/Kostüm
wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben – in diesem Jahr ist es das Saarland. Finanziert wird die Veranstaltung vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, der Kulturstiftung der Länder und dem Deutschen Bühnenverein.

„Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“ wird in der Spielzeit 2015/2016 nochmals am 10. und 18. Oktober sowie am 20. November 2015 am Musiktheater im Revier zu sehen sein.

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