Mittwoch, 16. April 2014

Frühlingserwachen im Gleispark Frintrop

Es grünt so grün auf der Fassade der Bunkerruine

Hinweis auf den Gleispark Frintrop an der Dellwiger Straße

Anfang 2013 hatte Graffiti-Künstler Pascal Maßbaum die Tunnelwände des südlichen Zugangs zum Gleispark Frintrop an der Delwiger Straße, Höhe Wertstraße mit Motiven nach historischen Bildern des alten Rangierbahnhofs neu gestaltet, nachdem Sprayer dort ihre Tags hinterlassen und den Tunnel verunstaltet hatten. Auch auf den Ruinen und Skulpturen im Gleispark Frintrop hatten Sprayer offensichtlich ein breites, illegales Betätigungsfeld gefunden. In der Zwischenzeit wurden die Tags auf den Skulpturen teilweise beseitigt – womöglich wurden sogar alle beseitigt und es sind schon wieder neue entstanden – und Pascal Maßbaum hat auch die unansehnliche Ruine des Bunkers im hinteren Teil des Geländes neu gestaltet.

Neu gestalteter Bunker im Gleispark Frintrop

Dabei hat er die hinter der Ruinenfassade wachsenden Birken in seine Gestaltung einbezogen. Die Ruine scheint nunmehr mit der Fauna zu verschmelzen, es sieht so aus, als wüchsen die Birken aus der Ruine heraus.

Neu gestalteter Bunker im Gleispark Frintrop

Auch im Gleispark vorkommende Tier- und Pflanzenarten sind zu sehen. Ob der Osterhase in der Ruine die Ostereier versteckt hat, ist allerdings nicht überliefert.

Neu gestalteter Bunker im Gleispark Frintrop, Detail

Neu gestalteter Bunker im Gleispark Frintrop, Detail

Neu gestalteter Bunker im Gleispark Frintrop, Nachtkerzengewächse

Von hier sind es nur wenige Schritte durch den Gehölzgarten Ripshorst zum Rhein-Herne-Kanal, wo sich schon längst wieder die Paddler und Ruderer tummeln.

Fußgängerbrücke Ripshorst über den Rhein-Herne-Kanal

Gasometer Oberhausen am Rhein-Herne-Kanal

Tanker „RP Zurich“ auf dem Rhein-Herne-Kanal

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