Mittwoch, 1. April 2015

21 Städte der Metropole Ruhr beteiligten sich an der Earth Hour

Licht aus für den Klimawandel

Mit der Earth Hour kann jeder ein Zeichen setzen und so etwas für den Schutz des Planeten tun. Dabei versteht der WWF die Aktion als globalen Aufruf, auch den Rest des Jahres etwas für die Umwelt zu tun. Denn gerade die vielen kleinen Entscheidungen im Alltag haben einen großen Einfluss. So empfiehlt der WWF zum Beispiel, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte zu achten. Mit vielen Maßnahmen entlastet man auch die persönlichen Finanzen: Eine um nur einen Grad Celsius niedrigere Raumtemperatur spart bis zu zehn Prozent der Heizenergie.

Ihren Ursprung hat die WWF Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney, bei am 31. März 2007 auf Initiative des WWF-Australia 2,2 Millionen Privatleute und 2.100 Unternehmen im Großraum Sidney, Australien zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr Ortszeit das Licht ausschalteten, um das Bewusstsein für den Klimawandel insbesondere in Australien zu stärken. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 gefeiert. An der Earth Hour in 2014 nahmen rund 7.000 Städte in 162 Ländern teil. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus –zum Beispiel am Kolosseum in Rom oder an der Golden Gate Bridge in San Francisco.

UNESCO-Welterbe Zollverein, Schacht XII

Weltweit haben Millionen Menschen bei der WWF Earth Hour am Samstag, 28. März 2015 von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr ihre Häuser und Wohnungen sowie bekannte Gebäude, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten verdunkelt – und ein kraftvolles Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Der Regionalverband Ruhr hat im Rahmen der klimametropole RUHR 2022 zum Mitmachen aufgerufen – unter dem Motto „Licht aus, Kopf an!“.

In 7.000 Städten in 172 Ländern der Erde lagen berühmte Baudenkmäler wie die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder der Pariser Eifelturm im Dunklen, darunter auch 40 UNESCO-Weltkulturerbestätten wie die Akropolis in Athen, das Edinburgh Castle in Schottland und das berühmteste Symbol der Metropole Ruhr, das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Zollverein.

UNESCO-Welterbe Zollverein, Schacht XII

In Deutschland stellte die Earth Hour 2015 einen absoluten Rekord auf: 227 Städte hüllten sich in Dunkelheit, ein Drittel mehr als 2014. Nicht nur am Kölner Dom, dem Hamburger Rathaus und der Dresdner Frauenkirche, auch in 21 Städten der Metropole Ruhr wurde das Licht gelöscht: zum Beispiel am Bochumer Bergbau-Museum, Oberhausener Gasometer, Bottroper Tetraeder, Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus oder am Förderturm der ehemaligen Zeche Erin in Castrop-Rauxel. Dafür erhellten unzählige Kerzen und klimafreundliche Licht-Installationen die Nacht.

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