Dienstag, 3. Februar 2015

Tag des offenen Denkmals 2015

Anmeldephase für Veranstalter am Denkmaltag hat begonnen

Seit 1993 öffnen in Deutschland am zweiten Sonntag im September zum Tag des offenen Denkmals mehrere tausend historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. Unter dem Motto „Farbe“ haben 2014 rund 4 Millionen Besucher die Gelegenheit genutzt, um sich die mehr als 7.500 historischen Gebäude, archäologischen Stätten sowie Gärten und Parks anzuschauen, die am 14. September 2014 ihre Türen geöffnet hatten. Mit dem Tag des offenen Denkmals soll die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisiert und Interesse für die Belange der Denkmalpflege geweckt werden.

Plakatmotiv 2015, © Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 steht unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ und beteiligt sich damit an der europaweiten Kampagne „European Industrial and Technical Heritage Year 2015“, die auf die Bedeutung der industriellen und technischen Denkmale für die Denkmallandschaft in Europa hinzuweisen soll. Gerade eine Region wie das Ruhrgebiet strotzt nur so vor Technik- und Industriebauten, vielerorts ist der Bezug zum Jahresmotto „Handwerk, Technik, Industrie“ gar nicht von der Hand zu weisen, allein auf der Route der Industriekultur wären bereits Hunderte von Standorten der zur Zeit 27 Themenrouten angesprochen, an denen neue, unbekannte Aspekte des Denkmals gezeigt werden können. Doch auch andernorts lassen sich leicht Bezüge zum Jahresmotto herstellen, Hinweise und Anregungen gibt Deutsche Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Zeche Scherlebeck, Maschinenhalle, Zwillingstandem-Dampffördermaschine, Hersteller Eisenhütte Prinz Rudolph, Dülmen, № 623, Baujahr 1900

Alle, die ein Denkmal anmelden möchten, können dies unter www.tag-des-offenen-denkmals.de oder schriftlich bei der Stiftung tun. Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt für die Werbung vor Ort kostenfrei Plakate und weitere Materialien zur Verfügung.

LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt, Webstuhl, Fabrikat Robert Hall & Sons, Bury, Baujahr 1888, Herkunft Weberei J. Schründer Söhne, Greven, Unterschläger mit Außentrommel (Mustertrommel) mit Kurbelschlag, geeignet für schwere Gewebe wie Cord und Pilot

P 8 der Preußischen Staatseisenbahnen 38 2267, Hersteller Lokomotivfabrik Henschel, Kassel, Fabriknummer 15695, Baujahr 1918

Zeche Sterkrade, Schacht 1, Oberhausen-Sterkrade

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