Freitag, 19. Juni 2015

Das Ensemble für „Disneys Aladdin“ steht fest

38 Darsteller werden den spektakulären Broadway-Erfolg in Hamburg auf der Bühne zum Leben erwecken

„Disneys Aladdin – Das Musical“ – nach dem gleichnamigen animierten Musical-Fantasyfilm von Walt Disney Pictures (1992); Musik: Alan Menken; Liedtexte: Howard Ashman, Tim Rice, Chad Beguelin; Buch: Chad Beguelin; Deutsche Bearbeitung: Ruth Deny; Regie, Choreografie: Casey Nicholaw; Bühne: Bob Crowley; Kostüme: Gregg Barnes; Licht: Natasha Katz; Sounddesign: Ken Travis; Musikalische Leitung: Klaus Wilhelm. Darsteller: Richard-Salvador Wolff (Aladdin alias „Prinz Ali“), Enrico De Pieri (Dschinni), Myrthes Monteiro (Jasmin), Ethan Freeman (Dschafar), Claus Dam (Sultan), Eric Minsk (Jago), Pedro Reichert (Omar), Stefan Tolnai (Babkak), Philipp Haegeli (Kassim), Azzurra Adinolfi, Danilo Aiello, Terry Alfaro, Gregory Antemes, Mickey Junior Ayer, Alex Bellinkx, Gabriele Bruschi, Alessandro Cococcia, Rossella Contu, Fabiana Denicolo, Giovanni Johnny Galeandro, Zoe Leone Gappy, Sophia Gorgi, Kisha Howard, Vladimir Hub, Alessio Impedovo, Kristina Love, Dave Mandell, Salvatore Marchione, Laura Panzeri, Richard Patrocinio, Patrick Robinson, Jochen Schmidtke, Kris Siekerman, Mark van Beelen, Giulia Vazzoler, Andrew Waters, Tobias Weis, Kristofer Weinstein-Story. Uraufführung: 2. Juli 2011, 5th Avenue Theatre, Seattle. Broadway-Premiere: 20. März 2014, New Amsterdam Theater, New York City. Deutschsprachige Erstaufführung: 6. Dezember 2015, Neue Flora, Hamburg.

Nach der Besetzung von Richard-Salvador Wolff (Hans in „Into the Woods“, Theater Oberhausen, Regie Peter Carp, Otto in „Spring Awakening (Frühlings Erwachen)“, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Regie Wolfgang Türks) in der Titelrolle Aladdin und Myrthes Monteiro (Alexandra „Alex“ Owens in „Flashdance“, Theater St. Gallen, Regie Matthias Davids, Cece/Staatsanwältin in „Natürlich Blond – Das Musical“, Ronacher, Wien, Regie Jerry Mitchell) als Prinzessin Jasmin steht jetzt das komplette 38-köpfige Ensemble des neuen Disney Musicals „Aladdin“ fest, das Anfang Dezember im Hamburger Theater Neue Flora Premiere feiern wird. Das Casting für „Disneys Aladdin“ dauerte über sechs Monate und führte das Kreativteam wörtlich einmal um die ganze Welt. Neben einem erstklassigen Tanzensemble kamen für diese außergewöhnliche Produktion nur die besten Musical-Darsteller in Frage.

Richard-Salvador Wolff; © Morris Mac Matzen/Stage Entertainment

„Gemeinsam mit Stage Entertainment haben wir lange gesucht, um am Ende die bestmöglichen und talentiertesten Darsteller für unsere Europapremiere von „Disneys Aladdin“ zu finden“, sagt Thomas Schumacher, Producer and President Disney Theatrical Productions. „Nachdem wir seit über 15 Jahren schon Darsteller für die deutschen Produktionen von Der König der Löwen und Tarzan casten, kann man sehen, dass es in Deutschland und Europa in der Zwischenzeit unglaublich viele talentierte Musical-Darsteller gibt, aus denen wir eine fantastische Cast zusammenstellen konnten.“ Ralf Schaedler, Casting Director Stage Entertainment, fügt hinzu: „Das Ensemble für „Disneys Aladdin“ zu finden stellte uns vor eine besondere Herausforderung. Im Musical haben die Darsteller von den drei wichtigen Disziplinen Gesang, Tanz und Schauspiel oft eine Stärke. Doch das reichte uns bei „Disneys Aladdin“ nicht, denn jeder in diesem Ensemble muss nicht nur ein guter Schauspieler und außergewöhnlicher Sänger sein, sondern auch tanzen und steppen können – und akrobatische Fähigkeiten haben.“ Aus über 1.500 Bewerbern für die Show stellten Thomas Schumacher, Stage Entertainment Gründer Joop van den Ende und der Associate Director Scott Taylor, der das Musical bereits gemeinsam mit Casey Nicholaw in New York inszenierte, gemeinsam mit Ralf Schaedler die Darsteller zusammen, die zukünftig achtmal in der Woche das magische Musical aus 1001 Nacht zum Leben erwecken werden. Die Hauptdarsteller und das Ensemble kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und Amerika.

Myrthes Monteiro; © Morris Mac Matzen/Stage Entertainment

Der zauberhafte Dschinni aus der Wunderlampe wird von Enrico De Pieri verkörpert. Der studierte Bariton war nicht nur in Musicalproduktionen wie „Die drei Musketiere“ oder an der Seite von Dirk Bach in Hape Kerkelings Paraderolle Peter Schlönzke in „Kein Pardon“ zu sehen, sondern doziert auch an der Hochschule Osnabrück sowie an der Joop van den Ende Academy und steht regelmäßig in seiner Heimatstadt Kiel im Schauspielhaus auf der Bühne. Das Multitalent überzeugte das Kreativteam mit seiner Bühnenenergie und einem außergewöhnlichen komödiantischen Gespür, dass für diese Rolle unverzichtbar ist. Enrico De Pieri: „Dschinni zu spielen ist sicherlich die größte Herausforderung in meiner bisherigen Karriere.“ Ethan Freeman spielt den Erzbösewicht Dschafar. In seiner über 30-jährigen Karriere stand Ethan Freeman in unzähligen Produktionen auf der Bühne, darunter „Cats“, „Das Phantom der Oper“, „Evita“, „Die Schöne und das Biest“, „Les Misérables“, „Jekyll & Hyde“, „Tarzan“ oder „Der Besuch der alten Dame“. Außerdem trat er als Solist u. a. in Japan, der New Yorker Carnegie Hall und bei den Londoner „Proms“ auf. Ethan Freeman, der für seine Charakterdarstellung unzähliger Rollen und seine sonore Stimme international gefeiert wird, wird mit seiner Interpretation von Dschafar den nach dem Thron trachtenden Großwesir im Theater Neue Flora zum Leben erwecken. Dschafars Handlanger Jago wird von Eric Minsk gespielt. Der gebürtige Amerikaner ist seit 1987 in diversen österreichischen und deutschen Theaterproduktionen zu sehen, darunter „Grease“, „Die Fledermaus“, „Anything Goes“, „Ich war noch niemals in New York“ oder „Der Schuh des Manitu“. Aladdins Kumpane und Weggefährten Kassim, Babkak und Omar werden dargestellt von Philipp Haegeli, Stefan Tolnai und Pedro Reichert. Philipp Hägeli stand u.a. bei „Tarzan“, „Jesus Christ Superstar“ oder „Grease“ auf der Bühne. Stefan Tolnai spielte zuletzt bei „Die Päpstin“ im Schlosstheater Fulda. Pedro Reichert war in Hamburg schon bei „Sister Act“, „Backbeat – Das Beatles Musical“ und zuletzt bei „Das Wunder von Bern“ zu sehen. Die Rolle des Sultans, Jasmins Vater, übernimmt Claus Dam. Der in Köln lebende Däne spielte u. a. schon in „Les Misérables“, „Cabaret“, „Elisabeth“, „Cats“, „Mamma Mia!“ oder „Sunset Boulevard“ und war zuletzt mit einem Soloprogramm auf Tour.

Enrico De Pieri; © Morris Mac Matzen/Stage Entertainment

Das Ensemble wird komplettiert von (in alphabetischer Reihenfolge): Azzurra Adinolfi, Danilo Aiello, Terry Alfaro, Gregory Antemes, Mickey Junior Ayer, Alex Bellinkx, Gabriele Bruschi, Alessandro Cococcia, Rossella Contu, Fabiana Denicolo, Giovanni Johnny Galeandro, Zoe Leone Gappy, Sophia Gorgi, Kisha Howard, Vladimir Hub, Alessio Impedovo, Kristina Love, Dave Mandell, Salvatore Marchione, Laura Panzeri, Richard Patrocinio, Patrick Robinson, Jochen Schmidtke, Kris Siekerman, Mark van Beelen, Giulia Vazzoler, Andrew Waters, Tobias Weis, Kristofer Weinstein-Story.

Das Musical „Disneys Aladdin“ nach dem gleichnamigen animierten Musical-Fantasyfilm von Walt Disney Pictures erlebte am 2. Juli 2011 am 5th Avenue Theatre in Seattle seine Uraufführung und wurde schließlich von Disney Theatrical Productions an den Broadway transferiert, wo es am 20. März 2014 am New Amsterdam Theater seine Premiere erlebte. James Monroe Iglehart (Dschinni) erhielt 2014 den Tony Award und den Drama Desk Award als bester Nebendarsteller in einem Musical.

Ethan Freeman; © Morris Mac Matzen/Stage Entertainment

In der Hauptstadt des arabischen Königreichs Agrabah lernt der gutherzige Straßendieb Aladdin durch Zufall Prinzessin Jasmin kennen, die jedoch ausschließlich einen Prinzen heiraten darf, und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Der Großwesir des Sultans Dschafar und sein Papagei Jago bringen Aladdin zu einer Schatzhöhle, wo er eine Wunderlampe stehlen soll, in der sich ein Dschinni befindet. Als Aladdin an der Wunderlampe reibt, um die darauf befindliche Inschrift lesen zu können, setzt er den Dschinni frei und erhält dafür drei Wünsche. Geschickt setzt Aladdin diese ein, um das Herz von Prinzessin Jasmin für sich zu gewinnen und obendrein Dschafar zu überwältigen, der ursprünglich den Sultan vom Thron stoßen und dessen Tochter selbst für sich gewinnen wollte.

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