Dienstag, 16. Juni 2015

MS Wissenschaft 2015 – „Zukunftsstadt“

Ausstellungsschiff thematisiert die Zukunft unserer Städte

Die MS Wissenschaft am Kaisergarten in Oberhausen

Auch 2015 ist das Event- und Ausstellungsschiff MS Jenny wieder als MS Wissenschaft im Auftrag der Initiative Wissenschaft im Dialog unterwegs. Seit 2003 schickt die Initiative das Schiff jährlich mit einer Ausstellung im Rahmen des jeweiligen Wissenschaftsjahres an Bord auf Reisen, seit 2010 steht auch ein Besuch im Nachbarland Österreich auf dem Tourplan. Spannend sind vor allem die interaktiven Exponate, an denen man sich die wissenschaftlichen Themen selbst erarbeiten kann. Im vergangenen Jahr haben sich rund 90.000 Besucher die Ausstellung „Digital unterwegs“ angesehen, in diesem Jahr beschäftigt sich die Ausstellung „Zukunftsstadt“ mit der Zukunft unserer Städte. Die Tour durch Deutschland und Österreich begann am 15. April 2015 in Dresden und führt durch insgesamt 40 Städte, darunter Berlin, Dortmund, Bonn, Frankfurt/Main, Würzburg und Tulln, wo die Reise am 26. September 2015 zu Ende geht. Vom 9. bis 22. Juni macht die MS Wissenschaft in der Metropole Ruhr Station, vom 16. bis 18. Juni in Oberhausen am Rhein-Herne-Kanal am Kaisergarten, und vom 19. bis 22. Juni im Duisburger Innenhafen am Kultur- und Stadthistorischen Museum. Zur ExtraSchicht am 20. Juni wird die Ausstellung bis 24 Uhr zu sehen sein.

Zukunftsstädte der Vergangenheit: Wie haben Stadtplaner früher gearbeitet? Historische Stadtpläne geben Aufschluss. © Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog

Im Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt dreht sich alles um die nachhaltige Stadt: Vor welchen Herausforderungen stehen Städte? Wie machen wir sie zukunftsfähig? Und was tun Forscherinnen und Forscher dafür, dass die Stadt von morgen lebenswert ist? Auf der MS Wissenschaft geht es deshalb dieses Jahr um Mobilität und Vernetzung, Energie und Klima, aber auch um Natur in der Stadt, um neue Wohnformen und soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Dabei ist an vielen Ausstellungsexponaten die Kreativität der Besucherinnen und Besucher gefragt: Sie können an Modellen ihr Haus oder ihre Stadt der Zukunft selbst gestalten. Sie erfahren, wie Technik dabei hilft, einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden oder warum es ökologisch sinnvoll sein kann, mitten in der Stadt neue Hochhäuser zu bauen. Kinder lernen auf spielerische Weise, wie sich Fuchs, Hase und Co. dem Leben in der Stadt anpassen. Die Ausstellung wird für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei.

Energiequelle Haus: Wie viel Energie braucht ein Haus? Am Exponat kann man herausfinden, wie ein Gebäude sogar selbst Energiequelle sein kann. © Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog

Konzipiert und umgesetzt wurde die Ausstellung „Zukunfts­stadt“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Exponate werden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-geförderten Projekten, Hochschulen und weiteren Partnern zur Verfügung gestellt. Die Niederösterreichische Landesregierung ermöglicht den Aufenthalt in Österreich.

Paketauslieferung im Elektroauto: Eine etwas andere Fahrstunde: Schüler liefern Pakete im Elektroauto aus. © Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog

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