Freitag, 31. Oktober 2014

„Hermelin und Rosenkranz“

Bewegte Licht-Zeichnung von Nikola Dicke auf Schloss Borbeck

Schloss Borbeck

Schloss Borbeck ist ein Wasserschloss im Essener Stadtteil Borbeck, dessen Geschichte eng mit der Essener Stadtgeschichte verbunden ist. Seit dem 14. Jahrhundert war es bevorzugte Residenz der Essener Fürstäbtissinnen und erhielt sein heutiges, äußeres Aussehen 1744 und 1764, als Fürstäbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726 – 76) den Renaissancebau um barocke Elemente erweitern ließ. Seit Februar 1985 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Wappen der Fürstäbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726 – 76) über dem Eingang zum Schloss Borbeck

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten am Hauptgebäude in den Jahren 2004 bis 2006 wurde 2011 auch das Wappen der Fürstäbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726 – 76) restauriert. Dabei wurde großer Wert auf die korrekte Farbgebung gelegt, im Laufe der Zeit hatten sich beim Anstrich diverse Fehler eingeschlichen.

Schloss Borbeck, Haupt- und Wirtschaftgebäude

Im Sommer 2011 konnte die energetische Sanierung des anstelle des alten Gesinde- und Wirtschaftsgebäudes 1842 durch den Essener Architekten Heinrich Theodor Freyse (1774 – 1851) errichteten spätklassizistischen Baus, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II (Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland zur Sicherung der Arbeitsplätze, Stärkung der Wachstumskräfte und Modernisierung des Landes) finanziert wurde, abgeschlossen werden.

Schloss Borbeck, Haupt- und Wirtschaftgebäude

Videostill aus „Hermelin und Rosenkranz“ von Nikola Dicke auf der Schlossfassade

Ebenfalls eher etwas für die „dunkle“ Jahreszeit wie die Essener Lichtwochen oder Recklinghausen leuchtet: In der Woche vom 24. Oktober 2014 bis Halloween projizierte Künstlerin Nikola Dicke aus Osnabrück ihre Arbeit „Hermelin und Rosenkranz“ mithilfe ihres „Graffiti-Mobils“ auf die Fassade des Hauptgebäudes von Schloss Borbeck. Dabei ließ sie sich von der Geschichte der Fürstäbtissinnen inspirieren, so findet sich in ihrer Arbeit auch eine Sequenz, zu der sie womöglich durch die Liebesbriefe von Elisabeth von Bergh (Fürstäbtissin des Stifts Essen von 1605 bis 1614) an ihren Jugendfreund Floris von Culemborg, einer der führenden Protestanten zu Zeiten der Gegenreformation in den Niederlanden, angeregt wurde.

Videostill aus „Hermelin und Rosenkranz“ von Nikola Dicke auf der Schlossfassade

Videostill aus „Hermelin und Rosenkranz“ von Nikola Dicke auf der Schlossfassade

Videostill aus „Hermelin und Rosenkranz“ von Nikola Dicke auf der Schlossfassade

Videostill aus „Hermelin und Rosenkranz“ von Nikola Dicke auf der Schlossfassade

„1914 – Mitten in Europa“ – eine Bilanz

Größte Ausstellung in Deutschland zum Ersten Weltkrieg endete am 26. Oktober 2014

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014, endete die große Publikumsausstellung „1914 – Mitten in Europa“ des LVR-Industriemuseums und des Ruhr Museums in der spektakulären Mischanlage der Kokerei Zollverein. „1914 – Mitten in Europa“ war nicht nur die deutschlandweit größte Ausstellung zum Gedenkjahr des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges, sondern auch eine der erfolgreichsten Ausstellungen, die je auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu sehen waren. 75.000 Besucherinnen und Besucher, 2.000 verkaufte Kataloge, 9.300 genutzte Audioguides und über 1.500 gebuchte Führungen – so lautet die Bilanz. Die Gäste kamen dabei nicht nur aus der Metropole Ruhr, sondern aus der ganzen Bundesrepublik. Sogar Besucher aus den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Frankreich kamen nach Essen, um einen Eindruck von der Rhein-Ruhr-Region vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg zu erhalten.

Waffenschrott des französischen Kampfmittelräumdienstes, 1914 – 1918, Gedenktafeln des Bildhauers Joseph Enseling für die im Ersten Weltkrieg gefallenen 2841 Werksangehörigen der Gussstahlfabrik Fried. Krupp AG, 1926

Gut gebuchte Gruppenführungen
Zahlreiche Busreisende, Vereine und Volkshochschulen nutzten „1914 – Mitten in Europa“, um sich ein Bild des Aufbruchs in die Moderne in der Rhein-Ruhr-Region zu machen. Insgesamt haben über 1.500 Besuchergruppen eine Führung durch die Ausstellung in der Mischanlage gebucht. Besonders viele Besuchergruppen kamen dabei aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Auch als Bildungsangebot war die Ausstellung auf dem UNESCO-Welterbe stark gefragt. Über 900 Schulgruppen haben seit Beginn der Ausstellung am 29. April 2014 Führungen durch die Ausstellung besucht.

Große Nachfrage bei den Veranstaltungen
Enormen Zuspruch fanden die öffentlichen Vorträge und Filmvorführungen zum Thema Erster Weltkrieg, die das LVR-Industriemuseum und das Ruhr Museum begleitend zur Ausstellung ausrichteten. Ein interessantes Angebot waren auch die Exkursionen. Sie führten die Teilnehmenden nicht nur durch die Rhein-Ruhr-Region, sondern auch an die ehemalige Westfront – nach Belgien und Frankreich. Ein weiteres Highlight waren die umfangreichen Theateraufführungen und Konzerte. Von einer Theatercollage in Bewegung auf der Kokerei über das Figurentheater „The Great War“ hin zu den Kino-Konzerten „Schlagende Wetter“ und „Metropolis“ konnten Interessierte den Ersten Weltkrieg auch aus anderen und ungewöhnlichen Perspektiven neu entdecken.

„14/18 – Die Welt in Brand. Theatercollage in Bewegung“

Highlight im Verbundprojekt
Die Ausstellung in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen war Leitausstellung des großen Verbundprojektes „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“, mit dem der Landschaftsverband Rheinland mit insgesamt 14 Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen an den Beginn des Ersten Weltkrieges erinnert. Auch die anderen Ausstellungen im Rahmen dieses Verbundes fanden große Resonanz bei den Gästen: Die Ausstellung „An den Grenzen des Reiches. Ausgrabungen im Xantener Legionslager am Vorabend des Ersten Weltkrieges“ im LVR-RömerMuseum Xanten zählte knapp 40.000 Interessierte.

„An den Grenzen des Reiches“ im LVR-RömerMuseum, „Antike wird dokumentiert“

Nach Ende der Essener Ausstellung präsentiert das LVR-Verbundprojekt 2014 noch zwei weitere spannende Themen: Am 26. Oktober 2014 eröffnete im Preußen Museum Wesel die faszinierende Ausstellung „Playing Lawrence on the other side“ zur Geschichte der osmanisch-deutschen Beziehungen im Ersten Weltkrieg. Die Geschichte des preußischen Hauptmanns Klein und seines Regiments im Orient schildert die Begegnung zweier Kulturen vor dem Hintergrund der weltpolitischen Ereignisse. Vom 22. November 2104 bis zum 19. April 2015 schließlich präsentieren das Kölnische Stadtmuseum, das Museum für Angewandte Kunst Köln und die Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln gemeinsam die große Schau „Köln 1914. Metropole im Westen“. Seit den 1880er Jahren hatte sich Köln zu einer modernen, kulturell vibrierenden Großstadt entwickelt. Der Erste Weltkrieg veränderte jedoch in kürzester Zeit den Alltag. Wie in kaum einer anderen Stadt stießen in Köln die Grundwidersprüche der Epoche – „Aggression“ und „Avantgarde“ – aufeinander.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“

Kabinettausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Ausstellungsplakat „Glückauf und Uğur ola“, © Deutsches Bergbau-Museum und IFAK e. V.

Mit dem Abschluss des Anwerbeabkommens am 30. Oktober 1961 begann ein neues, bis heute andauerndes Kapitel des deutsch-türkischen Miteinanders in der Bundesrepublik. Einen wichtigen Teil dieser Geschichte stellt die neue Kabinett­ausstellung „Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“ im Deutschen Bergbau-Museum vor, die am Jahrestag dieses historischen Datums feierlich eröffnet wurde. Sie zeigt, dass sich besonders zwischen den Steinkohlenrevieren beider Länder eine bemerkenswerte Verbindung entwickelte: Zahlreiche türkische Bergleute und Berglehrlinge kamen aus der Region um die Stadt Zonguldak an der Schwarzmeerküste zur Arbeit und Ausbildung auf die Zechen im Ruhrgebiet. Gezielt warben die deutschen Bergbaugesellschaften bzw. die Ruhrkohle AG von dort diejenigen Bergleute an, deren Fachkenntnisse beim Kohlenabbau in komplizierten Lagerungsverhältnissen auch im Ruhrgebiet nützlich waren. Die Wirtschaft der Hafenstadt Zonguldak, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz an der türkischen Schwarzmeerküste, beruht hauptsächlich auf dem Abbau von Steinkohle, in der Provinz Zonguldak liegen sämtliche Steinkohlenbergwerke der Türkei. Seit 5. Oktober 2013 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Zonguldak und Castrop-Rauxel.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“, Blick in die Ausstellung

Unter den ausländischen Beschäftigten der Ruhrgebietszechen waren die türkeistämmigen Bergleute ab den 1970er Jahren die größte Gruppe, auf einigen Schachtanlagen wie Consolidation und Hugo in Gelsenkirchen machten sie in den 1980er Jahren sogar 40% der Untertagebelegschaft aus. Viele von ihnen leben heute noch mit ihren Familien hier, während andere in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Ihre „Deutschlandgeschichten“ (Almanya hikâyelri) und die Erinnerungen deutscher Bergleute an den Arbeitsalltag mit den türkischen Kumpeln verbinden die beiden Steinkohlenzentren bis heute.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“: Wege ins Ruhrgebiet

Die Lebenserinnerungen dieser ehemaligen Bergleute, ihrer Ehefrauen und ihrer deutschen Kollegen bilden das Herzstück der Ausstellung. 17 ZeitzeugInnen haben ihre eigenen Geschichten erzählt und private Fotos und Dokumente zur Verfügung gestellt. Diese persönlichen Erinnerungsstücke werden ergänzt durch Bilder und Schriftstücke aus dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und dem Archiv für soziale Bewegungen/Haus der Geschichte des Ruhrgebiets der Ruhr-Universität Bochum.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“: Rückkehrhilfe

An einer Hörstation können die BesucherInnen Geschichten abrufen, die auf den lebensgeschichtlichen Interviews basieren und authentische Eindrücke von der Lebenswelt der Bergleute vermitteln. Eine Rauminszenierung gibt eine Vorstellung vom Leben im Wohnheim und der Arbeit auf der Zeche.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“, Blick in die Ausstellung

Die Verbindung, die durch die Lebenswege der Bergleute zwischen Zonguldak und dem Ruhrgebiet entstand, hat sich bis heute auch auf einer anderen Ebene erhalten: Drei der türkeistämmigen Interviewten haben an der heutigen Technischen Fachhochschule Georg Agricola (TFH) in Bochum studiert, einer von ihnen ist nach Zonguldak zurückgekehrt. Deshalb gibt die Ausstellung auch Einblick in den seit einigen Jahren bestehenden intensiven Austausch zwischen den Studierenden und WissenschaftlerInnen dieser Fachhochschule und der Bülent Ecevit Universität in Zonguldak.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“, Fußballtrikot Anadolu Sport 1977, Leihgabe von Mürsel Ay

Die BesucherInnen sind aufgefordert, ihre eigenen Gedanken oder Geschichten im Ausstellungsbuch zu hinterlassen. Der partizipative Ansatz steckt somit nicht nur in den Beiträgen der Interviewpartner, sondern auch in dieser Möglichkeit, die Ausstellung durch die eigene Sicht der Dinge zu ergänzen. Um möglichst vielen BesucherInnen die Beschäftigung mit der Ausstellung zu erleichtern, wurde sie zweisprachig gestaltet, auf Deutsch und Türkisch.

„Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“, Blick in die Ausstellung

Die Kabinettausstellung „Glückauf und Uğur ola – türkische Kumpel zwischen Zonguldak und Ruhrgebiet“ ist als Kooperation des Deutschen Bergbau-Museums Bochum mit IFAK e. V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit vom 31. Oktober 2014 bis 12. April 2015 im Deutschen Bergbau-Museum zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Sie wurde von der wissenschaftlichen Voluntärin Katja Eßer kuratiert, die Recherchen zur Ausstellung unterstützte der Zonguldak Kultur- und Solidaritätsverein e. V. aus Gelsenkirchen.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ankündigung: „Disneys Aladdin“ feiert im Herbst 2015 in Hamburg Europapremiere

Ab November 2015 verzaubert die spektakuläre Show die Hansestadt in der Neuen Flora

„Disneys Aladdin“ – nach dem gleichnamigen animierten Musical-Fantasyfilm von Walt Disney Pictures (1992); Musik: Alan Menken; Liedtexte: Howard Ashman, Tim Rice, Chad Beguelin; Buch: Chad Beguelin; Regie, Choreografie: Casey Nicholaw; Bühne: Bob Crowley; Kostüme: Gregg Barnes; Licht: Natasha Katz; Sounddesign: Ken Travis; Musikalische Leitung: N. N. Darsteller: u. a. N. N. (Aladdin alias „Prinz Ali“), N. N. (Dschinni), N. N. (Jasmin), N. N. (Dschafar), N. N. (Sultan), N. N. (Jago), N. N. (Omar), N. N. (Babkak), N. N. (Gazzim). Uraufführung: 2. Juli 2011, 5th Avenue Theatre, Seattle. Broadway-Premiere: 20. März 2014, New Amsterdam Theater, New York City. Deutschsprachige Erstaufführung: November 2015, Neue Flora, Hamburg.

Stage Entertainment und Disney Theatrical Productions gaben heute bekannt, dass der Broadway-Erfolg „Disneys Aladdin“ von Alan Menken (Musik), Howard Ashman, Tim Rice (Lyrics) und Chad Beguelin (Lyrics, Buch) mit arabischen Nächten, einem Dschinni und drei Wünschen ab Herbst 2015 in der Neuen Flora in Hamburg Europapremiere feiern wird. Das Musical nach dem gleichnamigen animierten Musical-Fantasyfilm von Walt Disney Pictures erlebte am 2. Juli 2011 am 5th Avenue Theatre in Seattle seine Uraufführung und wurde schließlich von Disney Theatrical Productions an den Broadway transferiert, wo es am 20. März 2014 am New Amsterdam Theater seine Premiere erlebte. James Monroe Iglehart (Dschinni) erhielt 2014 den Tony Award und den Drama Desk Award als bester Nebendarsteller in einem Musical.

Dschinni (James Monroe Iglehart) in der Wunderhöhle; Foto Cylla von Tiedemann, © Disney Theatrical Productions/Stage Entertainment

In der Haupstadt des arabischen Königreichs Agrabah lernt der gutherzige Straßendieb Aladdin durch Zufall Prinzessin Jasmin kennen, die jedoch ausschließlich einen Prinzen heiraten darf, und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Der Großwesir des Sultans Dschafar und sein Papagei Jago bringen Aladdin zu einer Schatzhöhle, wo er eine Wunderlampe stehlen soll, in der sich ein Dschinni befindet. Als Aladdin an der Wunderlampe reibt, um die darauf befindliche Inschrift lesen zu können, setzt er den Dschinni frei und erhält dafür drei Wünsche. Geschickt setzt Aladdin diese ein, um das Herz von Prinzessin Jasmin für sich zu gewinnen und obendrein Dschafar zu überwältigen, der usprünglich den Sultan vom Thron stoßen und dessen Tochter selbst für sich gewinnen wollte.

„Das Herz und der Humor der zeitlosen Geschichte von Aladdin, dem Dschinni und den drei Wünschen werden weltweit über alle kulturellen Grenzen seit Generationen geliebt“, so Thomas Schumacher, President und Producer Disney Theatrical Productions. „Wir freuen uns darauf, mit Casey Nicholaws spektakulärer Inszenierung der jahrelangen erfolgreichen Partnerschaft mit Stage Entertainment ein weiteres Highlight hinzuzufügen.“

Dazu Uschi Neuss, Geschäftsführerin Stage Entertainment Deutschland: „Wir freuen uns, nach den unglaublichen Erfolgen von Der König der Löwen und Tarzan den nächsten großen Disney-Hit nach Deutschland holen zu können. Hamburg ist als Musicalhauptstadt der perfekte Standort für die Europapremiere. Der König der Löwen und Tarzan begeisterten alleine in Deutschland bisher fast 14 Millionen Menschen, und ein Ende ist nicht in Sicht. Aladdin ist für uns die ideale Ergänzung für unser Portfolio in der Hansestadt.“

Robert Langer, Country Manager von The Walt Disney Company, Germany, Switzerland and Austria: „Die Begeisterung für Disney-Musicals in Deutschland ist außergewöhnlich. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass Aladdin hier bei uns seine Europa-Premiere erleben wird. Am Broadway feiert die spektakuläre Produktion der Disney Theatrical Group bereits große Erfolge, und wir sind stolz darauf, dieses einzigartige Live-Erlebnis nun auch dem deutschen Publikum bieten zu können.“

Jasmin (Courtney Reed) und Aladdin alias „Prinz Ali“ (Adam Jacobs): „Ein Traum wird wahr”/„A whole new world“; Foto Cylla von Tiedemann, © Disney Theatrical Productions/Stage Entertainment

Tickets für „Disneys Aladdin“ ab 76,19 € (Kategorie 3 dienstags bis donnerstags) bis 163,59 € (Premium am Samstagabend) zzgl. Service- & Versandkosten sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an den Theaterkassen der Stage Theater, telefonisch oder unter www.musicals.de erhältlich.

Grusellabyrinth NRW bezieht neuen Standort in Bottrop

Eröffnung im Februar 2015

Schachtanlage Prosper II: Malakoffturm mit eingezogenem Koepe-Strebengerüst und Waschkaue

In der Waschkaue der ehemaligen Schachtanlage Prosper II in Bottrop, die der Bottroper Unternehmer Dirk Helmke von der RAG Deutsche Steinkohle gekauft und grundsaniert hat, entsteht derzeit das Grusellabyrinth NRW als familiengerechte Freizeiteinrichtung in Form eines interaktiven Theater­erlebnisses, durch die Gäste in Gruppen von bis zu 25 Personen gehen werden. In 16 verschiedenen Szenarien werden die Besucher ein Mischung aus Show und Labyrinth entdecken: In den einzelnen Showabschnitten werden Schauspieler zusammenhängende Gruselgeschichten erzählen, die Showabschnitte werden von mehreren stockdunklen Labyrinten umrahmt, in denen die Besucher ihren Weg selbst finden und teilweise sogar ertasten müssen. Die Schauspieler werden mit Schockmomenten für den entsprechenden Gruselfaktor sorgen. Dieser soll gleichermaßen spannend und mitreißend, aber eben auch für jedes Alter (ab 8 Jahren) „erträglich“ sein. Der Rundgang durch das Grusellabyrinth soll etwa 100 Minuten dauern.

Ehemalige Waschkaue mit dem Fundament für den geplanten Brunnen als Blickfang

Vor der ehemaligen Waschkaue in Backsteinoptik entsteht derzeit ein Brunnen in Form eines düsteren Sensemanns, umrahmt von großen Felsnadeln, die wie Finger aus dem Boden zu ragen scheinen. Der Brunnen soll die Besucher zukünftig auf ihrem Weg vom Parkplatz zum Grusellabyrinth gebührend empfangen. Im Eingangsbereich der 3.000 m großen Halle präsentierte die Grusellabyrinth GmbH heute das Eingangsportal, einen beinahe 9 Meter hohen Bilderrahmen eines „lebendigen“ Gemäldes, durch den die Besucher später über eine geschwungene Brücke den 100-minütigen Rundgang durch das Grusellabyrinth beginnen werden.

Der Sensemann-Brunnen

Zuvor war das Grusellabyrinth im alten Kieler Güterbahnhof beheimatet, der jedoch für die Expansionspläne der Grusellabyrinth GmbH nicht genügend Platz bot, so dass der Standort in Kiel am 30. März 2014 geschlossen wurde. Im Juni 2014 begannen die Bauarbeiten in der ehemaligen Waschkaue der Schachtanlage Prosper II in Bottrop, von der die geschäftsführenden Gesellschafter der Grusellabyrinth GmbH, Carsten Föhrweißer, Ina und Holger Schliemann wegen ihrer besonderen Optik von Anfang an beeindruckt waren.

Hermine und Gregor S. Montgomery (Der Wächter) begrüßen die Gäste im Eingangsbereich

Am Freitag, 13. Februar 2015 wird das Grusellabyrinth NRW seine Pforten öffnen. Als ganzjährig geöffnete Attraktion soll es die Erlebnis-Vielfalt des Ruhrgebiets bereichern. Bis dahin werden auch noch über 100 Mitarbeiter gesucht. Die Schauspieler und Service-Mitarbeiter werden ab Ende November 2014 in sechs Casting-Terminen ausgewählt, bewerben können sich sowohl Laien als auch Profis mit einem Video, entscheidend sind Talent und ein Mindestalter von 18 Jahren. Details sollen am 3. November 2014 auf www.grusellabyrinth.de veröffentlicht werden.

Eingangsbereich zum Grusellabyrinth NRW in der ehemaligen Waschkaue

Eingangsbereich zum Grusellabyrinth NRW in der ehemaligen Waschkaue

Holger Schliemann präsentiert das neue Grusellabyrinth NRW

Eingangsbereich zum Grusellabyrinth NRW in der ehemaligen Waschkaue

Wer sich schon frühzeitig seine Tickets sichern möchte oder ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, der hat ab 17. November 2014 die Gelegenheit, online die besonderen „Pre-Opening“-Tickets in einem schicken Design zu erwerben. Der geplante Preis für den Besuch liegt bei 17,50 € für Kinder (8 bis 12 Jahre) und 19,50 € für Erwachsene (ab 12 Jahre). Zudem sind Sonderangebote für Gruppen und Kindergeburtstage in Planung, die wie alle weiteren Informationen in Kürze auf www.grusellabyrinth.de veröffentlicht werden sollen.

Hermine, der Sensemann und Madame Lyuba im Eingangsbereich zum Grusellabyrinth NRW

VBW präsentieren Spielplan Musical 2015/2016

Generaldirektor Thomas Drozda und Intendant Christian Struppeck präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Ronacher den Spielplan für die Musicalsaison 2015/2016 im Ronacher und Raimund Theater. Mit einem neuen Bespielungskonzept mit kürzeren Laufzeiten für das Ronacher und einem Österreich-Themenschwerpunkt im Raimund Theater möchten die Vereinigten Bühnen Wien dem Publikum mehr Vielfalt als bisher bieten. Weiterhin berichtete Generaldirektor Thomas Drozda, dass die Stadt Wien die Fortsetzung ihrer jährlichen Subventionen an die VBW (einschließlich der Opernsparte im Theater an der Wien samt Kammeroper) für die kommenden drei Jahre mit 40 bis 42 Millionen Euro zugesichert hat. Damit ist der Spielplan finanziell abgesichert, und auch das bewährte Musical-Orchester bleibt ungeschmälert bestehen.

Vincent Paterson, Intendant Christian Struppeck und VBW-Generaldiektor Thomas Drozda

Ronacher

Zwei Stücke pro Saison sollen einen abwechslungsreichen, interessanten Spielplan für das Ronacher garantieren. Als erstes steht ab Oktober 2015 „Evita“ von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Libretto) in der deutschen Fassung von Michael Kunze in einer Inszenierung von Vincent Paterson auf dem Programm, bevor ab Anfang 2016 „I am from Austria“ mit den den großen Hits von Rainhard Fendrich zur Uraufführung kommt. Zum Saisonauftaktakt im September 2015 präsentiert das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien als Fortsetzung der erfolgreichen Reihe hochkarätiger Orchester-Konzerte unter dem Titel „Musical Galanacht“ einen musikalischen Streifzug durch die Jahrzehnte der Musicalerfolge im Theater an der Wien, Raimund Theater und Ronacher, Regie und Choreografie dieser theatralischen Zeitreise übernimmt Kim Duddy.

Intendant Christian Struppeck, VBW-Generaldiektor Thomas Drozda und Katja Goebel, Unternehmenssprecherin der VBW

Raimund Theater

Ab Herbst 2015 wird „Mozart!“ von Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Liedtexte, Buch) in einer Neufassung für Wien in seine Heimatstadt zurückkehren. Das Originalteam um Regisseur Harry Kupfer (Bühne: Hans Schavernoch) hat sich des Werkes neu angenommen und präsentiert in einer weiter­entwickelten Version seine aktuelle Sichtweise auf das weltweit erfolgreiche Musical. Die Geschichte um den wohl prominentesten österreichischen Komponisten wird bis Juni 2016 täglich außer montags zu sehen sein. Im Anschluss betritt mit einem Zeitgenossen Mozarts ein weiterer berühmter Künstler, der mit seinem Werk von Österreich aus die Welt erobert hat, die Musiktheaterbühne: Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter und Theaterdirektor Emanuel Schikaneder, unter anderem der Librettist von Mozarts „Zauberflöte“ und Erbauer des Theater an der Wien, wird in einem neuen Musical ins Rampenlicht gerückt. „Schikaneder“ von Stephen Schwartz (Musik und Liedtexte) und Christian Struppeck (Buch) thematisiert die außergewöhnliche Ehe von Emanuel Schikaneder und seiner Frau Eleonore und wird im Herbst 2016 seine Uraufführung im Raimund Theater feiern. Sir Trevor Nunn zeichnet für die Regie verantwortlich.

Vincent Paterson und Intendant Christian Struppeck

Ostern 2015 lebt im Raimund Theater die Tradition der Osterkonzerte mit einer neuen Version der konzertanten Aufführung von „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber (Musik), Tim Rice (Liedtexte) und Tom O´Horgan (Buch) mit Publikumsliebling Drew Sarich in der Titelrolle wieder auf. Zu Weihnachten versetzen das VBW-Orchester und die Stars der VBW-Produktionen das Publikum mit stimmungsvollen Liedern und Musiknummern bei „Musical Christmas 2015“ in eine zauberhafte Vorweihnachts-Stimmung. Zu Ostern 2016 kommt mit „Händel´s Messiah Rocks“ von Jason Howland (Musik) und Dani Davis (Libretto) die Europäische Erstaufführung einer spektakulären Rock-Version von G. F. Händels Oratorium „Der Messias“ auf die Bühne.

Vincent Paterson

„Die Musical-Saison 2015/16 wird vielfältig! In der neuen Spielzeit werden wir für unser Publikum mit „Mozart!“ von Michael Kunze und Sylvester Levay und einer Neuproduktion von „Evita“ von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice weltweit erfolgreiche Top-Produktion auf die Bühne bringen und den Spielplan durch hochwertige Konzertreihen und spannende Uraufführungen wie „Schikaneder“ und „I am from Austria“ zusätzlich bereichern. International erfolgreiche und weltbekannte Kreative wie Stephen Schwartz, Sir Trevor Nunn, Harry Kupfer oder Vincent Paterson reihen sich neben heimische Größen wie Rainhard Fendrich und bringen so internationalen Flair ins Raimund Theater und ins Ronacher. Auch in dieser Saison zeigen wir wieder „Musicals in Concert“ – eine Konzertreihe mit unserem einzigartigen VBW-Orchester. Ich freue mich besonders, den Zuschauern eine derart große Bandbreite und die verschiedensten Facetten des Genre Musical präsentieren zu dürfen.“
Christian Struppeck, Intendant Musical VBW

Recklinghausen leuchtet 2014

… und das schon zum 9. Mal

Rathaus (1904 – 1908), Rathausplatz

Vom 24. Oktober bis 8. November 2014 werden in der Innenstadt von Recklinghausen in der Zeit von 19 Uhr bis Mitternacht insgesamt 48 historische und markante Gebäude stimmungsvoll beleuchtet, und das alles bei freiem Eintritt. Die WERNING Veranstaltungstechnik GmbH (Alexandra und Andrea Werning) zeichnet für die leuchtenden Akzente verantwortlich, bei der durch den Einsatz von moderner, energiesparender LED-Technik auch Farbwechsel möglich sind. Es gibt eine Lauf-Empfehlung mit farbig markierten Straßenlaternen, entlang derer man sich die akzentuierten Gebäude erschließen kann. Wer die Innenstadt nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich im RWE-Zelt vor dem Rathaus zu den kostenlosen Führungen der „Gilde der Stadtführer“ anmelden.

Rathaus (1904 – 1908), Rathausplatz

Rathaus (1904 – 1908), Rathausplatz

Gustav-Adolf-Kirche, Herner Straße 8

Gustav-Adolf-Kirche, Herner Straße 8

Kellerstraße

Paulsörter

Madonna mit Kind in der Gastkirche

Wulff´sches Haus, Heilige-Geist-Straße

Wulff´sches Haus, Heilige-Geist-Straße

Alte Seilerei, Holzmarkt 17

Villa Boente (1897), Augustinessenstraße 4

Engelsburg, Augustinessenstraße 10

Engelsburg, Augustinessenstraße 10

Stadtmauer, Herzogswall

Stadtmauer, Herzogswall

Christuskirche, Limperstraße

Willy-Brandt-Haus, Herzogswall

Willy-Brandt-Haus, Willy-Brandt-Park

Herzogswall 10

Lohtorfriedhof, Am Lohtor

Krim Quartier, Münsterstraße 11

Fachwerkhäuser an der Münsterstraße

Eckstein, Münsterstraße 17-19

Propsteikirche St. Peter, Kirchplatz 4

Propsteikirche St. Peter, Kirchplatz 4

Madonna mit Kind in der Propsteikirche St. Peter

Friedhofschule, Friedhofstraße

Ackerbürgerhaus „Gravemanns Hof“ (1522), Kunibertistraße 16

Ackerbürgerhaus „Gravemanns Hof“ (1522), Kunibertistraße 16

Haus Middelmann, Kunibertistraße 11

Altstadtmarkt

Altstadtmarkt

Altstadtmarkt

Breite Straße 2

Breite Straße 2

Alte Apotheke, Breite Straße 14

Alte Apotheke, Breite Straße 14


Samstag, 1. November 2014

Die Rathausshow

Rathausshow, Videostill

An den Wochenenden wird die Rathausfassade zur Leinwand. Jeweils um 19, 20, 21 und 22 Uhr Uhr wird eine viertelstündige Projektion gezeigt, die in diesem Jahr die Geschichte der Kirchen in Recklinghausen zum Thema hat.

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill

Rathausshow, Videostill