Dienstag, 3. März 2015

Internationale Kunstausstellung emscherkunst 2016 präsentiert sich auf der CULTURE LOUNGE bei der ITB Berlin

Östliches Ruhrgebiet lockt im Sommer 2016 mit 51 km langem Ausstellungsparcours speziell für Radler und Kunsttouristen

Erstmalig präsentiert sich die emscherkunst 2016 auf der ITB Berlin, der Weltleitmesse des Tourismus. Unter dem Motto „Entdecke die Kunst“ lockt die internationale Kunstausstellung im Ruhrgebiet vor allem Radfahrer und Kunstinteressierte im Sommer 2016 an die Emscher. Vom 4. Juni bis 18. September 2016 verwandelt sich das Neue Emschertal zwischen Dortmund und Recklinghausen in einen Open-Air-Ausstellungsraum mit hochkarätiger Kunst – international renommierte Künstler wie Ai Weiwei, Lawrence Weiner, Rita McBride, Daniel Buren oder Mischa Kuball gehörten zu den Teilnehmern der beiden vergangenen Editionen in den Jahren 2010 und 2013.

Der „Carbon Obelisk“ von Rita McBride wurde zur EMSCHERKUNST.2010 zwischen Essen und Gelsenkirchen aufgestellt. Die 14 Meter hohe Skulptur ist ein beliebte Landmarke für Radfahrer auf dem Emscherweg. Foto: Emscherkunst/Roman Mensing

Auf der CULTURE LOUNGE, Treffpunkt für Kulturtourismus auf der ITB in Berlin, stellt die emscherkunst 2016 insgesamt 7 Ausstellungsareale im östlichen Ruhrgebiet vor. Einen Schwerpunkt der Ausstellung im Neuen Emschertal wird dabei die Stadt Dortmund bilden. Der insgesamt 51 km lange Ausstellungsparcours entlang der Emscher reicht von der malerisch gelegenen Quelle der Emscher in Holzwickede über Dortmund nach Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne. Am besten wird die Ausstellung mit dem Fahrrad zu erkunden sein. Aber auch für kunstinteressierte Bus- und Individualreisende wird die emscherkunst 2016 attraktives Reiseziel sein, da die Ausstellung über den Hauptbahnhof Dortmund, einen der meistfrequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bahn, gut zu erreichen ist.

Die leuchtendgelbe Skulptur „remrenreeh“ von Bogomir Ecker steht mitten im Wasser am Herner Meer. Auch sie wurde für die EMSCHERKUNST.2010 errichtet. Foto: Emscherkunst/Thorsten Arendt

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Neben dem thematischen „roten Faden“ Emscher-Umbau und Strukturwandel im Ruhrgebiet werden im Ausstellungssommer 2016 erneut Aspekte wie „Klima und Ökologie“ und „Partizipation“ in das kuratorische Konzept einfließen. Ein ökologisch-sozialer Schwerpunkt wird mit „Urban Gardening“ bzw. „Urban Agriculture“ gesetzt. Kurator ist erneut der in Essen gebürtige Kunsthistoriker Prof. Florian Matzner, der an der Akademie der Bildenden Künste München Kunstgeschichte lehrt.

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.

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