Montag, 5. Mai 2014

Kunst.WERK 2014 im Landschaftspark Duisburg-Nord

„REFUGIEN II – Von den Beziehungsgef(l)echten zwischen Mensch und Natur“ in den ehemaligen Vorratsbunkern 2 bis 5

Landschaftspark Duisburg-Nord, Kran über der Erzbunkeranlage – wegen seiner markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

Nachdem die zuvor verschlossenen Tagesbunker 2 bis 5 im Landschaftspark Duisburg-Nord 2012 mit der Intervention „FLAUNA – eine Besiedelung“ von Regina Bartholme für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, verwandelt die Installation „REFUGIEN II – Von den Beziehungsgef(l)echten zwischen Mensch und Natur“ des Künstlerpaares Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa (Kelbassa´s Panoptikum) die Vorratsbunker 2 bis 5 dieses Jahr von Mai bis Oktober in besondere Biotope: in Rückzugsorte für geheimnisvolle gärtnerische Tätigkeiten, für exotische Lebensformen, pflanzliche Invasoren und die Auseinandersetzung mit dem vielfältigen Verhältnis von Mensch und Natur.

Bunkersteg über die Erzbunkeranlage

Nachdem im vergangenen Jahr die Sanierungsarbeiten am begehbaren Hochofen 5 und der 1925 errichteten Verladebrücke über der Erzbunkeranlage abgeschlossen wurden, sind sowohl der Aussichtsturm als auch der Bunkersteg über die Erzbunkeranlage wieder für Besucher geöffnet. Als einziger Wermutstropfen ist die Lichtinstallation des Krokodils noch nicht wieder in Betrieb.

Hochofen 2

Hochofen 2

Bunkeranlage

Schlackenschäumanlage Hochofen 2

Hängebahnwagen zur Beschickung der Hochöfen mit Erzen und Zuschlagstoffen, Rekonstruktion, 2001

Kunst.WERK 2012

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

Schalthaus 5

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Die Wandersprosse (Stirps vagans muelleri) – ein biomorpher Neophyt

sanierter Kran über der Erzbunkeranlage – wegen seiner markanten Form auch als Krokodil bezeichnet

„REFUGIEN II – Von den Beziehungsgef(l)echten zwischen Mensch und Natur“ ist vom 4. Mai bis 5. Oktober 2014 täglich geöffnet und kostenfrei begehbar. Am 25. Mai, 29. Juni, 20. Juli, 17. August und 21. September 2014 führt Corinna Kuhn von Kelbassa´s Panoptikum jeweils um 11 Uhr durch die Ausstellung. Weitere Informationen unter www.kelbassas-panoptikum.de.

„REFUGIEN II“ von Kelbassa´s Panoptikum

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