Samstag, 4. April 2015

Osterfeuer auf Zeche Hannover

Brauchtumsfeuer sorgt für volles Haus beim Förderverein Zeche Hannover e. V.

Zeche Hannover

Der alte Brauch des Osterfeuers soll den Winter vertreiben, was in diesem Jahr auch dringend nötig wäre. Der Förderverein Zeche Hannover e. V. veranstaltete am Karsamstag erneut ein Osterfeuer mit Begleitprogramm, da mag das Osterfeuer auf Zollverein durchaus das größte Osterfeuer im Ruhrgebiet sein, manchmal kann weniger eben auch mehr sein. In Bochum-Hordel hat die Veranstaltung ebenfalls bereits Tradition, und hier geht es durchaus einen Tick familiärer zu als bei der Großveranstaltung in Essen.

Förderwagen

Zeche Hannover, Hängebank

Da an diesem Abend um 18 Uhr eine Erlebnisführungen durch das Industriedenkmal auf dem Veranstaltungsprogramm des LWL-Industrie­museums Zeche Hannover stand, hätte man sich die Zeit bis zum Osterfeuer ohne weiteres noch mit dem Besuch der Sonderausstellung „Wanderarbeit: Mensch – Mobilität – Migration“ verkürzen können, was jedoch nicht möglich war, da die Aufsichtsperson im Förder­maschinen­haus pünktlich um 18 Uhr Feierabend haben wollte und daher die Besucher aus dem Gebäude kolportierte.

Zeche Hannover, Treibscheibe und Teufenanzeiger im Fördermaschinenhaus

Osterfeuer

Gegen 19.15 Uhr wurde schließlich das Osterfeuer auf dem Vorplatz der Zeche Hannover entzündet, das bei bescheidener Größe auch ohne Einsatz der Feuerwehr beherrschbar blieb und dennoch nach über 2 Stunden nach Einbruch der Dunkelheit ein klein wenig „Lagerfeuerromantik“ aufkommen ließ. Womöglich wollten sich die Besucher aber einfach nur ein wenig am Osterfeuer wärmen und rückten daher näher zusammen.

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

Osterfeuer

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