Mittwoch, 29. April 2015

50 Jahre Bundesgartenschau im Grugapark

Freier Eintritt zur Feier des Tages

Farbenterassen

Der Grugapark geht auf die „Große Ruhrländische Gartenbau-Ausstellung“, kurz GRUGA, vom 29. Juni bis 13. Oktober 1929 zurück. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau zur „2. Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung“ im Jahr 1952 erhielt der Grugapark zur Bundesgartenschau vom 29. April bis 17. Oktober 1965 seine heutige Größe von etwa 70 Hektar. Über 5 Millionen Menschen sollen während der BUGA 1965 bis zum offiziellen Ende im Oktober die Gartenschau besucht haben. Eine Ausstellung im Info-Center Orangerie vom 29. April bis 13. Mai 2015 erinnert an das Jubiläum, zur Feier des Tages ist am 29. April 2015 der Eintritt in den Grugapark frei.

Tänzerin von Walter E. Lemcke, 1953

Im Zuge der Neugestaltung des Grugaparks zur BUGA 1965 sind beispielsweise das Wasserbecken mit der Wasserfontäne am Haupteingang, der Margarethensee, der Tierhof und die Tummelwiese entstanden. Bis heute gibt es diese Angebote, andere Institutionen wie das Terrarium und Aquarium mit dem Freigelände für Seehunde und Pinguine oder das Schifflibecken sind längst verschwunden, Kinder, wie die Zeit vergeht. Das 1986 abgerissene Aquarium wurde durch die Orangerie ersetzt. In der großen Halle befindet sich seit vergangenem Jahr die Miniaturwelt OKtoRail, die natürlich zusätzlichen Eintritt kostet.

OKtoRail

In Wind und Sonne von Fritz Klimsch, 1936

Im Laufe der Jahre haben sich mehr als 40 Skulpturen und Plastiken angesammelt, die im Park frei zugänglich sind.

Tiger von Philipp Harth, 1936/37

Der Grugaturm wurde 1928 vom Architekt Paul Portten als Radioturm im Stil des „Neuen Bauens“ entworfen und zur ersten „Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung“ im Jahr 1929 errichtet. Seine heutige Form mit angebautem Aufzug und Aussichtsplattform erhielt der Turm erst zur „Reichsgartenschau“ im Jahr 1938. Er wurde nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sorgfältig restauriert und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

Grugaturm

Dahlienarena

Dahlienarena

Rhododendrontal

Nachwuchs am Margarethensee

Kind mit Blockflöte von Hermann Geibel, 1936/37

Kindergruppe von Heinrich Adolfs, 1936

Lindenrund

Die 60 × 30 m große Rollschuhbahn entstand ebenfalls im Zuge der BUGA 1965. Allerdings musste diese Bahn schon 1979 wegen baulicher Mängel völlig neu erstellt werden, zuletzt wurde im Sommer 2002 eine neue Lauffläche aufgebracht.

Rollkunstlauftraining auf der Rollschuhbahn des Roll- und Eissportverein Gruga Essen e. V.

Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Tulpe auf dem Dach des Grugaturms, das Logo des Grugaparks, beleuchtet.

Grugaturm

Übrigens, der Grugapark ist „Eintritt frei“-Partner der RUHR.TOPCARD 2015 und bietet den Inhabern der Erlebniskarte für das Ruhrgebiet ganzjährig einmalig freien Eintritt, gilt nicht bei Sonderveranstaltungen.

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