Samstag, 29. März 2014

„Über Unterwelten – Zeichen und Zauber des anderen Raums“

„Des Kaisers neue Kleider“

Kolonie „Landwehr“

An dieser Stelle hätte ein Blogeintrag über die neue Sonderausstellung „Über Unterwelten – Zeichen und Zauber des anderen Raums“ im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern erscheinen sollen, doch „erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Am ersten Öffnungstag (29. März) war der Museums-Eintritt frei, und das Wetter spielte ebenfalls mit, was sollte da noch schiefgehen!? Mit meiner Fotoausrüstung im Rucksack und dem Stativ unter dem Arm machte ich mich also auf den Weg zum LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, wurde an der Kasse freundlich empfangen, und an keiner Stelle darauf hingewiesen, dass auf Zollern „neue Gesetze“ gelten. Erst in der Sonderausstellung stürzte sich dann das extra zur Beaufsichtigung angestellte Security-Personal auf mich und machte mich darauf aufmerksam, dass das Fotografieren in der Ausstellung mit einem Stativ verboten sei. Auf die Frage, seit wann auf Zollern das Fotografieren mit Stativ verboten sei, wurde mir erklärt, dies sei die Vorgabe der Museumsleitung, und das (externe, Anm. der Red.) Security-Personal sei mit der Einhaltung dieser Auflage beauftragt worden. Wer das ehemalige Werkstattgebäude von Zeche Zollern kennt, weiß, dass dort ohne Stativ oder Blitzlicht keine technisch einwandfreien Fotos aufgenommen werden können, womit die Auflage de facto einem Fotografierverbot gleichkommt, auch wenn man dieses nicht explizit ausspricht. Außerdem darf ich als Museumsbesucher wohl erwarten, auf diese neuerliche Einschränkung vorab aufmerksam gemacht zu werden, spätestens aber beim Betreten des Museums an der Kasse. Beides war nicht der Fall. Nun kann natürlich niemand erwarten, dass ich an dieser Stelle womöglich positiv über eine Ausstellung berichte, wenn das Fotografieren in der Ausstellung nicht möglich ist. Da ich in der Vergangenheit noch keine schlechten Erfahrungen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern gemacht habe, gewinne ich aufgrund dieses neuerlichen Erlebnisses den Eindruck, dass dem Standort „des Kaisers neue Kleider“ ausgesprochen schlecht zu Gesicht stehen und den bisherigen positiven Eindruck doch nachhaltig trüben. Für mich persönlich mein „Ärgernis des Monats“.

„Über Unterwelten – Zeichen und Zauber des anderen Raums“, Blick in die Ausstellung

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