Freitag, 18. April 2014

Bergbaurundweg Muttental

Bergbaugeschichtlicher Wanderweg südlich der Ruhr

Förderwagen

Die kohleführenden Schichten im Nationalen Geotop Muttental entstanden vor ungefähr 317 Millionen Jahren im Oberkarbon. Wann genau die Kohlengräberei, die erste Form der Kohlegewinnung mit einfachen Werkzeugen, im Ruhrgebiet stattgefunden hat, läßt sich nicht sagen. Bauern oder Kleinbauern gruben einfach Löcher in den Boden, wo die Kohleflöze bis an die Tagesoberfläche traten. Die Folge waren Flurschäden, und im Jahr 1578 beschlossen die Herren von Witten und Steinhausen, die Kohlengräberei einzuschränken. Im Jahr 1832 wurde mit den Teufarbeiten für den Schacht Neptun begonnen, was den Übergang zum Tiefbau markiert. Während des Stollenbergbaus existierten über 60 Kleinzechen im Muttental. Zeche Nachtigal, die sich zu einem der leistungs­fähigsten Bergwerke der Region entwickelt hatte, wurde mit der Entstehung der Großschachtanlagen nördlich der Ruhr im Jahr 1892 stillgelegt. 1970 begann der Ausbau des 9 km langen bergbaugeschichtlichen Wanderweges im Muttental, auf dem heute mehr als 30 Zeugnisse des Bergbaus sowie detailgetreu rekonstruierte Industriedenkmäler zu einer Zeitreise durch annähernd 450 Jahre Ruhrbergbaugeschichte einladen. Die einzelnen Objekte sind auf Tafeln anschaulich erläutert.

Steinbruch Dünkelberg mit Flöz Geitling 3

Stollenmundloch der Zeche Turteltaube

Zechenhaus Herberholz

Lampenstube

Haspelanlage

Verladeanlage Zeche Jupiter

Mundloch der Stollenzeche Maximus

Muttentalbahn

Zeche Renate

Dreibaum

Gedenkstein für verunglückte Bergleute

Göpelschacht Moses

Göpelschacht Moses

Stollenmundloch der Zeche Vereinigte Reiger

Ruine Hardenstein

Stollenmundloch des Vereinigungsstollens

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