Mittwoch, 30. September 2015

Ankündigung: „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“

Die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen

Noch bis zum 1. November 2015 ist im Inneren des 117,5 Meter hohen Gasometers mit einem Durchmesser von 67,6 Metern die Ausstellung „Der schöne Schein“ zur faszinierenden Vielfalt der Schönheitsvorstellungen verschiedener Kulturen und Epochen zu sehen. Rund 460.000 Besucher haben sich die Ausstellung bisher angeschaut. Für das kommende Jahr plant die Gasometer Oberhausen GmbH unter der Gesamtleitung von Geschäftsführerin Jeanette Schmitz vom 11. März bis 30. Dezember 2016 die Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.

Gasometer Oberhausen, Frachtschiff Sownent auf dem Rhein-Herne-Kanal

Tiere und Pflanzen haben unseren Planeten zu einem einzigartigen Ort des Lebens gemacht. Die Ausstellung „Wunder der Natur“ folgt dem Wachsen und Werden auf unserem Planeten und feiert bildgewaltig ihre Intelligenz und Vielfalt. Einzigartige großformatige Fotografien und überwältigende Filmausschnitte zeigen uns die faszinierenden schöpferischen Kräfte des Lebens. Sie erzählen von ungewöhnlichen sinnlichen Fähigkeiten und genialen Strategien im Kampf ums Dasein, von der Vielfalt der sexuellen Rituale, dem Reichtum sozialer Beziehungen und dem Vermögen, mit anderen Arten zusammen zu leben. „Erst wenn wir begreifen, wie genial biologische Systeme beschaffen sind, werden wir lernen, das Leben der Pflanzen und Tiere – das sich in Milliarden Jahren entwickelt hat – faszinierender zu finden und mehr zu bewundern als alle technischen Innovationen des Menschen.“ (Robert Jungk)

Rob Kesseler – Boraginaceae. Bildnachweis: Image from Seeds – Time Capsules of Life by Rob Kesseler and Wolfgang Stubby, published by Papadakis.net, 2014

Das Leben macht unseren Planeten zu einem einzigartigen Ort. Tiere und Pflanzen haben sich tiefste Tiefen und große Höhen erobert, sie wachsen zu majestätischer Größe heran und füllen in mikroskopischer Winzigkeit noch die kleinsten Nischen. Kurator Professor Peter Pachnicke: „Die Besucher entdecken die Genialität der biologischen Systeme im Großen wie im Kleinen und lernen, wie sich die Formen des Lebens ständig verändern, sich überlisten und auch mit andern verbünden.

Fledermaus von Christian Ziegler. Bildnachweis: Christian Ziegler

Zu den namhaften internationalen Fotografen, die im Rahmen der rund 150 großformatigen Abbildungen aus der Tier- und Pflanzenwelt der Ausstellung vertreten sein werden, gehören Ingo Arndt, James Balog, Bence Máté, Jürgen Freund, Manfred Kage, Rob Kesseler, Heidi und Hans-Jürgen Koch, Frans Lanting, Tim Laman, David Maitland, Oliver Meckes und Nicola Ottawa, Lennert Nilsson, Ondrej Pakan, Anup Shah, Solvin Zankl und Christian Ziegler. Filmsequenzen aus bekannten naturwissenschaftlichen Serien wie „Planet Erde“ steigern die anschauliche Wirkung der Bilder.


Die Erde von oben

Höhepunkt der neuen Ausstellung ist die Erde selbst. Im riesigen Innenraum des Gasometers wird unser blauer Planet leuchtend zum Leben erweckt: Der Rundgang durch die „Wunder der Natur“ gipfelt im Blick auf eine 20 Meter große Erdkugel, die im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schwebt. Bewegte, hochaufgelöste Satellitenbilder werden detailgenau auf die Erdkugel projiziert. Der Besucher erlebt die faszinierenden Erscheinungen der Erdatmosphäre im Wechsel von Tag und Nacht und den Wandel der Jahreszeiten. „Die Fahrt im gläsernen Panoramaaufzug auf das Dach des Gasometers bietet anschließend einen Blick auf unseren Heimatplaneten, wie ihn sonst nur Astronauten erleben“, verspricht Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH.

Montage „Wunder der Natur“ im Gasometer Oberhausen unter Verwendung eines Fotos vom DLR. Bildnachweis: Gasometer Oberhausen/Thomas Wolf/DLR

Projektpartner ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Der Blick aus dem All ermöglicht uns zu erkennen, wie einzigartig unsere Erde, der blaue Planet ist, aber auch, mit welch großen Herausforderungen wir uns auseinandersetzen müssen“, betont Sabine Hoffmann, Leiterin der DLR-Kommunikation. „Wir freuen uns, als wissenschaftlicher Partner wieder eine Ausstellung im Gasometer mitgestalten zu können. Unser Beitrag ist die Animation, die auf die Erde projiziert wird und aus global verfügbaren Satellitendaten generiert wurde.“

Kurator der Ausstellung „Wunder der Natur“ ist Prof. Peter Pachnicke. Zusammen mit Nils Sparwasser (DLR, Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum, Wissenschaftskommunikation und Visualisierung) gestaltet er die Erdskulptur, deren technische Realisierung durch das DLR, Intermediate Engineering und geo · Die Luftwerker („Der größte Mond auf Erden“) erfolgt. Prof. Peter Pachnicke war im Gasometer Oberhausen bereits mitverantwortlich für die Realisierung erfolgreicher Ausstellungen wie „Das Auge des Himmels – Satellitenbilder der Erde“, „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“, „Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt“, Christos „Big Air Package“ und „Der schöne Schein“.

Gasometer Oberhausen

Die Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“ wird vom 11. März bis 30. Dezember 2016 dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein, während der Schulferien in Nordrhein-Westfalen auch montags.

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